{"Signatur": "CH_VB_031", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1993-09-29", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_031_JAAC-59-47--_1993-09-29.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002672.pdf?ID=150002672", "Checksum": "1d841738a8701a02d6038934ee2da370"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.47 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 29.09.1993 JAAC 59.47 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile 29.09.1993 JAAC 59.47 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo 29.09.1993 JAAC 59.47 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission suisse de recours en matière d'asile, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:30:39", "Checksum": "95efcdd2433907428a8128861734270f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 29.09.1993 JAAC 59.47 \r\n\n JAAC 59.47\n\nAuszug aus einem Entscheid der Schweizerischen\nAsylrekurskommission vom 29. September 1993\n\nArt. 12 LA en relation avec l’art. 70 PA. Autorité de recours en cas de\ndéni de justice de l’ODR.\nUne partie peut en tout temps recourir pour déni de justice à l’autorité\nde surveillance contre l’autorité qui, sans raison, refuse de statuer.\nEn matière de recours pour déni de justice contre l’ODR, l’autorité\ncompétente est le DFJP, en tant qu’autorité de surveillance.\n\nArt. 12 AsylG in Verbindung mit Art. 70 VwVG. Beschwerdeinstanz bei\nRechtsverweigerung durch das BFF.\nEine Partei kann jederzeit gegen die Behörde, die eine Verfügung\nunrechtmässig verweigert, Beschwerde wegen Rechtsverweigerung\nan die Aufsichtsbehörde führen. Die zuständige Behörde bei\nRechtsverweigerungsbeschwerden gegen das BFF ist das EJPD als dessen\nAufsichtsbehörde.\n\nArt. 12 LA in relazione con l’art. 70 PA. Autorità di ricorso in caso di\ndenegata giustizia da parte dell’UFR.\nLa parte può in ogni tempo ricorrere per denegata giustizia all’autorità\ndi vigilanza contro l’autorità che ingiustamente abbia negato una\ndecisione. L’autorità di vigilanza competente in materia d’asilo per\ndenegata giustizia da parte dell’UFR è il DFGP.\n\n1\nZusammenfassung des Sachverhalts\n\nDer Beschwerdeführer reiste mit Besuchervisum am 11. August 1990 in\ndie Schweiz ein. Am 13. November 1990 heiratete er die in der Schweiz als\nFlüchtling anerkannte K. T. Die Ehe wurde am 27. November 1991 geschieden.\nMit Verfügung der Fremdenpolizei des Kantons Z. vom 16. Dezember 1992\nwurde dem Beschwerdeführer Frist angesetzt, das Gebiet des Kantons zu\nverlassen. Gleichzeitig wurde das Bundesamt für Ausländerfragen (BFA)\nersucht, die Wegweisungsverfügung des Kantons auf das ganze Gebiet der\nSchweiz auszudehnen. Am 7. Januar 1993 erhob der Beschwerdeführer\nbeim Regierungsrat des Kantons Z. dagegen Rekurs. Am 9. Juni 1993 wies\nder Regierungsrat den Rekurs, soweit er darauf eintrat, ab, womit die\nangefochtene Verfügung in Rechtskraft erwuchs. In Nachachtung des\nRegierungsratsentscheids wurde dem Beschwerdeführer von der kantonalen\nFremdenpolizei mit Verfügung vom 28. Juni 1993 Frist gesetzt, das Gebiet des\nKantons zu verlassen.\nMit Eingabe vom 30. Juni 1993 reichte der Beschwerdeführer beim Bundesamt\nfür Flüchtlinge (BFF) eine als «Gesuch um vorläufige Aufnahme» bezeichnete\nEingabe ein. In den Rechtsbegehren wurde die angerufene Instanz unter\nanderem ersucht festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung des\nGesuchstellers unmöglich sei.\nDas BFF teilte dem Beschwerdeführer am 13. Juli 1993 mit, er sei nicht\nlegitimiert, die vorläufige Aufnahme zu beantragen. Ein entsprechender\nAntrag einer dafür zuständigen Behörde läge nicht vor. Mit Schreiben\nvom 11. August 1993 nimmt der Beschwerdeführer dazu Stellung. In der\nEingabe vom 30. Juni 1993 habe er nicht die Gewährung der vorläufigen\nAufnahme beantragt, sondern die Feststellung der Unmöglichkeit des\nVollzugs der Wegweisung, wobei die Gutheissung des Feststellungsbegehrens\nzur Anordnung der vorläufigen Aufnahme führen würde. Auf das\nFeststellungsbegehren sei einzutreten. Würde das Bundesamt darauf nicht\neintreten, sei eine mit einer Rechtsmittelbelehrung versehene Verfügung\nzu erlassen, welche wegen Rechtsverweigerung an eine höhere Instanz\nweitergezogen werden könnte.\nAm 25. August 1993 teilte das BFF dem Beschwerdeführer mit, dass es nicht\nSache des Bundesamtes sondern der kantonalen Fremdenpolizei sei, die\nUnmöglichkeit des Vollzuges der vom Kanton angeordneten Verfügung\nfestzustellen.\nMit als «Rechtsverweigerungsbeschwerde» bezeichneter Eingabe\nvom 13. September 1993 beantragt der Beschwerdeführer durch\nseinen Vertreter, das BFF sei anzuweisen, auf die Rechtsbegehren des\nBeschwerdeführers sei einzutreten, beziehungsweise sei mittels Verfügung\n\n2\ndie Unmöglichkeit des Vollzugs der Wegweisung festzustellen. Der Vollzug\nder Wegweisungsverfügung des Bundesamts für Ausländerfragen sei bis zum\nAbschluss des Beschwerdeverfahrens zu sistieren.\n\nAus den Erwägungen\n\n"}