{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-01-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-61-40--_1996-01-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003476.pdf?ID=150003476", "Checksum": "945bd9aad63dca56490d02d512eb09a6"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.40 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 25.01.1996 JAAC 61.40 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 25.01.1996 JAAC 61.40 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 25.01.1996 JAAC 61.40 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:36", "Checksum": "715624d2567b1157e259dc1147837aff", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 25.01.1996 JAAC 61.40 \r\n\n(...)\n4. Nach Art. 31a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1951 über\ndie Förderung der Landwirtschaft und die Erhaltung des Bauernstandes\n(Landwirtschaftsgesetz [LwG], SR 910.1) richtet der Bund zur Sicherung\neines angemessenen Einkommens nach den Grundsätzen diese Gesetzes\nergänzende Direktzahlungen an die bäuerlichen Bewirtschafter aus. Diese\nZahlungen sollen zusammen mit jenen nach Art. 31b LwG der Landwirtschaft\nermöglichen, die von ihr verlangten Aufgaben und gemeinwirtschaftlichen\nLeistungen zu erfüllen (Abs. 1). Die Direktzahlungen werden mit Bedingungen\nund Auflagen verknüpft. Diese sollen insbesondere die Landwirte veranlassen,\nauf dem ganzen Betrieb marktkonform, umweltschonend und tiergerecht zu\nproduzieren (Art. 31a Abs. 5 Bst. b LwG).\nDie Ausrichtung ergänzender Direktzahlungen ist im einzelnen in der\nVerordnung vom 26. April 1993 über ergänzende Direktzahlungen in der\nLandwirtschaft geregelt (Direktzahlungsverordnung [DZV], SR 910.131,\nmit den Änderungen vom 26. Januar 1994, vom 22. Juni 1994 sowie vom\n15. Februar 1995). Die ergänzenden Direktzahlungen werden auf Gesuch\nhin ausgerichtet (Art. 11 Abs. 1 DZV). Die vom Kanton bezeichnete Behörde\nstellt die Beitragsberechtigung fest und ermittelt die Beitragshöhe aufgrund\nder Verhältnisse am Stichtag (vgl. Art. 12 Abs. 4 DZV). Der Kanton zahlt die\nBeiträge an die Gesuchsteller bis spätestens 31. Dezember des Beitragsjahres\naus (Art. 14 Abs. 4 DZV). Direktzahlungen erhalten nur Bewirtschafter, die\nauf eigene Rechnung und Gefahr einen Betrieb mit mindestens drei Hektaren\nanrechenbarer Nutzfläche führen und ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der\nSchweiz haben (Art. 3 Abs. 1 DZV).\nIn Art. 31a Abs. 4 Bst. a LwG wurde der Bundesrat ausdrücklich ermächtigt, für\ndie Bezüger ergänzender Direktzahlungen eine Altersgrenze festzusetzen. Von\ndieser Ermächtigung hat er in Art. 9 DZV in der Fassung vom 26. April 1993 ein\nerstes Mal Gebrauch gemacht. Danach «haben natürliche Personen, die am\n31. Dezember des Vorjahres das AHV-Alter erreicht haben», keinen Anspruch\nauf Direktzahlungen. «In begründeten Fällen kann eine Übergangsfrist von\nhöchstens fünf Jahren gewährt werden». Mit Änderung vom 15. Februar\n1995 (AS 1995 914) revidierte der Bundesrat diese Bestimmung vorab in\nformeller Hinsicht, indem er sie in einen Absatz 1 kleidete und den Text\ndahingehend verdeutlichte, dass natürliche Personen, «die vor dem 1. Januar\ndes Beitragsjahres das AHV-Alter erreicht haben» keinen Anspruch auf\nDirektzahlungen haben, sowie dass in begründeten Fällen Direktzahlungen bis\nzu fünf Jahre über das AHV-Alter hinaus gewährt werden könnten. Im übrigen\nfügte der Bundesrat der Bestimmung einen zweiten Absatz hinzu, wonach\n«die Übergabe des Betriebes zur Umgehung der Altersgrenze, namentlich an\nden Ehepartner oder an andere Personen, welche den Betrieb nicht selbst\nbewirtschaften», nicht berücksichtigt werde. Diese Änderung trat rückwirkend\nauf den 1. Januar 1995 in Kraft. Art. 9 DZV in der Fassung vom 26. April 1993\n\n"}