8 AsylG schliesst eine Person von der Asylgewährung aus, lässt indessen keine Rückschlüsse auf ihre Flüchtlingseigenschaft zu (vgl. Kälin, Grundriss, S. 28, 164 ff., 179; Achermann/Hausammann, a.a.O., S. 153 f.; Achermann, a.a.O., S. 3, 4, 5; Werenfels Samuel, Der Begriff des Flüchtlings im schweizerischen Asylrecht, Bern unter anderem 1987, S. 58, 117, 140 f.). Der klare Wortlaut von Art. 8 AsylG, wonach einer asylunwürdigen Person «kein Asyl gewährt» wird, und die Systematik des Gesetzes, welche auf einer begrifflichen Unterscheidung zwischen der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und der Asylgewährung beruht und den Tatbestand