{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-04-03", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-61-50--_1996-04-03.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003509.pdf?ID=150003509", "Checksum": "0a5bb1804672e7ceb748a2414425684a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.50 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 03.04.1996 JAAC 61.50 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 03.04.1996 JAAC 61.50 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 03.04.1996 JAAC 61.50 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:41", "Checksum": "4df04164e8b33b7e8f63da1af181759f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 03.04.1996 JAAC 61.50 \r\n\n 4\nden Revisionstatbestand des Art. 66 Abs. 2 Bst. a beziehungsweise b VwVG\nberufen, indem er geltend machte, die Beschwerdeinstanz sei in ihrem\nEntscheid von einem unrichtigen rechtserheblichen Sachverhalt ausgegangen.\nIm weiteren rügte er, dass er zu Unrecht in das Beschwerdeverfahren nicht\nmiteinbezogen und ihm der Beschwerdeentscheid nicht eröffnet worden sei.\nDamit brachte er sinngemäss vor, sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei\nverletzt worden, womit gleichzeitig der Revisionsgrund von Art. 66 Abs. 2\nBst. c VwVG als angerufen zu gelten hat. Die Eingabe muss nicht ausdrücklich\nauf den Revisionstatbestand des Art. 66 Abs. 2 Bst. c VwVG Bezug nehmen. Es\nwird aber verlangt, dass der Gesuchsteller eine Gehörsverletzung dartut und\ndie Aufhebung des angefochtenen Beschwerdeentscheides verlangt (vgl. VPB\n58.35 E. 4a), was vorliegend zutrifft.\nSomit ist vorerst zu prüfen, ob es im vorausgehenden Beschwerdeverfahren\ntatsächlich zu einer Gehörsverletzung gegenüber dem Gesuchsteller\ngekommen ist.\n4.2.1. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur und stellt eine\nVerfahrensgarantie dar. Er dient einerseits als Mittel der Sachaufklärung und\nstellt anderseits ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass\neines Entscheides dar, der in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift (BGE\n117 Ib 481 E. 5a.aa, mit Hinweisen; Kölz/Häner, a. a. O., Rz. 52). Vom Inhalt her\numfasst der Gehörsanspruch insbesondere das Recht des Betroffenen, sich\nvor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache\nzu äussern, die Eingaben der Gegenpartei vor der Entscheidung zur Kenntnis\nzugestellt zu erhalten, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten\nzu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der\nErhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest\nzum Beweisergebnis zu äussern, wenn dies geeignet ist, den Entscheid zu\nbeeinflussen (BGE 120 Ib 379 E. 3b; vgl. auch Gygi, a. a. O., S. 69; Kölz/Häner,\na. a. O., Rz. 52 f.; Häfelin/Müller, a. a. O., Rz. 1306 ff.).\nDer Umfang des rechtlichen Gehörs bestimmt sich bei Verfahren in\nBundesverwaltungssachen, die durch Verfügung oder auf Beschwerde\nhin zu erledigen sind, grundsätzlich nach den Bestimmungen des\nVerwaltungsverfahrensgesetzes (BGE 117 Ib 481 E. 5a.aa, mit Hinweisen\nund 106 Ia 4 E. 2b.aa). Erst wenn eine entsprechende gesetzliche Regelung\nfehlt oder diese sich als ungenügend erweist, greifen die sich unmittelbar\naus Art. 4 der Schweizerischen Bundesverfassung (BV, SR 101) ergebenden\nVerfahrensregeln zur Sicherung des rechtlichen Gehörs Platz (BGE 119 Ib 12\nE. 3b). Ein Anspruch auf rechtliches Gehör hat nur, wem das massgebende\nVerwaltungsverfahrensrecht oder das Bundesverfassungsrecht (Art. 4 BV) das\nrechtliche Gehör garantiert (vgl. BGE 107 Ia 182 E. 3a).\n4.2.2. Gemäss Art. 29 VwVG haben (nur) die Parteien Anspruch auf rechtliches\nGehör.\nAls Parteien im Bundesverwaltungsverfahren gelten Personen, deren\nRechte oder Pflichten die Verfügung berühren soll, und andere Personen,\nOrganisationen oder Behörden, denen ein Rechtsmittel gegen die Verfügung\nzusteht (Art. 6 VwVG). Wer zur Beschwerde berechtigt ist, kann somit im\nBeschwerdeverfahren Partei werden, insofern ist die Legitimationsvorschrift\nvon Art. 48 VwVG für die Parteistellung massgebend (Kölz/Häner, a. a. O.,\nRz. 231; BGE 108 Ib 93 E. 3bb). Zur Beschwerde berechtigt ist nach Art. 48\n\n"}