{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-11-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-56--_1995-11-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003119.pdf?ID=150003119", "Checksum": "350246809402f91d4f37f6ad9bb45125"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.56 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 09.11.1995 JAAC 60.56 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 09.11.1995 JAAC 60.56 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 09.11.1995 JAAC 60.56 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:07", "Checksum": "200321cc5bbf9995c1c7f05ba4fcc00f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 09.11.1995 JAAC 60.56 \r\n\n JAAC 60.56\n\nAuszug aus dem Beschwerdeentscheid der\nRekurskommission EVD vom 9. November 1995 in\nSachen X AG gegen Bundesamt für Landwirtschaft;\n95/6H-001\n\nImportation et échange de viande à des fins de transformation; intérêt\ndigne de protection.\nArt. 25 al. 2 et 48 let. a PA. Disparition ultérieure d’un intérêt négatif à\nla constatation.\nUn intérêt à constater l’inexistence d’une obligation à alimenter\nun fonds de réserve pour des opérations d’échange disparaît si la\nrecourante ne fait pas dépendre sa décision d’importation de cette\nobligation et qu’elle effectue ses importations pendant la procédure de\nrecours (consid. 3).\n\nEinfuhr und Austauschgeschäft zur Verarbeitung von Fleisch;\nschutzwürdiges Interesse.\nArt. 25 Abs. 2 und 48 Bst. a VwVG. Nachträglicher Wegfall des negativen\nFeststellungsinteresses.\nDas Interesse an der Feststellung des Nichtbestehens einer\ngrundsätzlichen Abgabepflicht zugunsten des Rückstellungsfonds\nbei Austauschgeschäften fällt nachträglich weg, wenn die\nBeschwerdeführerin ihren Entscheid über die Fleischeinfuhr nicht von\nder fraglichen Abgabepflicht abhängig macht und die Importe während\ndes hängigen Beschwereverfahrens tatsächlich abwickelt (E. 3).\n\n1\nImportazione e scambio di carne ai fini di trasformazione; interesse\ndegno di protezione.\nArt. 25 cpv. 2 e 48 lett. a PA. Scomparsa di un interesse negativo\nall’accertamento.\nL’interesse ad accertare l’inesistenza di un obbligo ad alimentare un\nfondo di riserva per operazioni di scambio decade se la ricorrente non\nfa dipendere la decisione d’importazione da tale obbligo, e se effettua le\nimportazioni durante la procedura di ricorso (consid. 3).\n\nAus dem Sachverhalt:\n\nAm 14. September 1994 unterbreitete die Firma X AG dem Bundesamt für\nLandwirtschaft (hiernach: Bundesamt) das «Austauschgeschäft Wurstfleisch»\nzur grundsätzlichen Bewilligung. Mit Verfügung vom 30. Januar bestätigte\ndas Bundesamt der X AG gegenüber, dass diese «für alle ab dem 1. Januar\n1994 exportierten fleischhaltigen (Fleisch der Rindergattung) Teigwaren\nund Gulaschsuppen Einfuhrbewilligungen für Wurstfleisch» erhalten\nwürde. Gleichzeitig stellte das Bundesamt fest, dass die Abgaben in den\nRückstellungsfonds zu entrichten seien. Gegen diese Verfügung reichte die\nX AG am 21. Februar 1995 Verwaltungsbeschwerde bei der Rekurskommission\nEVD ein.\n\nAus den Erwägungen:\n\n1./2. (...)\n3. Die Rekurrentin beantragt in ihrer Beschwerde, dass Ziff. 6 der Verfügung,\nwonach die Abgaben in den Rückstellungsfonds zu entrichten sind,\naufzuheben sei, beziehungsweise dass sie von einer allfälligen Abgabepflicht\nzu befreien sei. Vorliegend ist somit grundsätzlich die vom Bundesamt\ngetroffene Feststellung bezüglich Bestand einer öffentlichrechtlichen\nAbgabepflicht umstritten. Im Hinblick auf die von der Beschwerdeführerin\ngeplanten Einfuhren von Wurstfleisch zielt dieses Rechtsbegehren auf eine\nprinzipielle Klarstellung der Rechtslage, ob im Rahmen des vom Bundesamt\ngrundsätzlich bewilligten Austauschgeschäftes - und der im einzelnen noch\nzu bewilligenden Importe - Abgaben in den Rückstellungsfonds geschuldet\nsein werden. Insofern beantragt die Beschwerdeführerin die gerichtliche\nFeststellung, dass das vom Bundesamt bewilligte Austauschgeschäft keine\nAbgabepflicht in den Rückstellungsfonds auslösen wird.\n3.1. Im Zusammenhang mit der beantragten gerichtlichen Feststellung der\nRechtslage ist Art. 25 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968\nüber das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zu beachten, wonach\neine Feststellungsverfügung nur zulässig ist, wenn der Gesuchsteller ein\nschutzwürdiges Interesse nachweist. Dabei ist der Begriff des schutzwürdigen\nInteresses nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses in gleichem\nSinne auszulegen wie bei der Anwendung der Vorschriften über die\n\n"}