{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-08-28", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-65--_1995-08-28.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003149.pdf?ID=150003149", "Checksum": "2f3ed587103cd3ae4567e253d8ccb0ac"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.65 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 28.08.1995 JAAC 60.65 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 28.08.1995 JAAC 60.65 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 28.08.1995 JAAC 60.65 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:00", "Checksum": "9fc1bedc7abc0c8d516b8637bc792158", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 28.08.1995 JAAC 60.65 \r\n\n 2\nÜbernahme von gleichartigen Erzeugnissen inländischer Herkunft und\nhandelsüblicher Qualität in einem zumutbaren Verhältnis zur Einfuhr\nzu verpflichten (Art. 23 Abs. 1 Bst. c LwG in der Fassung vom 3. Oktober\n1951, SR 910.1 und neu Art. 23b Abs. 5 LwG, in Kraft seit dem 1. Juli 1995,\nAS 1995 1839).\nGestützt auf diese gesetzliche Grundlage hat der Bundesrat die Verordnung\nvom 15. August 1990 über den Eiermarkt und die Eierversorgung (EV,\nSR 916.371, AS 1995 II 1614 und AS 1995 II 2093) erlassen. Diese Verordnung\nbezweckt - unter Berücksichtigung einer angemessenen, den Interessen\nder Gesamtwirtschaft Rechnung tragenden Eiereinfuhr - folgendes:\neine wirtschaftliche und den Verhältnissen des einheimischen Marktes\nangepasste Eierproduktion vorab in den aufstockungsbedürftigen\nLandwirtschaftsbetrieben zu erhalten und zu lenken (Art. 1 Bst. a) und\nden Absatz einer begrenzten Menge von Eiern aus solchen Betrieben\nzu fördern (Art. 1 Bst. b EV). Sind die Voraussetzungen nach Art. 23\nAbs. 1 Bst. c LwG erfüllt, müssen die Importeure, die Eier in Schalen\neinführen, in einem zumutbaren Verhältnis zu ihren Eiereinfuhren\nvon den Sammelorganisationen Inlandeier der Qualitäten «Extra»\nund «A» (Art. 20) übernehmen (Pflichtmenge; Art. 17 Abs. 1 EV in der\nFassung vom 15. August 1990). Diese Bestimmung ist mit den Änderungen\nder Eierverordnung vom 1. März 1995 und 17. Mai 1995 (in Kraft seit\n1. Juli 1995) revidiert worden. Nach der neuen Fassung von Art. 17\nAbs. 1 EV müssen Zollkontingentanteilsberechtigte, die Eier in Schalen\neinführen, in einem zumutbaren Verhältnis zu ihren Eiereinfuhren\nvon den Sammelorganisationen Inlandeier übernehmen, welche den\nAnforderungen der Art. 157, 159 und 160 der Lebensmittelverordnung vom\n1. März 1995 (SR 817.02, AS 1995 1491) entsprechen (Pflichtmenge). Am\nBegriff der «Pflichtmenge», um den es hier geht, hat sich nichts geändert.\nUnverändert geblieben ist Art. 17 Abs. 2 EV, welcher die Festsetzung der\nPflichteiermenge regelt und vorliegend zur Anwendung kommt. Demnach\nwird die Pflichtmenge jedes Jahr neu festgesetzt. Für das jeweils folgende Jahr\nbeträgt sie 40 % des durchschnittlichen Importes in den zwei massgeblichen\nJahren, die der Festsetzung vorausgegangen sind. Bei Importeuren, welche\ndie Einfuhr neu aufnehmen, und bei Importeuren, deren Einfuhren im\nÜbernahmejahr voraussichtlich stark von den Einfuhren der beiden Vorjahre\nabweichen, wird auf die mutmassliche Einfuhrmenge abgestellt (Art. 17\nAbs. 2). Gemäss Art. 18 Abs. 1 EV teilt das Bundesamt den Importeuren\ndie Pflichtmenge wöchentlich in möglichst gleichmässigen Quoten zu.\nDiese können den saisonalen Schwankungen des Marktes gemäss den\nMöglichkeiten in der Produktionsplanung angepasst werden. Massgebend\nfür die wöchentliche Pflichtmenge des einzelnen Importeurs ist sein\nprozentualer Anteil an der Einfuhr von Eiern in Schalen während der\nAbrechnungsperiode nach Art. 17 Abs. 2 (Art. 18 Abs. 2 EV). Die Lieferungen\ndurch die Sammelorganisationen und die Übernahme durch die Importeure\nmüssen innerhalb der Zuteilungswoche erfolgen. Bei besonderen Produktionsund Marktverhältnissen kann das Bundesamt Ausnahmen bewilligen (Art. 19\n\n"}