{"Signatur": "CH_VB_031", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1993-05-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_031_JAAC-58-25--_1993-05-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002099.pdf?ID=150002099", "Checksum": "d13c7271d253ff17d62a4b44facf0785"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 58.25 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 25.05.1993 JAAC 58.25 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile 25.05.1993 JAAC 58.25 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo 25.05.1993 JAAC 58.25 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission suisse de recours en matière d'asile"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione svizzera di ricorso in materia d'asilo"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission suisse de recours en matière d'asile, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:31:13", "Checksum": "6b22cf77b36a03690cdfc74eadad80fe", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) 25.05.1993 JAAC 58.25 \r\n\n JAAC 58.25\n\nAuszug aus einem Entscheid der Schweizerischen\nAsylrekurskommission vom 25. Mai 1993\n\nExtrait de la jurisprudence de la Commission suisse de recours en\nmatière d’asile. Interprétation de la notion de persécution de la loi\nsur l’asile à la lumière de la Convention relative au statut des réfugiés\n(Convention).\nArt. 3 LA en relation avec l’art. 1 C ch. 5 al. 2 de la Convention.\nInterprétation de la notion de persécution de la loi sur l’asile à la\nlumière de la Convention.\nAlors même que tout danger de persécution a disparu, une persécution\npassée peut encore être déterminante en matière d’asile, si des raisons\nimpérieuses tenant à cette persécution rendent inexigible le retour de\nl’intéressé dans le pays anciennement persécuteur.\n\nAuszug aus der Rechtsprechung der Schweizerischen\nAsylrekurskommission. Auslegung des Verfolgungsbegriffs des AsylG im\nSinne der Flüchtlingskonvention.\nArt. 3 AsylG i. V. m. Art. 1 C Ziff. 5 Abs. 2 FK. Auslegung des\nVerfolgungsbegriffs des AsylG im Sinne der Flüchtlingskonvention.\nVergangene Verfolgung kann auch nach Wegfall der Verfolgungsgefahr\nimmer noch asylrelevant sein, wenn die Rückkehr in den früheren\nVerfolgerstaat aus triftigen, auf diese Verfolgung zurückgehenden\nGründen nicht zumutbar ist.\n\n1\nEstratto della giurisprudenza della Commissione svizzera di ricorso\nin materia d’asilo. Interpretazione della nozione di persecuzione della\nlegge sull’asilo alla luce della sullo statuto dei rifugiati (Conv.).\nArt. 3 LA in relazione all’art. 1 C n. 5 cpv. 2 della Conv. Interpretazione\ndella nozione di persecuzione della legge sull’asilo alla luce della Conv.\nPersecuzioni anteriori possono ancora essere rilevanti in materia\nd’asilo, se motivi gravi afferenti a tale persecuzione facciano apparire\ncome inesigibile il ritorno dell’interessato nello Stato anteriormente\npersecutore.\n\nZusammenfassung des Sachverhalts\nDer Beschwerdeführer aus Pakistan reichte im Juni 1991 ein Asylgesuch in\nder Schweiz ein. In der Anhörung machte er im wesentlichen geltend, er sei\nals Mitglied der «Pakistan People’s Party» (PPP) von Mitgliedern der «Islami\nJamhoor Ittihad» (IJI) bedroht und tätlich angegriffen worden. Die Polizei\nhätte nichts dagegen unternommen. Mehrere Tage sei er gar von der Polizei\nfestgehalten worden. Die Polizei sei mehrmals in seiner Abwesenheit bei\nihm zuhause erschienen. Aus Furcht vor einer weiteren Verhaftung und vor\nDrohungen der IJI sei der Beschwerdeführer zunächst zu Verwandten in\nanderen Landesteilen gegangen und habe schliesslich das Land verlassen.\nDas Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) lehnte das Asylgesuch am 13. Februar\n1992 ab. Die gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde wird von der\nSchweizerischen Asylrekurskommission (ARK) abgewiesen.\nAus den Erwägungen\n10. Das Bundesamt lehnte das Asylgesuch ab, weil die Vorbringen des\nGesuchstellers weder den Anforderungen an die Glaubwürdigkeit gemäss\nArt. 12a des Asylgesetzes vom 5. Oktober 1979 (AsylG, SR 142.31) noch\ndenjenigen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG standhielten.\nDazu führt es in seinen Erwägungen aus, die Vorbringen des Gesuchstellers\nwürden nicht den Tatsachen entsprechen und seien auch nicht glaubhaft.\nZudem würde kein zeitlicher Zusammenhang zwischen den angeführten\nEreignissen und der Ausreise bestehen, weshalb keine begründete Furcht\nvor zukünftiger Verfolgung vorliege. Einerseits stellt das Bundesamt fest,\ndie Vorbringen des Gesuchstellers seien unglaubhaft, andererseits legt es\nfür die Rechtsprüfung anhand von Art. 3 AsylG seinem Entscheid einen -\nhypothetischen - Sachverhalt zugrunde.\nIn der Beschwerdeeingabe wird ausgeführt, das Bundesamt berufe sich\nin den Erwägungen auf gesicherte Quellen, welche dem Gesuchsteller zur\nEinsicht offenzulegen seien. Weiter wird geltend gemacht, die Vorbringen\ndes Gesuchstellers seien glaubhaft und er habe begründete Furcht vor\nkünftiger Verfolgung. Als Rügen ergeben sich somit, das Bundesamt habe\nBundesrecht verletzt, indem es Art. 4 BV sowie die Art. 3 und 12 AsylG nicht\nrichtig angewendet habe.\nAus den Erwägungen des Bundesamtes ergibt sich zwar, dass es seinem\nEntscheid einen Sachverhalt zugrunde legt, dessen Richtigkeit es offen\nlässt. In der Beurteilung der Rechtsfolge stellt das Bundesamt indes fest,\n\n"}