{"Signatur": "CH_VB_030", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-07-10", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_030_JAAC-68-25--_2003-07-10.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006473.pdf?ID=150006473", "Checksum": "83bacf3d5d3c082364d28e56f70fdeae"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.25 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) 10.07.2003 JAAC 68.25 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Service de recours du Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication 10.07.2003 JAAC 68.25 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Servizio dei ricorsi del Dipartimento federale dell'ambiente, dei trasporti, dell'energiae delle comunicazioni 10.07.2003 JAAC 68.25 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Service de recours du Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Servizio dei ricorsi del Dipartimento federale dell'ambiente, dei trasporti, dell'energiae delle comunicazioni"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunik..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:50", "Checksum": "9bcb7b92eedcc77a46567b61c1d5e942", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission UVEK (des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) 10.07.2003 JAAC 68.25 \r\n\n 2\ndurch den DBA und erneuter Erklärung des URA, die Rechnungen wegen des\ndargelegten Kostenverteilungsprinzips nicht zu bezahlen, erliess der DBA\nam 27. November 2002 eine «Feststellungsverfügung», welche vom URA am\n27. Dezember 2002 mit Verwaltungsbeschwerde bei der Rekurskommission\ndes Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und\nKommunikation (Rekurskommission UVEK, REKO/UVEK) angefochten wurde.\nAus den Erwägungen:\n1. Die Zuständigkeit der Rekurskommission wird in Art. 32 der\nVerordnung vom 31. Oktober 2001 über die Überwachung des Post- und\nFernmeldeverkehrs (VÜPF, SR 780.11) begründet. Demnach können\nVerfügungen über den Vollzug dieser Verordnung mit Beschwerde bei der\nRekurskommission UVEK angefochten werden.\n1.1. Gemäss Art. 71a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember\n1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) entscheiden\nRekurskommissionen dann als Beschwerdeinstanzen, «soweit andere\nBundesgesetze es vorsehen». Nach dem klaren und eindeutigen Wortlaut von\nArt. 71a Abs. 1 VwVG ist demnach für die Zuständigkeit der REKO/UVEK eine\nRegelung auf Gesetzesstufe verlangt. Von einem derart klaren Wortlaut kann\nnur dann abgewichen werden, wenn triftige Gründe vorliegen (vgl. Manuel\nJaun, Die teleologische Reduktion im schweizerischen Recht, Bern 2001, S. 260).\nSolche triftigen Gründe sind gegeben, wenn ein im Gesetz selber angelegter\n(unauflösbarer) Widerspruch vorliegt, d. h. u. a. wenn der Gesetzeswortlaut\nnicht das vom Gesetzgeber tatsächlich Gewollte zum Ausdruck bringt oder\nwenn er im Widerspruch zum konkreten Normzweck steht (vgl. Jaun, a.a.O.,\nS. 154). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt: Unbestritten soll\nu. a. mit der Regelung von Art. 71a Abs. 1 VwVG einerseits das Bundesgericht\nentlastet, andererseits den Rechtssuchenden ein besserer Rechtsschutz\ngewährt werden (vgl. BBl 1991 II 465 ff.). Diese Zielsetzung verlangt aber\nkeineswegs zwingend eine umfassende Zuständigkeit der REKO; diese ist\nlediglich wünschenswert. Die blosse Wünschbarkeit jedoch rechtfertigt kein\nAbweichen vom klaren Gesetzeswortlaut (vgl. Jaun, a.a.O., S. 174 f.). Mit Blick\nauf Art. 71a Abs. 1 VwVG vermag demnach Art. 32 VÜPF die Zuständigkeit der\nREKO/UVEK nicht zu begründen.\n1.2. Und dennoch erachtet sich die REKO/UVEK als zuständig; dies mangels\neines anderen Rechtsweges: Die Beschwerde an das Departement ist\ndeshalb nicht gegeben, weil der DBA weder ein Amt im Sinne von Art. 47a\nVwVG noch der umfassenden Aufsicht des Departementes unterstellt ist\n(vgl. Art. 2 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 betreffend die\nÜberwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs [BÜPF], SR 780.1). Die\nVerwaltungsbeschwerde gemäss Art. 72 Bst. b VwVG an den Bundesrat als\ndirekte Aufsichtsbehörde wiederum ist ausgeschlossen, weil letztinstanzlich\ndie Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht (Art. 74\nBst. a VwVG). Das Bundesgericht schliesslich ist ebenfalls nicht zur Beurteilung\nkompetent, sieht doch das Bundesrecht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde\nnicht unmittelbar vor (Art. 98 Bst. c des Bundesrechtspflegegesetzes vom\n16. Dezember 1943 [OG], SR 173.110). Weil Verfügungen zwingend der\nBeschwerde unterliegen (Art. 44 VwVG), es jedoch an einem gesetzlich\ngeregelten Rechtsweg fehlt, liegt eine Lücke vor, die das Gericht zu füllen\nhat. Massgebend für die Lückenfüllung ist dabei, dass die Beurteilung durch\n\n"}