Die Gesellschaft, welche das Fremdkapital wählt, kann die Schuldzinsen auf dem aufgenommenen Kapital von ihrem Gewinn abziehen und so den Steuerbetrag entsprechend reduzieren. Im Falle eines Unternehmerdarlehens ist die Finanzierung für den Unternehmer steuerlich teurer, da die durch die Schuldnergesellschaft überwiesenen Zinsen bei ihm als Einkommen behandelt werden müssen. Die Finanzierung mittels Thesaurierung der erzielten Gewinne (Selbstfinanzierung) zieht an sich keine steuerlichen Folgen nach sich, da sie aus der Verwendung der erwirtschafteten Gewinne stammt; weil die Gewinnsteuer tief ist, bietet diese Finanzierungsart Vorteile 130.