{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-05-10", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-53--_1995-05-10.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003110.pdf?ID=150003110", "Checksum": "20324b07a7a984ac936068ddfa86e733"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.53 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.05.1995 JAAC 60.53 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 10.05.1995 JAAC 60.53 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 10.05.1995 JAAC 60.53 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:44", "Checksum": "08bf9b234cb07b3d3885698c5d907898", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.05.1995 JAAC 60.53 \r\n\n 3\nAusgleichsmassnahmen beanspruchen können (vgl. dazu Eduard Hofer,\nLandwirtschaft in den Berggebieten der Schweiz, Blätter für Agrarrecht\n[BAR] 1994, S. 112 ff. mit Hinweisen auf die wesentlichen Subventionserlasse;\nvgl. auch Siebter Landwirtschaftsbericht, BBl 1992 II 130 ff., insbesondere\nS. 387 ff.).\n4. Das Bundesamt kann im Rahmen der Kriterien nach Art. 4 und 5\nV-Produktionskataster von sich aus oder auf Gesuch hin die Zonengrenzen\nerweitern oder einschränken (Art. 8 Abs. 1 V-Produktionskataster). Gemäss\ndieser Bestimmung ist es somit grundsätzlich zulässig, die Abänderung einer\nbereits bestehenden Zoneneinteilung anzubegehren. Dabei hat eine allfällige\nUmzonung im Rahmen der Kriterien nach Art. 4 und 5 der vorgenannten\nVerordnung zu geschehen.\nMit Blick auf diese Möglichkeit hat der Beschwerdeführer seinerzeit eine\nUmteilung seines Betriebes von der Bergzone I in die Bergzone II anbegehrt.\n4.1. Zwar erlaubt der Wortlaut des obgenannten Art. 8 die jederzeitige\nInfragestellung einer bestehenden Zoneneinteilung, er regelt jedoch\nnicht, unter welchen spezifischen Voraussetzungen auf die in Art. 4 und\n5 V-Produktionskataster genannten Kriterien zurückgekommen und\neine einmal festgelegte Zoneneinteilung abgeändert werden darf. Art. 8\nAbs. 1 V-Produktionskataster bezweckt kaum, dass die landwirtschaftliche\nZonenplanung beziehungsweise eine bestehende Zoneneinteilung ohne\nVorliegen von qualifizierten Abänderungsgründen jederzeit grundsätzlich\nin Frage gestellt und entsprechend modifiziert werden dürfte.\nDie besonderen Voraussetzungen der Abänderbarkeit einer bestehenden\nZoneneinteilung richten sich nach der zu bestimmenden Rechtsnatur der\nlandwirtschaftlichen Zonenabgrenzung. Daraus dürften Rückschlüsse\nin bezug auf die Frage möglich sein, ob der landwirtschaftliche\n«Zonenabgrenzungsplan» mangels spezifischer gesetzlicher Regelung\nseiner Abänderbarkeit den für die Änderung von Verfügungen oder den\nfür die Erlasse geltenden Grundsätzen (wie für die Abänderung von\neigentlichen Plänen üblich) oder andern Regeln, nämlich eigenständigen\nüber das «Zonenplanungsrechtsverhältnis», zu unterstellen sei (vgl.\ndazu Fritz Gygi, Verwaltungsrecht, Bern 1986, S. 347). Dazu wären die\nbesonderen Eigenheiten der landwirtschaftlichen Zonenplanung im\nLichte der allgemeinen verwaltungsrechtlichen Grundsätze zu würdigen\nund vom bestehenden landwirtschaftlichen Planungsinstrumentarium\nauszugehen. Das Bundesamt zeichnet die Grenzen in topografischen Karten\nauf und hält die Zonenzugehörigkeit der Betriebe oder von Teilen davon\nin einem Betriebsverzeichnis fest. Es vollzieht mithin eine raumbezogene\nPlanung mit wirtschaftspolitischem Lenkungszweck (Erhaltung und\nFörderung der Landwirtschaft). Dabei geht es im Interesse einer regional\ndifferenzierten Agrarpolitik darum, die Gebiete mit erschwerten Produktionsund Lebensbedingungen von den Gebieten mit vorteilhaften natürlichen,\nwirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen abzugrenzen. Die Karten und\nVerzeichnisse werden vom Bundesamt, von den vom Kanton bezeichneten\nAmtsstellen sowie von den Gemeinden, für Interessierte jederzeit einsehbar,\naufbewahrt (vgl. Art. 7 V-Produktionskataster).\n\n"}