{"Signatur": "CH_VB_031", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1993-03-31", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_031_JAAC-59-45--_1993-03-31.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002666.pdf?ID=150002666", "Checksum": "c2a4ceecc2a8f73a910d0d531dea17f6"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.45 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 31.03.1993 JAAC 59.45 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile 31.03.1993 JAAC 59.45 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo 31.03.1993 JAAC 59.45 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission suisse de recours en matière d'asile, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:31:02", "Checksum": "0368f38c0c656bf17d261b79f486bba0", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 31.03.1993 JAAC 59.45 \r\n\n JAAC 59.45\n\nAuszug aus einem Entscheid der Schweizerischen\nAsylrekurskommission vom 31. März 1993\n\nArt. 7 al. 2 LA. Art. 3 OA 1. Regroupement familial: «autre proche\nparent».\n1. Conditions générales du regroupement familial selon les art. 7 al. 2\nLA et l’art. 3 OA 1 (consid. 2).\n2. Une demande de regroupement familial avec un réfugié reconnu\npeut également être présentée en faveur de parents se trouvant déjà en\nSuisse (consid. 3.a).\n3. Pouvoir d’appréciation de l’autorité de décision selon l’art. 7 al. 2 LA;\nles exemples de circonstances particulières, mentionnés à l’art. 3 al. 1er\nOA 1, ne sont pas exhaustifs (consid. 3.b).\n4. Notion de famille au sens de l’art. 8 CEDH (consid. 3.d).\n\nArt. 7 Abs. 2 AsylG. Art. 3 AsylV 1. Familienvereinigung mit «anderen\nnahen Angehörigen».\n1. Allgemeine Voraussetzungen der Familienzusammenführung gemäss\nArt. 7 Abs. 2 AsylG und Art. 3 AsylV 1 (E. 2).\n2. Ein Gesuch um Familienzusammenführung mit einem hier lebenden\nanerkannten Flüchtling kann auch gestellt werden, wenn sich die\nbegünstigten Angehörigen bereits in der Schweiz befinden (E. 3.a).\n3. Ermessen der entscheidenden Behörde in Art. 7 Abs. 2 AsylG; die\nin Art. 3 Abs. 1 AsylV 1 angeführten Anwendungsfälle besonderer\nUmstände sind nicht abschliessend (E. 3.b).\n4. Begriff der Familie im Sinne von Art. 8 EMRK (E. 3.d).\n\n1\nArt. 7 cpv. 2 LA. Art. 3 OA 1. Ricongiungimento familiare con «altri\nprossimi parenti».\n1. Presupposti del ricongiungimento familiare giusta gli art. 7 cpv. 2 LA\ne l’art. 3 OA 1 (consid. 2).\n2. Una domanda di ricongiungimento familiare con un rifugiato\nriconosciuto può parimenti essere presentata in favore di parenti che\ngià si trovano in Svizzera (consid. 3.a).\n3. Potere discrezionale dell’autorità giudicante in virtù dell’art. 7 cpv. 2\nLA; gli esempi di circostanze particolari menzionati all’art. 3 OA 1 non\ncostituiscono un’enumerazione esaustiva (consid. 3.b).\n4. Nozione di famiglia ai sensi dell’art. 8 CEDU (consid. 3.d).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts\n\nDer Beschwerdeführer lebt seit Juli 1987 in der Schweiz. Am 17. April\n1989 wurde er vom Delegierten für das Flüchtlingswesen (DFW) als\nFlüchtling anerkannt. Seine Schwester Z. T. lebt bereits seit Juli 1986 als\nanerkannter Flüchtling in der Schweiz. Am 23. Dezember 1991 reichte\nder Beschwerdeführer durch Vermittlung der Caritas, Flüchtlingshilfe\nSchweiz, bei der Fremdenpolizei des Kantons Basel-Stadt für seine Mutter\nC.A., die in der Türkei zurückgeblieben war, ein Gesuch um eine Einreiseund Aufenthaltsbewilligung zur erwerbslosen Wohnsitznahme ein. Dieses\nGesuch wurde am 4. März 1992 durch die Fremdenpolizei des Kantons\nBasel-Stadt wegen der finanziellen Situation des Beschwerdeführers\nerstinstanzlich abgelehnt. Gegen diese Verfügung legten die Beschwerdeführer\nam 16. März 1992 Rekurs ein, welcher am 2. Juli 1992 durch das Polizei- und\nMilitärdepartement (PMD) des Kantons Basel-Stadt gutgeheissen wurde.\nDamit wurde die kantonale Fremdenpolizei angewiesen, beim Bundesamt\nfür Ausländerfragen (BFA) die Zustimmung zur Regelung des Aufenthaltes\ngemäss Art. 36 der V vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der\nAusländer (BVO, SR 823.21) zu beantragen. Das BFA verweigerte am 20. Juli\n1992 seine Zustimmung zur Regelung des Aufenthaltes von Frau C. A. Gegen\ndiese Verfügung reichten die Beschwerdeführer beim Eidgenössischem Justizund Polizeidepartement (EJPD) Beschwerde ein. Parallel zu diesem Verfahren\nhatten der Beschwerdeführer und seine Schwester am 22. Mai 1992 beim\nBundesamt für Flüchtlinge (BFF) ein Gesuch um Familienzusammenführung\nmit ihrer Mutter gestellt. Nachdem dieses Verfahren zuerst sistiert war, wurde\nes nach der Verweigerung der Zustimmung des BFA zur ausländerrechtlichen\nRegelung auf Antrag des Beschwerdeführers vom 24. Juli 1992 wieder\naufgenommen.\nAm 26. August 1992 lehnte das BFF das Gesuch der Beschwerdeführer\num Familienzusammenführung ab. Gegen diese Verfügung reichte C. D.\nBeschwerde ein.\n\n2\nDer Beschwerdedienst EJPD sistierte das Beschwerdeverfahren betreffend\nZustimmungsverweigerung des BFA bis zum Entscheid der Schweizerischen\nAsylrekurskommission (ARK) über die vorliegende Beschwerde betreffend\nasylrechtlicher Familienzusammenführung.\nDas BFF beantragte in seiner Vernehmlassung vom 15. Dezember 1992 die\nAbweisung der Beschwerde.\nMit Zwischenverfügung vom 13. Januar 1993 forderte die Schweizerische\nAsylrekurskommission die Beschwerdeführer auf, sich zur Situation des in der\nTürkei zurückgebliebenen Sohnes beziehungsweise Bruders C. H. zu äussern.\nIn seiner Stellungnahme vom 22. Januar 1993 äusserte sich der Rechtsvertreter\nder Beschwerdeführer dahingehend, dass sich C.H. anscheinend immer noch\nin M. aufhalte. Genaueres sei nicht bekannt, es sei aber damit zu rechnen, dass\ner von den türkischen Behörden belästigt werde. Detailliertere Informationen\nkonnten jedoch auch innert der vom Instruktionsrichter verlängerten Frist\nnicht beigebracht werden.\nDie ARK weist die Beschwerde ab.\n\nAus den Erwägungen\n\n"}