{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-04-11", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-60--_1995-04-11.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003134.pdf?ID=150003134", "Checksum": "922756e3939afd61cec3a7efd9fd8146"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.60 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 11.04.1995 JAAC 60.60 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 11.04.1995 JAAC 60.60 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 11.04.1995 JAAC 60.60 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:21", "Checksum": "61a35266ae829e0d8565c05f10c8098d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 11.04.1995 JAAC 60.60 \r\n\n1.-6. (...)\n7. Der Milchverband sah vorliegend von der Anwendung der 50 %-Regel\nab und kürzte das Kontingent des Landabgebers um zirka 130 % des\nmassgeblichen Hektarendurchschnittes. Als Begründung führte er an,\ndass K. diese Parzelle per 1. Mai 1991 mit einem Kontingent von ... kg\nübernommen und die gleiche Menge an den neuen Bewirtschafter zu\nübertragen habe. Auf Beschwerde hin kürzte die Rekurskommission\ndas Kontingent von K. um weitere ... kg, was einer Kürzung um zirka\n136 % seines Hektarendurchschnittes entspricht. Sie begründete dies im\nwesentlichen damit, dass es - da keine Einigung zwischen Landabgeber und\nLandübernehmer zustande kam - in ihrem freien Ermessen liege, die Höhe\nder Kontingentsübertragung festzusetzen. Dieses Vorgehen wird von den\nBeschwerde-führern zu Recht beanstandet, da nämlich für die Kürzung des\nKontingentes des Landabgebers der Hektarendurchschnitt per 1. Mai 1992\nmassgebend ist und nicht die Menge Kontingent, die der Landabgeber erhalten\nhat, als er das Land seinerseits übernommen hatte (Art. 18 Abs. 2 Bst. b der\nVerordnung vom 20. Dezember 1989 über die Milchkontingentierung in der\nTalzone, in der voralpinen Hügelzone und in der Zone I des Berggebietes\n(Milchkontingentierung-Talverordnung [MKTV 89]; AS 1990 286 1059,\n1991 1125, 1992 946 2049).\nEs bleibt somit im folgenden zu prüfen, ob die Vorinstanzen zu Recht von der\n50 %-Regel abgewichen sind.\n8. Ein Vergleich der betrieblichen Verhältnisse und der Interessen der Parteien\nergibt folgendes:\n8.1. Die Betriebe des Landabgebers und des Landübernehmers unterscheiden\nsich bezüglich des Umfanges der bewirtschafteten Fläche nicht allzu stark.\nSo ist aus den Akten ersichtlich, dass der Betrieb des K. am 1. Mai vor\nAbgabe der fraglichen Parzelle über eine massgebliche Nutzfläche von ... ha\nverfügte. W. bewirtschaftete vor Übernahme dieser Parzelle eine Fläche\nvon ... ha. Der Betrieb K. wies ein Kontingent von ... kg, derjenige von W. ein\nKontingent von ... kg auf. Daraus resultieren Hektarendurchschnitte von\n... kg/ha für K. und ... kg/ha für W. Eine Kürzung um 50 % des massgeblichen\nHektarendurchschnittes des Landabgebers infolge Abtretung der Parzelle\nan W. würde den Hektarendurchschnitt von K. auf ... kg/ha erhöhen und sich\ndemgegenüber derjenige von W. auf ... kg/ha vermindern. Ein Unterschied\nim Hektarendurchschnitt des Landabgebers und des Landübernehmers\nrechtfertigt in aller Regel noch keine Abweichung von der 50 %-Regel.\nDenn diese generelle Regel bezweckt gerade eine gewisse Bevorzugung\ndes Landabgebers, indem sie vorsieht, dass ihm trotz Verminderung\nder Nutzfläche die Hälfte der auf der abgetretenen Fläche liegenden\nKontingentsmenge verbleibt, was unweigerlich zu einer Erhöhung seines\nHektarendurchschnittes führt. Ein Vergleich der Hektarendurchschnitte\n\n"}