{"Signatur": "CH_VB_030", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-08-20", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_030_JAAC-68-26--_2003-08-20.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006476.pdf?ID=150006476", "Checksum": "90ff42379b05d702a7c649252fb213a5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.26 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) 20.08.2003 JAAC 68.26 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Service de recours du Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication 20.08.2003 JAAC 68.26 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Servizio dei ricorsi del Dipartimento federale dell'ambiente, dei trasporti, dell'energiae delle comunicazioni 20.08.2003 JAAC 68.26 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Service de recours du Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Servizio dei ricorsi del Dipartimento federale dell'ambiente, dei trasporti, dell'energiae delle comunicazioni"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunik..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:12", "Checksum": "c66332923adfa47a581f799d91f0ef04", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) 20.08.2003 JAAC 68.26 \r\n\n 2\nInterkonnektionsparteien aus dem Interkonnektionsverhältnis einen\nVorteil erzielen könne. Diese Bestimmung diene damit dem Schutz des\nWettbewerbs zwischen den an der Interkonnektion beteiligten Parteien.\nDazu gehöre die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer nicht. Zudem fehle es\nan einem Regelungsbedarf, da den Anliegen des Fernmeldegeheimnisses\nund des Persönlichkeitsschutzes einerseits durch das Bundesgesetz über den\nDatenschutz vom 19. Juni 1992 (DSG, SR 235.1) Rechnung getragen werde\nund anderseits - soweit es um spezifische Aspekte des Fernmeldeverkehrs\ngehe - durch die Bestimmungen über das Fernmeldegeheimnis im\nFernmeldegesetz vom 30. April 1997 (FMG, SR 784.10) und FDV. Demgegenüber\nführt das BAKOM aus, Art. 50 Abs. 2 FDV habe zusätzlich auch einen\nkonsumentenschützerischen Zweck, der im vorliegenden Fall zum Tragen\nkomme.\n10.1. Gemäss Art. 13 der Bundesverfassung der Schweizerischen\nEidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) hat jede Person Anspruch\nauf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihres\nBrief-, Post-, und Fernmeldeverkehrs (Abs. 1). Zudem hat jede Person\nAnspruch auf Schutz vor Missbrauch ihrer persönlichen Daten (Abs. 2).\nLaut dem Zweckartikel in Art. 1 FMG soll dieses Gesetz unter anderem\ninsbesondere einen wirksamen Wettbewerb ermöglichen und dabei einen\nstörungsfreien, die Persönlichkeits- und Immaterialgüterrechte achtenden\nFernmeldeverkehr sicherstellen (Art. 1 Abs. 2 Bst. b und c FMG). Im 7. Kapitel\ndes FMG ist das Fernmeldegeheimnis geregelt. In Art. 43 FMG ist die Pflicht zur\nGeheimhaltung statuiert, Art. 44 f. FMG enthält Ausnahmen von dieser Pflicht\nund Art. 46 FMG beauftragt den Bundesrat, gewisse unter dem Blickwinkel\ndes Persönlichkeitsschutzes kritische Fragen zu regeln wie beispielsweise\ndie Verwendung von Daten über den Fernmeldeverkehr, da die Praxis\ngezeigt hat, dass es nicht immer möglich (und in Anbetracht der Akzeptanz\ngewisser Dienstleistungen in der Öffentlichkeit auch nicht gerechtfertigt)\nist, die Wahrung des Fernmeldegeheimnisses sicherzustellen, bevor neue\nDienstleistungen auf den Markt gelangen (vgl. Botschaft zum Fernmeldegesetz\nvom 10. Juni 1996; BBl 1996 III 1441 ff.). Die Ausführungsbestimmungen zum\nFernmeldegeheimnis hat der Bundesrat im 5. Kapitel der FDV in den Art. 60 ff.\nerlassen. Das BAKOM wacht gemäss Art. 58 Abs. 1 FMG darüber, dass die\nKonzessionärinnen das internationale Fernmelderecht, das Fernmeldegesetz,\ndie Ausführungsvorschriften und die Konzessionen einhalten. Zu dieser\nAufsicht gehört demnach auch die Überwachung der Einhaltung der\nfernmelderechtlichen Daten- und Persönlichkeitsschutzvorschriften. Nicht\nzu dieser Aufsicht gehört hingegen die Überwachung der Einhaltung der\nBestimmungen des DSG, das auch Vorschriften zum Schutz der Privatsphäre in\nder Telekommunikation enthält.\nDamit stellt sich die Frage, ob auch Art. 50 FDV, insbesondere dessen\nAbs. 2, welcher im 4. Kapitel der FDV mit den Bestimmungen über die\nInterkonnektion enthalten ist, den Persönlichkeits- und Datenschutz regelt.\n10.2. Dem Bundesrat wurde in Art. 11 Abs. 1 FMG die Kompetenz eingeräumt,\ndie Grundsätze der Interkonnektion festzulegen. Unbestritten ist, dass der\nSchutz von Art. 50 FDV dem wirksamen und fairen Wettbewerb zwischen\nden Anbieterinnen dienen soll. Bei der Ausübung seiner weit gefassten\nKompetenz hatte der Bundesrat insbesondere auch der Zweckbestimmung\n\n"}