Es stellt sich namentlich die Frage, ob im Sinne einer Praxisänderung der Auffassung des Schweizerischen Bundesgerichts, wonach die Einreichung einer Beschwerde per Telefax nicht rechtsgültig erfolgen kann (vgl. BGE 121 II 252 ff.), zu folgen ist. Dabei gilt es den Anspruch auf Rechtssicherheit gegen das Prinzip einer sich entwickelnden Rechtsfindung abzuwägen. So führt auch das Schweizerische Bundesgericht aus: «Dès lors, un revirement de jurisprudence ne transgresse pas l’art. 4 Cst. s’il s’appuie sur des raisons objectives telles qu’une connaissance plus exacte de l’intention du législateur, la modification des circonstances extérieures, un changement de conception