{"Signatur": "CH_VB_031", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1998-08-14", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_031_JAAC-63-40--_1998-08-14.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004259.pdf?ID=150004259", "Checksum": "a372aba58c801bb172a7c3a0568af542"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.40 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 14.08.1998 JAAC 63.40 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile 14.08.1998 JAAC 63.40 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo 14.08.1998 JAAC 63.40 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission suisse de recours en matière d'asile, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:59", "Checksum": "49a7eb9731bce83e54213ef62eda8b8c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 14.08.1998 JAAC 63.40 \r\n\n JAAC 63.40\n\nAuszug aus einem Entscheid der Schweizerischen\nAsylrekurskommission vom 14. August 1998, auch\nerschienen in Entscheidungen und Mitteilungen der\nSchweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1998\nNr. 30\n\nArt. 13d LAsi. Art. 13b LSEE. Entrée en Suisse et détention dans une\nprison en vue du refoulement.\nLorsqu’à l’occasion d’une procédure d’aéroport, une mise en détention\nen vue du refoulement a été ordonnée (art. 13b LSEE) après le prononcé\nd’un renvoi immédiatement exécutoire (art. 13d al. 4 LAsi), l’exécution\nde la détention dans une prison située hors de la zone de transit d’un\naéroport (in casu: la prison en vue du refoulement de l’aéroport de\nZurich-Kloten), n’est pas, en principe, synonyme d’autorisation d’entrée\nen Suisse.\n\nArt. 13d AsylG. Art. 13b ANAG. Einreise und Ausschaffungshaft.\nWird im Flughafenverfahren bei sofort vollziehbarer Wegweisung\n(Art. 13d Abs. 4 AsylG) die Ausschaffungshaft (Art. 13b ANAG)\nangeordnet und in einem ausserhalb des Flughafenareals liegenden\nGefängnis vollzogen (in casu: Ausschaffungsgefängnis am Flughafen\nZürich-Kloten), gilt dies grundsätzlich nicht als Einreise in die Schweiz.\n\nArt. 13d LAsi. Art. 13b LDDS. Entrata in Svizzera e carcerazione in vista\ndi respingimento.\n\n1\nIn procedura d’aeroporto, quando l’allontanamento è immediatamente\neffettuabile (Art. 13d cpv. 4 LAsi), la carcerazione ordinata in vista\ndi respingimento (art. 13b LDDS) e eseguita in una prigione specifica\nsituata esternamente alla zona di transito dell’aeroporto (nel caso\ndi specie prigione di Zurigo-Kloten), non configura, in principio,\nun’autorizzazione d’entrata in Svizzera.\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\n\nDer Beschwerdeführer verliess den Heimatstaat nach eigenen Angaben am\n24. Juli 1998 und gelangte an Bord einer Linienmaschine in die Schweiz, wo\nihm am 25. Juli 1998 wegen einer Unregelmässigkeit beim mitgeführten Pass\nder Weiterflug nach Grossbritannien verweigert wurde. Daraufhin ersuchte er\nsofort um Asyl. Dem Beschwerdeführer wurde gleichentags vom Bundesamt\nfür Flüchtlinge (BFF) der Transitraum des Flughafens Zürich-Kloten als\nAufenthaltsraum während des Verfahrens am Flughafen zugewiesen.\nDas BFF stellte mit Verfügung vom 3. August 1998 fest, der Beschwerdeführer\nerfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab.\nGleichzeitig verfügte es die Wegweisung aus der Schweiz, unter Entzug der\naufschiebenden Wirkung einer allfälligen Beschwerde.\nMit Beschwerde vom 4. August 1998 (Einreise/Haft) beantragt der\nBeschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter, er sei unverzüglich aus\nder Haft im Transitbereich des Flughafens Zürich-Kloten zu entlassen, indem\nihm die Einreise in die Schweiz zu gestatten sei. Es sei festzustellen, dass\nsein Freiheitsentzug durch Festhalten im Transitbereich des Flughafens\nZürich-Kloten widerrechtlich sei.\nMit Zwischenverfügung vom 6. August 1998 wurde unter anderem das\nGesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen (Aussetzung des Vollzugs der\nWegweisung; Einreise in die Schweiz) beziehungsweise um Wiederherstellung\nder aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen und der\nBeschwerdeführer angehalten, den Entscheid im Ausland abzuwarten.\nMit Eingabe vom 10. August 1998 stellte er die folgenden Anträge: Es\nsei festzustellen, dass der Beschwerdeführer in die Schweiz eingereist\nsei und das Flughafenverfahren - da die Einreiseverweigerung eine\nSachurteilsvoraussetzung darstelle - infolge Einreise als gegenstandslos\ngeworden abzuschreiben sei, weshalb die Vorinstanz anzuweisen sei, ein\nordentliches Asylverfahren durchzuführen.\nDie Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) weist dieses Gesuch ab.\n\nAus den Erwägungen:\n\n2. Vorliegend wird über die Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. August\n1998 lediglich befunden, soweit sie die Problematik der Einreiseverweigerung\nzum Gegenstand hat. Die Beschwerdeeingaben betreffend Asyl und\n\n"}