{"Signatur": "CH_VB_029", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-07-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_029_JAAC-68-39--_2003-07-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006518.pdf?ID=150006518", "Checksum": "b7bbb1085bfdca4364e34ef1e0e51e3a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.39 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für die Unfallversicherung 18.07.2003 JAAC 68.39 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’assurance-accidents 18.07.2003 JAAC 68.39 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso sull’assicurazione contro gli infortuni 18.07.2003 JAAC 68.39 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für die Unfallversicherung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’assurance-accidents"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso sull’assicurazione contro gli infortuni"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:38", "Checksum": "2506bbf40f417fd8245ce070b3bdb414", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für die Unfallversicherung 18.07.2003 JAAC 68.39 \r\n\n 2\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nDas Unternehmen X. befasst sich mit der Entwicklung und dem Vertrieb von\nsowie dem Handel mit Apparaten und Anlagen der Kommunikation und\nder Elektronik. Insbesondere konzipiert es Telefonapparate, erstellt deren\nDesign und verkauft sie; die entsprechenden Apparate werden von Drittfirmen\nproduziert.\nDie Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erfasste das\nUnternehmen mit Verfügung als einen ihr obligatorisch unterstellten Betrieb\nund wies die dagegen eingereichte Einsprache ab. Das Unternehmen X. erhob\nfristgerecht Beschwerde vor der Eidgenössischen Rekurskommission für\ndie Unfallversicherung (im Folgenden: Rekurskommission) und machte\ninsbesondere geltend, dass es nicht in der Produktion der Apparate tätig sei\nund den Produktionsprozess auch nicht technisch leite oder überwache.\nAus den Erwägungen:\n1.a. Gemäss Art. 109 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 20. März 1981\nüber die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) beurteilt die Eidgenössische\nRekurskommission für die Unfallversicherung Beschwerden gegen\nEinspracheentscheide über die Zuständigkeit der SUVA zur Versicherung\nder Arbeitnehmer eines Betriebs.\nDas am 1. Januar 2003 in Kraft getretene neue Bundesgesetz vom 6. Oktober\n2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1)\nmit den damit einher gehenden Änderungen des UVG und des Bundesgesetzes\nvom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)\nhat an der Zuständigkeit der Rekurskommission für die Unfallversicherung\nnichts geändert (vgl. die bis 31. Dezember 2002 gültige Fassung von Art. 109\nUVG).\nDie vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Einspracheentscheid der\nSUVA vom 5. März 2002, mit welchem insbesondere die Unterstellung der\nBeschwerdeführerin unter die SUVA bestätigt wird. Grundsätzlich ist die\nRekurskommission somit zuständig, diese Beschwerde zu beurteilen.\nb.-c. (…)\nd. Die Beschwerdeführerin kann im Rahmen des Beschwerdeverfahrens\ndie Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder\nder Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige\nFeststellung des Sachverhalts sowie die Unangemessenheit des Entscheids\nbeanstanden (Art. 49 VwVG). Die Rekurskommission muss aber nur den\nEntscheid der unteren Instanz überprüfen, sie muss sich nicht an deren Stelle\nsetzen. Wenn die zu überprüfenden Fragen spezifische technische Kenntnisse\nerfordern, so muss der Richter im Übrigen die Frage der Angemessenheit\nmit einer gewissen Zurückhaltung überprüfen (Rechtsprechung zum\nSozialversicherungsrecht [SVR] 1994 KV Nr. 3 S. 7 E. 3b; BGE 108 V 130 E. 4c/dd\nS. 140). Die Rekurskommission überprüft ansonsten den angefochtenen\nEntscheid frei, dies unter Berücksichtigung der vorgebrachten Rügen. Die\nBeschwerdeinstanz hat mithin nicht zu untersuchen, ob sich die angefochtene\nVerfügung unter schlechthin allen in Frage kommenden Aspekten als\nkorrekt erweist, sondern untersucht im Prinzip nur die vorgebrachten\nBeanstandungen. Von den Verfahrensbeteiligten nicht aufgeworfene\n\n"}