{"Signatur": "CH_VB_032", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-04-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_032_JAAC-67-90--_2003-04-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006158.pdf?ID=150006158", "Checksum": "0d8c0a273ba1eba4a3f5de007a4aa2c7"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.90 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom 25.04.2003 JAAC 67.90 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de la communication ComCom 25.04.2003 JAAC 67.90 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale delle comunicazioni ComCom 25.04.2003 JAAC 67.90 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de la communication ComCom"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale delle comunicazioni ComCom"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:44", "Checksum": "131e9add8ba8608e94fc459316ddffd3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom 25.04.2003 JAAC 67.90 \r\n\n 9\nBasel/Frankfurt am Main 1998, S. 42 N. 1.81g, mit weiteren zutreffenden\nAusführungen). Ein Kriterium zur Ermittlung der Befangenheit ist, ob\ndie Meinungsbildung durch sachfremde Faktoren bestimmt wurde (J.-F.\nPoudret/S. Sandoz, Commentaire de la loi fédérale d’organisation judiciaire,\nBerne 1990, S. 123 N. 5.1). Eine Meinung, welche auf einer Sachanalyse\nin einem gewissen Verfahrensstadium basiert und eine vorgezogene -\nallenfalls noch summarische - Einschätzung aufgrund der Unterlagen und\nder herangezogenen Mittel darstellt, begründet keine Befangenheit im\nSinne von Art. 23 Bst. c OG bzw. Art. 10 Abs. 1 Bst. d VwVG (Poudret/Sandoz,\na.a.O., S. 124-125 N. 5.3). Dieser Ansicht ist auch B. Schindler: «Dass\nein Behördemitglied seine Ansicht zum Streitgegenstand oder zu den\nVerfahrensaussichten kundtut, ist nicht unüblich und wird sogar vielfach\nvon den betroffenen Parteien gewünscht» (B. Schindler, Die Befangenheit\nder Verwaltung: Der Ausstand von Entscheidträgern der Verwaltung im\nStaats- und Verwaltungsrecht von Bund und Kantonen, Zürich/Basel/Genf 2002,\nS. 131 [von der Gesuchsgegnerin zitierter Autor]; so auch B. Bovay, Procédure\nadministrative, Bern 2000, S. 114). In diesem Zusammenhang ist vor allem zu\nberücksichtigen, in welchem Stadium das Verfahren steht, insbesondere wenn\nes sich um eine Schlichtungsphase handelt:\n«Quoi qu’il en soit, l’indépendance et l’impartialité d’une autorité de jugement\nne sont pas nécessairement affectées par les déclarations qui sont faites\npar le magistrat qui dirige la procédure lorsque intervient une tentative de\nconciliation ou de liquidation transactionnelle d’un différend civil. Il est normal\nque le magistrat dont les parties attendent souvent qu’il les aide à rechercher\nune solution amiable à leur litige émette son point de vue sur les chances de\nsuccès des thèses respectives qu’elles soutiennent dans la procédure. Dans les\ncirconstances ordinaires, un tel avis n’est pas de nature à faire naître dans\nl’esprit d’une partie que le juge ne la traitera pas en toute impartialité.» (BGE 119\nIa 81 E. 4b; so auch Poudret/Sandoz, a.a.O., S. 124-125 N. 5.3)\nc. Einleitend ist auf die speziell lange Verfahrensdauer und auf die\nKomplexität des vorliegenden Falles hinzuweisen: Seit Einreichen des Gesuchs\ndurch die Gesuchstellerin bis zur Erstellung des Schlichtungskonzeptes sind\nbeinahe drei Jahre vergangen. (…) Die Gesamtheit dieser Umstände zeigt das\nimmense Ausmass der durch die Instruktionsbehörde geleisteten Arbeit, aber\nauch jener der Parteien. Die von den Mitarbeitern des BAKOM durchgeführten\nSitzungen mit den Parteien sind in diesen Zusammenhang zu stellen,\ndenn bei Verfahren dieser Art ist es unerlässlich, die Parteien regelmässig\nüber die Entwicklung des Verfahrens und über Zwischenergebnisse der\nInstruktion zu informieren. Dieser Vorgang erlaubt zugleich, dass den Parteien\n- Gesuchstellerin wie Gesuchsgegnerin - das rechtliche Gehör und die übrigen\nVerfahrensgarantien gewährleistet sind.\nDie Präsentation vom 18. Dezember 2002 hatte primär zum Ziel, einen\nallgemeinen Überblick insbesondere über die angewandte Methode und die\nElemente der Berechnung zu verschaffen und lieferte dazu einige Zahlen. (…)\nHinzu kommt, dass sämtliche Beteiligte des vorliegenden Ausstandsverfahrens\nzu diesem Ergebnis gelangen. Die Gesuchsgegnerin z. B. wies in ihrem\nBegehren darauf hin, dass Y. (BAKOM) und V. (juristischer Mitarbeiter der\nGesuchsgegnerin) sich im Vorfeld einig waren, «dass anlässlich der vom\nBAKOM für den 18. Dezember 2002 vorgesehenen Präsentation noch keine\nkonkreten Ergebnisse genannt werden konnten. An der Präsentation vom\n\n"}