{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-11-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-56--_1995-11-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003119.pdf?ID=150003119", "Checksum": "350246809402f91d4f37f6ad9bb45125"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.56 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 09.11.1995 JAAC 60.56 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 09.11.1995 JAAC 60.56 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 09.11.1995 JAAC 60.56 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:07", "Checksum": "200321cc5bbf9995c1c7f05ba4fcc00f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 09.11.1995 JAAC 60.56 \r\n\n 4\ndemonstrierte, dass sie auf einen vorgängigen Entscheid nicht angewiesen\nist beziehungsweise dass sie die getätigten Importe nicht vom Entscheid\nüber die Abgabepflicht abhängig machen wollte, und nicht etwa, weil\nwegen der Dauer des Verfahrens oder aus ähnlichen Gründen nie ein\nrechtzeitiger Entscheid über die Grundsatzfrage zu erwarten wäre. Abgesehen\ndavon steht fest, dass der geänderte Art. 90 Abs. 3 SV (in Kraft ab 1. Juli\n1995) für Rohmaterialeinfuhren zur Herstellung von Exportprodukten\nausdrücklich keine Abgaben in den Rückstellungsfonds mehr vorsieht\n(AS 1995 2050, 2063), womit zumindest ohnehin fraglich ist, ob sich die in casu\nmateriell zu beurteilende Frage für die von der Verfügung erfasste Periode\n(bis 31. Dezember 1995) jederzeit erneut unter gleichen oder ähnlichen\nVerhältnissen stellen könnte. Es liegt somit keine der angesprochenen\nAusnahmesituationen vor, und es sind keine Gründe ersichtlich, die ein\nAbsehen vom Erfordernis des aktuellen, negativen Feststellungsinteresses\nerlauben würden. In diesem Zusammenhang kann offen bleiben, ob die vom\nBundesamt geäusserte Ansicht richtig ist, wonach für künftige Importe aus\ndem erwähnten Austauschgeschäft keine Abgaben mehr zu bezahlen seien,\nobwohl es gleichzeitig behauptet, dass nur ein kleiner Teil des importierten\nWurstfleisches für die Verarbeitung zu Exportprodukten verwendet werde.\n3.4. Auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin laut eigenen\nAngaben - trotz Fehlens eines entsprechenden Rückstellungsvertrages - auf\nRechnungstellung durch das Bundesamt hin, die aufgrund der getätigten\nEinfuhr ermittelte Abgabe entrichtet habe, vermag am Ergebnis nichts\nzu ändern. Dieser Umstand könnte allenfalls höchstens Anlass für ein\nRückforderungsverfahren sein, womit nicht zum vornherein ausgeschlossen\nist, dass die Grundsatzfrage, über die die Beschwerdeführerin in casu eine\nvorgängige Feststellung anbegehrte, (gegebenenfalls vorfrageweise) noch\nbehandelt werden kann. Im übrigen könnte der Umstand auch als schlüssige\nAbstandserklärung aufgefasst werden, womit das Verfahren als beendet\nund die Beschwerdeführerin grundsätzlich kostenpflichtig würde (vgl.\nzum Rückforderungsprozess: Ulrich Häfelin / Georg Müller, Grundriss des\nAllgemeinen Verwaltungsrechts, Zürich 1993, N. 145 f. und Art. 98 Abs. 3 SV,\nAS 1993 911). Es bleibt somit dabei, dass das aktuelle, praktische Interesse\nan der materiellen Behandlung der vorliegenden Beschwerde, mithin das\nnegative Feststellungsinteresse, entfällt (vgl. dazu auch die ähnlich gelagerte\nKonstellation in BGE 118 Ia 488 E. 1c mit Verweis auf 110 Ia 141 ff. E. 2).\n(Die Rekurskommission EVD schreibt die Beschwerde wegen nachträglichen\nWegfalls des negativen Feststellungsinteresses als gegenstandslos geworden\nab)\n\n5\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 60.56 - Auszug aus dem Beschwerdeentscheid der Rekurskommission EVD vom 9.\nNovember 1995 in Sachen X AG gegen Bundesamt für Landwirtschaft; 95/6H-001\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1996\nAnnée\nAnno\n\nBand 60\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 119\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}