Diese Praxis wurde aus der in EMARK 1994 Nr. 28, S. 202, und 1995 Nr. 22, S. 214 publizierten Interpretation abgeleitet, wonach die Wegweisung in einen Drittstaat voraussetzt, dass «l’intéressé a la possibilité à la fois effective et légale de s’y rendre». In VPB 61.8 wurde dieses Erfordernis wie folgt präzisiert: «Ein Asylbewerber kann in einen Drittstaat zurückkehren, wenn angenommen werden kann, dass die Behörden dieses Staates ihm die Einreise gestatten und ihm einen dauerhaften Aufenthalt erlauben werden.» («...qu’on puisse admettre que les autorités de cet Etat lui accorderont l’accès à leur territoire et lui permettront d’y résider de manière stable»).