{"Signatur": "CH_VB_031", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-07-07", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_031_JAAC-63-6--_1997-07-07.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004355.pdf?ID=150004355", "Checksum": "cbf830f6af314b5a7eb98c7e2b17c8d1"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.6 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 07.07.1997 JAAC 63.6 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile 07.07.1997 JAAC 63.6 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo 07.07.1997 JAAC 63.6 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission suisse de recours en matière d'asile, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:26", "Checksum": "2c9c015083310ae036fc0dd047b8a5e7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 07.07.1997 JAAC 63.6 \r\n\n JAAC 63.6\n\nAuszug aus einem Entscheid der Schweizerischen\nAsylrekurskommission vom 7. Juli 1997, auch\nerschienen in Entscheidungen und Mitteilungen der\nSchweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1998\nNr. 7\n\nArt. 13c et 13d LAsi. Art. 5 CEDH. Procédure à l’aéroport. Contrôle\njudiciaire de la licéité du maintien d’un demandeur d’asile dans la zone\nde transit (cas de Zurich-Kloten)[5].\nLe maintien d’un demandeur d’asile dans la zone de transit de\nl’aéroport ne représente pas - à l’intérieur de certaines limites de durée -\nune privation de liberté lorsqu’il n’y a pas d’enfermement, que la liberté\nde mouvement dans la zone de transit est assurée et que les conditions\nd’hébergement paraissent convenables (en l’espèce, à l’aéroport de\nZurich-Kloten).\n\nArt. 13c und 13d AsylG. Art. 5 EMRK. Flughafenverfahren. Richterliche\nÜberprüfung der Zulässigkeit des Festhaltens von Asylbewerbern in der\nTransitzone (betreffend Zürich-Kloten)[4].\nDas Festhalten von Asylbewerbern in der Transitzone des\nFlughafens stellt - innert einer bestimmten Maximaldauer - keine\nFreiheitsentziehung dar, sofern keine Einschliessung stattfindet, die\nBewegungsfreiheit innerhalb des Transitbereichs gewährleistet ist und\ndie Umstände der Unterbringung (konkret im Flughafen Zürich-Kloten)\nangemessen erscheinen.\n\n1\nArt. 13c e 13d LAsi. Art. 5 CEDU. Procedura d’aeroporto. Esame da parte\ndel giudice dell’ammissibilità del mantenimento di richiedenti l’asilo\nnella zona di transito (caso di Zurigo-Kloten)[6].\nIl mantenimento di richiedenti l’asilo nella zona di transito\ndell’aeroporto non rappresenta - entro certi limiti di tempo - una\nprivazione di libertà, fintanto che non siano reclusi, che la libertà di\nmovimento nella zona di transito sia garantita e che le condizioni di\nsistemazione appaiano adeguate, come in casu all’aeroporto di Kloten.\n\nAus den Erwägungen:\n\n- dass die Unterbringung im Flughafen Zürich-Kloten angesichts der der\nSchweizerischen Asylrekurskommission (ARK) bekannten Lokalitäten\nund konkreten Umstände (keine Einschliessung, Bewegungsfreiheit im\nTransitbereich, Möglichkeit zur telefonischen und persönlichen Kontaktierung\neines Rechtsvertreters, Verpflegung, Schlafgelegenheit, auf Verlangen\nDuschmöglichkeit und Spaziergang an der frischen Luft) und unter der\nBedingung, dass diese Umstände auch tatsächlich eingehalten werden, an\nsich keinen Freiheitsentzug darstellt,\n- (...)\n- dass (der Beschwerdeführer) weiter geltend macht, er friere im Raum, der\nmännlichen Asylbewerbern im Transitbereich des Flughafens Zürich-Kloten\nals Aufenthalts- und Schlafraum zur Verfügung stehe, weil dieser klimatisiert\nsei,\n- dass der entsprechende fensterlose Raum (ehemaliger Andachtsraum)\nähnlich einem Zivilschutzraum eingerichtet ist,\n- dass genügend Decken zur Verfügung stehen, um sich während des Schlafes\ngegen die allenfalls als unangenehm empfundene Kühle des klimatisierten\nRaumes zu schützen,\n- dass der Beschwerdeführer nicht behauptet, er habe deswegen\ngesundheitliche Probleme oder er sei ernstlich erkrankt,\n- dass der diesbezügliche Einwand mithin keinen Grund darstellt, ihm die\nEinreise in die Schweiz zu bewilligen,\n- dass weiter ausgeführt wird, von einem täglichen Spaziergang an der\nfrischen Luft könne keine Rede sein, es wäre denn im Gebiet der Docks und\nin Begleitung von Polizeibeamten, was aber angesichts des vorhandenen\nPersonals der Flughafenpolizei eher unwahrscheinlich sei,\n- dass der Beschwerdeführer nicht geltend macht, ein von ihm verlangter\nSpaziergang an der frischen Luft sei ihm nicht gewährt worden\nbeziehungsweise Spaziergänge an der frischen Luft seien generell untersagt,\n- dass es sich bei den entsprechenden Ausführungen somit um blosse\nMutmassungen handelt, welche nicht zur Bewilligung der Einreise in die\nSchweiz führen können,\n\n2\n- dass es sich beim Beschwerdeführer um einen erwachsenen, offenbar\ngesunden Mann handelt,\n- dass der Beschwerdeführer in bezug auf die Begebenheiten und Folgen, die\nsich für einen Asylbewerber durch den Aufenthalt im Transitbereich des\nFlughafens Zürich-Kloten ergeben, im wesentlichen bloss allgemeine Kritik\nanbringt,\n- dass er aber keine ihn persönlich in besonderem Masse treffenden\nNachteile durch den ihm zugewiesenen Aufenthalt im Transitbereich des\nFlughafens Zürich-Kloten darzutun vermag, und die festgesetzte maximale\nAufenthaltsdauer im Transitbereich bis zum 19. Juli 1997 (19 Tage) auch nicht\nals unverhältnismässig lang erscheint,\n- dass aufgrund der Dauer des (maximalen) Aufenthaltes unter der\nVoraussetzung der vorgenannten Unterbringungsumstände die\nfreiheitsbeschränkenden Massnahmen nicht zu einer Freiheitsentziehung\nwerden,\n- dass sich die Beschwerde daher als unbegründet erweist,\n- (...).\n\nAnmerkung:\n\n"}