{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-01-20", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-62-60--_1997-01-20.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003974.pdf?ID=150003974", "Checksum": "b88b0d63c27665dbb2b2ec7688bf7416"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 62.60 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 20.01.1997 JAAC 62.60 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 20.01.1997 JAAC 62.60 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 20.01.1997 JAAC 62.60 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:02", "Checksum": "210be8a2ff410b14cdd4376383fe2247", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 20.01.1997 JAAC 62.60 \r\n\n 7\nlediglich empfehlender Charakter zukommt, kann offen bleiben, da so\noder anders eine Rüge hinsichtlich unterlassener Koordination zwischen\nAusbildungsinhalten und Prüfungsstoff aufgrund vorstehender Überlegungen\nnicht durchzudringen vermag.\n7.4. Die Beschwerdeführerin wendet weiter ein, der Optikerverband habe\ngemäss Statuten über seine Kommission für Weiterbildung die Stoffinhalte an\nden Fachhochschulen zu überwachen. Der Inhalt der Ausbildung sei demnach\nSache des Optikerverbandes und damit der Prüfungskommission. Letztere\nhabe somit sicherzustellen, dass an den Fachschulen das unterrichtet werde,\nwas später auch geprüft werde. Dieser Einwand geht ebenfalls fehl. Denn\ndies würde im Ergebnis darauf hinauslaufen, dass die Prüfungskommission\nbeziehungsweise die Chefexaminatoren, deren Aufgaben im Rahmen der\nHöheren Fachprüfung abschliessend im Prüfungsreglement umschrieben\nsind, auch noch für die Ausbildungsinhalte an den Höheren Fachschulen\nverantwortlich wären, was jedoch dem Prüfungsreglement zweifellos\nnicht entnommen werden kann und im übrigen auch systemwidrig wäre.\nFür den Inhalt der Ausbildung sind die Träger der Ausbildungsschulen\n- die Berufsverbände - zuständig. Daran ändert der Umstand, dass die\nBerufsverbände gleichzeitig auch die Höhere Fachprüfung durchführen\nbeziehungsweise die Prüfungskommission wählen, nichts. Denn die\nAufgaben der Prüfungskommission beziehungsweise der Chefexaminatoren\nbeschränken sich auf Organisation, Vorbereitung und Durchführung\nder Höheren Fachprüfung; die nichtobligatorische Ausbildung an den\nAusbildungsstätten ist davon zu trennen. Deckt demnach der Unterricht an\nden Schulen nicht den ganzen Prüfungsstoff ab, ist dies nicht im Rahmen\ndes Beschwerdeverfahrens wegen Verweigerung des Diploms zu rügen.\nDer Vorwurf einer allenfalls mangelhaften Ausbildung wäre im Gegenteil\nan die Träger der Ausbildungsstätten zu richten; eine diesbezügliche\nVerantwortlichkeit des Prüfungskörpers aufgrund von Art. 5 Abs. 1 Bst. d\nPrüfungsreglement entbehrt jeglicher Grundlage.\nDa der Unterricht an den Ausbildungsstätten nicht Bestandteil der Aufsicht des\nBundes über Berufs- und Höhere Fachprüfungen (im Sinn von Art. 51 Abs. 1\nBBG) ist, ist auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin hinsichtlich\nAusbildungsinhalte und Verantwortlichkeit an den Fachschulen nicht weiter\neinzugehen.\n(...)\n(Die Rekurskommission EVD weist die Beschwerde ab)\n\n8\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 62.60 - Auszug aus dem Beschwerdeentscheid der Rekurskommission EVD vom 20.\nJanuar 1997 in Sachen M. gegen Kommission für Höhere Fachprüfungen im\nAugenoptikerberuf und Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit; 95/4K-020\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1998\nAnnée\nAnno\n\nBand 62\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 974\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}