{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-09-10", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-61-44--_1996-09-10.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003488.pdf?ID=150003488", "Checksum": "c378c3230c192540298ae691117829fd"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.44 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.09.1996 JAAC 61.44 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 10.09.1996 JAAC 61.44 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 10.09.1996 JAAC 61.44 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:30", "Checksum": "43f00ea710ad6f45b38c793930084330", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.09.1996 JAAC 61.44 \r\n\n 4\nfreigegeben werden, wobei die Einzelheiten dieses Verfahrens in Art. 14a\nSV - und der darauf gründenden Verordnung vom 12. Dezember 1995 über\ndas Versteigerungsverfahren nach Schlachtviehverordnung (SR 916.341.5, AS\n1996 708) - geregelt sind. Weiter werden Zollkontingentsanteile, vorbehältlich\nvon Art. 14 Abs. 2 und 2bis SV, nach den Teilzollkontingentsgrundlagen der\nPeriode 18 bis 6 Monate vor Beginn der Teilzollkontingentsperiode berechnet\n(Art. 15 SV). Die Teilzollkontingentsperiode für luftgetrocknetes Trockenfleisch,\nluftgetrockneten Rohschinken und Fleischkonserven dauert ein Jahr und\nbeginnt mit dem Kalenderjahr oder nach besonderen handelsvertraglichen\nVereinbarungen (vgl. Art. 16 Abs. 1 SV).\nAls übergangsrechtliche Bestimmung hält die Schlachtviehverordnung\n(im Rahmen der Schlussbestimmungen der Änderung vom 27. Mai 1995;\nnachfolgend: Schlussbestimmungen zur SV) fest, dass Zollkontingentsanteile\nnach Art. 14 Abs. 2bis SV für das Kontingentsjahr 1996 zu 20%, für das\nKontingentsjahr 1997 zu 30% und für das Kontingentsjahr 1998 zu 40%\nversteigert werden. Im Kontingentsjahr 1996 werden 80%, im Kontingentsjahr\n1997 70% und im Kontingentsjahr 1998 60% aufgrund der Einfuhren\nnach Art. 15 zugeteilt. Ab dem Kontingentsjahr 1999 werden 100% dieser\nZollkontingentsanteile versteigert (Abs. 5).\n3.2. Indem das Bundesamt die fraglichen Teilzollkontingente (unter\nVerwendung verschiedener Zuteilungsverfahren) in selbständige\nQuoten aufteilte und die entsprechenden Anteilsquoten - in den\nangefochtenen Verfügungen vom 5. Dezember 1995 und 20. März 1996 - der\nBeschwerdeführerin zeitlich gestaffelt eröffnete, hat es eine Vorgehensweise\ngewählt, die - auch wenn sie im Ergebnis noch nicht zu einem anderen\nResultat führen muss - an sich von der Schlachtvieh-verordnung nicht gedeckt\nist. Denn laut unmissverständlichem Wortlaut der Schlachtviehverordnung\n(vgl. Art. 14 Abs. 2bis , Art. 15 und 22a) hätte das Bundesamt Anteile der\nentsprechenden Teilzollkontingente zuzuteilen und nicht einzelne Quoten\nvon Teilzollkontingentsanteilen.\nTrotz rechnerischer Aufspaltung der Teilzollkontingentsanteile während\neiner Übergangsphase (Abs. 5 Schlussbestimmungen zur SV) und der\nBerechnung der entsprechenden Mengen aufgrund verschiedener\nZuteilungsverfahren (Zuteilung aufgrund vorgängiger Einfuhren bzw.\naufgrund einer Versteigerung), ist im Sinne der Schlachtviehverordnung\nden betroffenen Importeuren für die entsprechende Periode jeweils ein\nTeilzollkontingentsanteil zuzuteilen. Dies findet seine Rechtfertigung\ndarin, dass die Teilzollkontingentsanteilsberechtigten zu Beginn der\nTeilzollkontingentsperiode (d. h. jeweils anfangs Januar) ihren genauen Anteil\nam entsprechenden Teilzollkontingent erfahren sollten, um rechtzeitig die\nnötigen Dispositionen treffen zu können (vgl. auch Art. 14 Abs. 2bis , Art. 15, 22a\nund Abs. 5 der Schlussbestimmungen der SV).\n3.3. Mit der vom Bundesamt vorgenommenen Aufteilung der\nTeilzollkontingentsanteile Fleischkonserven und Schweinefleischkonserven\nin je zwei Quoten sind - entgegen dem Anschein, welche die beiden\nangefochtenen Verfügungen vermitteln - nicht Teilmengen eines\nTeilzollkontingentsanteils gebildet worden, welche jeweils eines selbständigen\nrechtlichen Schicksals fähig und unabhängig voneinander anfechtbar wären.\nDie beiden Quoten eines Teilzollkontingentsanteils bilden zusammen einen\n\n"}