{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-11-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-66--_1995-11-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003152.pdf?ID=150003152", "Checksum": "113d4e45b4ea441ec67b9a33d8f07b93"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.66 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 13.11.1995 JAAC 60.66 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 13.11.1995 JAAC 60.66 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 13.11.1995 JAAC 60.66 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:07", "Checksum": "57fa4b0fed16c49138065644ce3a3bad", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 13.11.1995 JAAC 60.66 \r\n\n 5\nSomit ist davon auszugehen, dass Art. 28 SuG auf jene Fälle Anwendung findet,\nwo es allgemein um die Subventionierung einer Aufgabe geht, während Art. 29\nSuG bei der Subventionierung eines Objektes anwendbar ist.\n3.1.2. Demnach ist zu prüfen, was im vorliegenden Verfahren subventioniert\nwurde.\nNach Art. 40 TSG und Art. 7 der inzwischen aufgehobenen Verordnung\nvom 27. Dezember 1967 über die Bundesbeiträge an die Kosten der\nTierseuchenbekämpfung und der Fleischhygiene (AS 1967 2036)\nkonnte der Bund Beiträge «an die Kosten der Erstellung von\nTierkörperbeseitigungsanlagen» leisten. Dementsprechend wurden nach\ndem Bundesratsbeschluss vom 7. März 1977 und der Verfügung des EVD\nvom 23. Dezember 1980 unbestrittenermassen Beiträge an die Kosten der\nErstellung beziehungsweise teilweisen Erneuerung des Fleischmehlbetriebs,\ndas heisst eines Objektes zugesichert und in der Folge ausgerichtet. Mit den\nBundesbeiträgen wurde nicht die «Aufgabe» der Tierkörperbeseitigung\nallgemein mit einem einmaligen Beitrag subventioniert, sondern die\nErstellung beziehungsweise Erneuerung eines spezifischen Bauobjekts samt\ntechnischen Einrichtungen, eben die «Tierkörperbeseitigungsanlage».\nSomit ist Art. 29 SuG als massgebliche Bestimmung anwendbar.\n3.2. Weiter ist zu prüfen, ob Art. 29 SuG nicht ungünstiger ist als das vor\nInkrafttreten des Subventionsgesetzes anwendbare Recht (Art. 42 Abs. 1 SuG).\n3.2.1. Vor dem Inkrafttreten des Subventionsgesetzes galt folgendes:\nZu Unrecht bezogene Entschädigungen können zurückgefordert werden\n(Art. 45 TSG). Zuständig für diese Rückforderung ist das Bundesamt\n(Art. 60.3 TSV). In Übereinstimmung mit den damals geltenden\nBestimmungen wurde die Ausrichtung des Bundesbeitrags (für die\nErstellung des Fleischmehlbetriebs) an die Beschwerdeführerin mit\neiner Rückforderungsklausel versehen. Sollte der Fleischmehlbetrieb vor\nAblauf einer Frist von 30 Jahren seit der Ausrichtung des Bundesbeitrags\nzweckentfremdet werden, wurde der Beschwerdeführerin im\nBundesratsbeschluss vom 7. März 1977 die Verpflichtung auferlegt, für jedes\nnoch verbleibende Jahr 3,5 % des Beitrages zurückzuerstatten. Dasselbe\ngilt für den Bundesbeitrag, der 1985 an den Einbau des Scheibentrockners\ngeleistet wurde.\nDie 30jährige Frist für den ursprünglichen Bundesbeitrag begann mit der\nSchlusszahlung durch das Bundesamt am 8. Januar 1979 zu laufen und würde\nim Jahre 2009 enden. Von der Schliessung (Ende 1993) bis zum Jahre 2009\nverbleiben 15 Jahre. Bei 3,5 % pro Jahr hätte die Beschwerdeführerin 52,5 %\ndes erhaltenen Bundesbeitrags zurückzuerstatten.\nAnaloges gilt für den Einbau des Scheibentrockners im Jahre 1985. Das\nZweckentfremdungsverbot würde im Jahre 2015 ablaufen. Von der\nSchliessung an gerechnet verbleiben 21 Jahre, womit die Beschwerdeführerin\n73,5 % des Bundesbeitrages an den Einbau des Scheibentrockners\nzurückzuerstatten hätte.\n\n"}