{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-04-03", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-61-50--_1996-04-03.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003509.pdf?ID=150003509", "Checksum": "0a5bb1804672e7ceb748a2414425684a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.50 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 03.04.1996 JAAC 61.50 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 03.04.1996 JAAC 61.50 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 03.04.1996 JAAC 61.50 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:41", "Checksum": "4df04164e8b33b7e8f63da1af181759f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 03.04.1996 JAAC 61.50 \r\n\n 5\nBst. a VwVG, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein\nschutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (oder\nhaben kann; vgl. dazu den französischen Gesetzestext von Art. 6 VwVG:\n«Ont qualité de partie les personnes dont les droits et les obligations\npourraient être touchées par la décision à prendre (...)»; vgl. auch Peter\nSaladin, Verwaltungsverfahrensrecht des Bundes, Basel 1979, Ziff. 11.21,\nmit Hinweisen). Ferner ist der von Spezialgesetzen mit einer spezifischen\nRechtsmittelbefugnis Ausgestattete in das Verfahren einzubeziehen (Saladin,\na. a. O., Ziff. 11.21).\nDas schutzwürdige Interesse kann rechtlicher oder auch bloss\ntatsächlicher Natur sein und braucht mit dem Interesse, das durch die vom\nBeschwerdeführer als verletzt bezeichneten Normen geschützt wird, nicht\nübereinzustimmen. Das Interesse des Beschwerdeführers ist schutzwürdig,\nwenn seine tatsächliche oder rechtliche Situation durch den Ausgang des\nVerfahrens beeinflusst werden kann (BGE 121 II 176 E. 2). Die Frage, ob\njemand zur Beschwerde legitimiert ist, kann somit erst nach Erlass der\nVerfügung beurteilt werden und Art. 6 VwVG kann bewirken, dass unter\nUmständen Parteien in das Verfahren einbezogen werden müssen, welche die\nBeschwerdelegitimation dann doch nicht beanspruchen können (Kölz/Häner,\na. a. O., Rz. 109). Die ratio von Art. 6 VwVG geht dahin, dass auf das Verfahren\nnicht einwirken kann, wer nicht zur betreffenden Verwaltungssache in einem\nbesonders engen, spezifischen Verhältnis steht (Saladin, a. a. O., Ziff. 11.3).\nDas Beschwerderecht beschränkt sich somit nicht auf die Rechtssubjekte des\ngeregelten Rechtsverhältnisses beziehungsweise die Verfügungsadressaten\nim materiellen Sinn. Im Gegenteil kann auch einem Dritten, welcher durch\neinen Verwaltungsakt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an\ndessen Aufhebung hat - mit anderen Worten ein unmittelbares Berührtsein,\neine spezifische Beziehungsnähe gegeben ist - Parteistellung zugestanden\nwerden (vgl. BGE 121 II 176 E. 2, mit Hinweisen; Gygi, a. a. O., S. 148 f.;\nSaladin, a. a. O., Ziff. 11.21). Folglich kann die Beschwerdelegitimation\nim Verwaltungsprozessrecht des Bundes nicht als Legitimation zur Sache\nverstanden werden, sondern ist als Legitimation zum Verfahren anzusehen\n(Gygi, a. a. O., S. 149).\n4.2.3. Mit der Einräumung der Parteistellung ist der Anspruch auf Ausübung\nvon sämtlichen Parteirechten wie das rechtliche Gehör oder das Recht auf\nEröffnung der Verfügung verbunden (Gygi, a. a. O., S. 175; Kölz/Häner, a. a. O.\nRz. 110; Saladin, a. a. O., Ziff. 11.21; vgl. vorstehend E. 4.2.1).\n4.3. Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer vom Rechtsmittelverfahren\nin Sachen A. durch die Rekurskommission Nr. 12 nicht in Kenntnis gesetzt,\ner nicht in das Verfahren einbezogen und ihm auch der vorinstanzliche\nEntscheid vom 14. Dezember 1993 nicht eröffnet worden ist. Die Frage, ob die\nVorinstanz - dadurch, dass sie den Rekurrenten nicht als (Gegen-)Partei in das\nBeschwerdeverfahren einbezogen hat - den Grundsatz des rechtlichen Gehörs\nverletzte, hängt aufgrund der vorstehenden Erwägungen davon ab, ob der\nBeschwerdeführer durch das von der Vorinstanz zu regelnde Rechtsverhältnis\nbeziehungsweise durch den Ausgang des vorinstanzlichen Verfahrens in\nseiner tatsächlichen oder rechtlichen Stellung beeinflusst werden konnte. Mit\nandern Worten ist zu klären, ob der Beschwerdeführer in der Sache selbst\n\n"}