{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-05-10", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-53--_1995-05-10.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003110.pdf?ID=150003110", "Checksum": "20324b07a7a984ac936068ddfa86e733"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.53 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.05.1995 JAAC 60.53 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 10.05.1995 JAAC 60.53 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 10.05.1995 JAAC 60.53 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:44", "Checksum": "08bf9b234cb07b3d3885698c5d907898", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 10.05.1995 JAAC 60.53 \r\n\n1. (Zuständigkeit und Beschwerdelegitimation)\n2. Nach Massgabe des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1951 über die\nFörderung der Landwirtschaft und die Erhaltung des Bauernstandes\n(Landwirtschaftsgesetz [LwG], SR 910.1) sind bei der Durchführung des\nGesetzes die erschwerten Produktions- und Lebensbedingungen in den\nBerggebieten besonders zu berücksichtigen (Art. 2 Abs. 1 LwG). Der Bundesrat\nbestimmt die Abgrenzung der Berggebiete (Art. 2 Abs. 2 LwG). Er grenzt\nim weiteren Gebiete mit erschwerten Produktionsbedingungen für den\nBrotgetreideanbau ab und teilt sie in Zonen ein (Art. 2 des Bundesgesetzes\nvom 20. März 1959 über die Brotgetreideversorgung des Landes [GetrG],\nSR 916.111.0). Zu diesen Zwecken wird vom Bund ein Produktionskataster\ngeführt (Art. 33 LwG).\n3. Gestützt auf diese Ermächtigung erliess der Bundesrat die Verordnung\nvom 17. April 1991 über den landwirtschaftlichen Produktionskataster und\ndie Ausscheidung von Zonen (V-Produktionskataster, SR 912.1) und sah\nvor, dass das Bundesamt einen landwirtschaftlichen Produktionskataster\nführt und die landwirtschaftlich genutzte Fläche der Schweiz in Zonen\nunterteilt (Art. 1 Abs. 1 V-Produktionskataster). Dadurch soll ein Vollzug\nder Landwirtschaftsgesetzgebung ermöglicht werden, der den natürlichen\nErschwernissen Rechnung trägt (Art. 1 Abs. 2 V-Produktionskataster).\nDer Produktionskataster stellt die Produktionsverhältnisse und die\nProduktionsmöglichkeiten in den einzelnen Gemeinden dar (Art. 2\nV-Produktionskataster). Die landwirtschaftlich genutzte Fläche\nder Schweiz wird nach den Produktionsverhältnissen und den\nLebensbedingungen unterteilt in Berggebiet und weitere Zonen (Art. 3 Abs. 1\nV-Produktionskataster). Das Bundesamt zieht für die Festlegung der Grenzen\nden Produktionskataster bei (Art. 3 Abs. 2 V-Produktionskataster).\nDas Berggebiet umfasst vier Zonen und reicht nach Art. 4 Abs. 1\nV-Produktionskataster von den günstiger gelegenen Berglagen (Bergzone\nI) bis zu den extremen Berglagen (Bergzone IV). Die Grenzen der Zonen\nim Berggebiet werden aufgrund der klimatischen Lage, der Verkehrslage\nund der Oberflächengestaltung sowie der Höhenlage und der Exposition\nfestgelegt. Höhenlage und Exposition werden in den einzelnen Klimaregionen\nunterschiedlich berücksichtigt (Art. 4 Abs. 2 V-Produktionskataster).\nWeiter werden für die Abgrenzung der Zonen im Berggebiet insbesondere\nfolgende Faktoren berücksichtigt: Anteil der Kühe am Rindviehbestand,\nVerhältnis des Viehbestandes zur betriebseigenen Futterbasis, Bedeutung\nder Alpwirtschaft sowie Absatzverhältnisse für Milch und Vieh (Art. 4 Abs. 3\nV-Produktionskataster).\nIndem die Zonenordnung die nachteiligen Produktions- und\nLebensbedingungen in der Landwirtschaft abstuft, werden so sachgerechte\nAnknüpfungspunkte geschaffen, welche dem Subventionsgeber ermöglichen\nzu ermitteln, welche Landwirte spezielle oder höhere staatliche\n\n"}