{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-09-10", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-61-38--_1996-09-10.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003467.pdf?ID=150003467", "Checksum": "d7ec8531b719d82ffd26182a3ce84bc6"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.38 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.09.1996 JAAC 61.38 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 10.09.1996 JAAC 61.38 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 10.09.1996 JAAC 61.38 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:30", "Checksum": "c439b9a13193fca87b9eb0bf5113f7bc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.09.1996 JAAC 61.38 \r\n\n JAAC 61.38\n\nAuszug aus dem Beschwerdeentscheid der\nRekurskommission EVD vom 10. September 1996 in\nSachen X AG gegen Bundesamt für Industrie, Gewerbe\nund Arbeit; 95/4D-001\n\nService de l’emploi. Location de services. Compétence.\nArt. 12 LSE. Compétence pour accorder une autorisation de location de\nservices.\nIl ne compète pas à l’Office fédéral de l’industrie, des arts et métiers\net du travail de décider si un requérant a besoin d’une autorisation\ncantonale pour la location de services (consid. 3).\n\nArbeitsvermittlung. Personalverleih. Zuständigkeit.\nArt. 12 AVG. Zuständigkeit für die Erteilung einer Bewilligung zum\nPersonalverleih.\nEs liegt nicht im Zuständigkeitsbereich des Bundesamtes für Industrie,\nGewerbe und Arbeit, darüber zu entscheiden, ob ein Gesuchsteller einer\nvom Kanton zu erteilenden Bewilligung zum Personalverleih bedarf\n(E. 3).\n\nCollocamento. Fornitura di personale a prestito. Competenza.\nArt. 12 LC. Competenza per concedere un’autorizzazione d’esercizio per\nla fornitura di personale a prestito.\nNon compete all’Ufficio federale dell’industria, delle arti e mestieri e del\nlavoro decidere se un richiedente necessiti o meno di un’autorizzazione\ncantonale per la fornitura di personale a prestito (consid. 3).\n\n1\nAus dem Sachverhalt:\n\nDie X ist im Bereich der Arbeitsvermittlung und des Personalverleihs tätig\nund verfügt über zahlreiche Geschäftsstellen in verschiedenen Kantonen.\nBis 1991 erteilte ihr das Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA,\nhiernach: Bundesamt) jeweils die Bewilligung zur privaten Arbeitsvermittlung.\nMit einer Neuregelung der Arbeitsvermittlung und des Personalverleihs,\ndie grundsätzlich 1991 in Kraft getreten ist, wurde unter anderem auch die\nBewilligungspflicht für den Personalverleih eingeführt.\nAuf Gesuch der X vom 13. August 1991 erteilte das kantonale Amt für Industrie,\nGewerbe und Arbeit (hiernach: kantonales Amt) der X am 22. Mai 1992 nach\nden neuen gesetzlichen Bestimmungen die Bewilligung zum Personalverleih.\nInfolge einer Umstrukturierung der X wurde eine Aktiengesellschaft, die X AG,\ngegründet. Das kantonale Amt übertrug am 14. August 1992 dementsprechend\ndie bestehende Bewilligung auf die X AG. Diese veränderte Sachlage bewog\njedoch das Bundesamt, der X AG am 20. Juli 1993 mitzuteilen, dass von nun an\nihre Geschäftsstellen ebenfalls eine Bewilligung zum Personalverleih einholen\nmüssten.\nAuf Wunsch der X AG, einen anfechtbaren Entscheid zu erhalten, verfügte\ndas Bundesamt am 28. Februar 1995, dass die im Personalverleih tätigen\nGeschäftsstellen der X AG den massgeblichen Bestimmungen über den\nPersonalverleih unterstünden und demzufolge für ihre Tätigkeit eine\nBewilligung brauchten. Der X AG wurde eine Frist bis 31. Juni 1995 gesetzt,\ninnert welcher sie für jede Geschäftsstelle die erforderliche Verleihbewilligung\neinzuholen habe.\nAm 10. März 1995 erhob die X AG (Beschwerdeführerin) Beschwerde bei\nder Rekurskommission EVD und beantragt die Aufhebung der Verfügung\ndes Bundesamtes. Den im Personalverleih tätigen Geschäftsstellen\nder Beschwerdeführerin sei zu bewilligen, weiterhin im Sinne der\ngesetzlichen Grundlagen tätig zu sein, ohne eine Betriebsbewilligung für\nden Personalverleih zu besitzen. Eventuell sei festzustellen, dass eine solche\nBetriebsbewilligung für die Geschäftsstellen der Beschwerdeführerin nicht\nnötig sei.\n\nAus den Erwägungen:\n\n(...)\n2. Das Bundesgesetz vom 6. Oktober 1989 über die Arbeitsvermittlung und\nden Personalverleih (Arbeitsvermittlungsgesetz [AVG], SR 823.11) löste\ndas Bundesgesetz vom 22. Juni 1951 über die Arbeitsvermittlung ab (vgl.\nArt. 42 Abs. 2 Bst. a AVG) und regelt nebst der privaten und öffentlichen\nArbeitsvermittlung auch zum ersten Mal den Personalverleih (vgl. Art. 1\nAVG). Es ist zusammen mit der Verordnung vom 16. Januar 1991 über die\nArbeitsvermittlung und den Personalverleih (Arbeitsvermittlungsverordnung,\nAVV, SR 823.111) und der Verordnung vom 16. Januar 1991 über Gebühren,\n\n"}