{"Signatur": "CH_VB_029", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-07-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_029_JAAC-68-39--_2003-07-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006518.pdf?ID=150006518", "Checksum": "b7bbb1085bfdca4364e34ef1e0e51e3a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.39 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für die Unfallversicherung 18.07.2003 JAAC 68.39 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’assurance-accidents 18.07.2003 JAAC 68.39 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso sull’assicurazione contro gli infortuni 18.07.2003 JAAC 68.39 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für die Unfallversicherung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’assurance-accidents"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso sull’assicurazione contro gli infortuni"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:38", "Checksum": "2506bbf40f417fd8245ce070b3bdb414", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für die Unfallversicherung 18.07.2003 JAAC 68.39 \r\n\n 3\nRechtsfragen werden nur geprüft, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen\noder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender\nAnlass besteht (BGE 119 V 347 E. 1a; Alexandra Rumo-Jungo, Rechtsprechung\ndes Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die\nUnfallversicherung, 3. Aufl., Zürich 2003, S. 348).\n2. Nach der ständigen Rechtsprechung des Eidgenössischen\nVersicherungsgerichts (EVG) ist der rechtserhebliche Sachverhalt im\nBeschwerdeverfahren vor dem Sozialversicherungsrichter grundsätzlich\nnach den tatsächlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen\nVerfügung zu beurteilen (BGE 121 V 362 E. 1b, BGE 116 V 246 E. 1a mit\nHinweisen). Dabei finden jene Rechtssätze Anwendung, die bei der Erfüllung\ndes zu den Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V\n466 E. 1, BGE 124 V 225 E. 1; vgl. auch das zur Publikation bestimmte Urteil\ndes EVG vom 10. Juni 2003, U 103/02, E. 1.2). Das ATSG, welches im Übrigen die\nmassgeblichen Vorschriften über die Unterstellung (insbesondere Art. 66 UVG)\nnicht abänderte, hat auf die vorliegende Streitsache keinen Einfluss.\n3.a. Im vorliegenden Fall ist zu überprüfen, ob die SUVA zu Recht verfügt hat,\ndass der Beschwerde führende Betrieb in ihren Tätigkeitsbereich fällt und\ndemzufolge seine Beschäftigten obligatorisch bei der SUVA gegen Unfall zu\nversichern sind.\nb. (…)\n4. Die Unfallversicherung wird je nach Versichertenkategorien durch die SUVA\noder durch andere zugelassene Versicherer und eine von diesen betriebene\nErsatzkasse durchgeführt (Art. 58 UVG). Art. 66 Abs. 1 UVG bestimmt im\nRahmen einer abschliessenden und zwingenden (Rechtsprechung und\nVerwaltungspraxis zur Kranken- und Unfallversicherung [RKUV] 1987 Nr.\nU 29 S. 427 E. 2b) Auflistung, welche Betriebe von Gesetzes wegen bei der\nSUVA versichert sind. Dabei ist in Anwendung der höchstinstanzlichen\nRechtsprechung entscheidend, ob es sich bei einem Beschwerde führenden\nUnternehmen um einen gegliederten oder ungegliederten Betrieb handelt\n(BGE 113 V 327 E. 5). Falls ein gegliederter Betrieb vorliegt, ist das Verhältnis\nder verschiedenen Betriebsteile zueinander näher zu untersuchen, um das\nAusmass der Unterstellung festzulegen (vgl. Art. 66 Abs. 2 Bst. a-c UVG in\nVerbindung mit Art. 88 der Verordnung über die Unfallversicherung vom\n20. Dezember 1982 [UVV], SR 832.202). Liegt hingegen ein ungegliederter\nBetrieb vor und ist eines (oder mehrere) der in Art. 66 Abs. 1 UVG genannten\nUnterstellungskriterien erfüllt, erfolgt die Unterstellung direkt aufgrund\ndieses Merkmals, wobei das Ausmass einzelner für die Unterstellung\nausschlaggebender Tätigkeiten keine Rolle mehr spielt (vgl. insbesondere\nRKUV 1999 Nr. U 338 S. 285 ff.; vgl. auch Alexandra Rumo-Jungo, a.a.O.,\nS. 307).\n5. Gemäss dem EVG liegt ein ungegliederter Betrieb vor, wenn sich das\nUnternehmen im Wesentlichen auf einen einzigen zusammenhängenden\nTätigkeitsbereich beschränkt, dieses somit einen einheitlichen oder\nvorwiegenden Betriebscharakter aufweist und im Wesentlichen nur Arbeiten\nausführt, die in den üblichen Tätigkeitsbereich eines Betriebs dieser Art\nfallen (BGE 113 V 327 E. 5b, BGE 113 V 346 E. 3b; unveröffentlichtes Urteil\nder Rekurskommission vom 4. Juli 1997 i.S. O. C. GmbH [REKU 275/96] E. 4;\nAlfred Maurer, Bundessozialversicherungsrecht, Basel 1993, S. 329).\n\n"}