{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-08-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-46--_1995-08-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003086.pdf?ID=150003086", "Checksum": "d6874209e100e903b16b01c19fa14c6c"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.46 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 25.08.1995 JAAC 60.46 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 25.08.1995 JAAC 60.46 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 25.08.1995 JAAC 60.46 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:01", "Checksum": "19f89054c2165c921d2669b3c8943e98", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 25.08.1995 JAAC 60.46 \r\n\n 2\n109 Ib 201). Somit kommt es bei Beschwerden, die sich gegen eine gewerbliche\nBerufs- oder Betriebsbewilligung richten, im wesentlichen darauf an, dass der\nKonkurrent in einem Wettbewerbsverhältnis zum Verfügungsadressaten steht\nund dass er durch die angefochtene Verfügung mit einer deutlich spürbaren\nVerschlechterung seiner wirtschaftlichen Position rechnen muss (vgl. Fritz\nGygi, Vom Beschwerderecht in der Bundesverwaltungsrechtspflege, recht 1986,\nHeft 1, S. 12).\n2.4. Im vorliegenden Fall machen die Beschwerdeführer explizit keine\nkonkreten wirtschaftlichen Nachteile geltend, die ihnen aus der angefochtenen\nVerfügung erwachsen würden. Vielmehr fürchten sie um die fachliche\nKompetenz und das Ansehen der Berufsstandsangehörigen, wenn als Folge\nder angefochtenen Verfügung ungenügend qualifizierte Personen einen\nFachausweis als Hörgeräte-Akustiker erhalten würden. Dies genügt in casu\nnicht, um die Beschwerdelegitimation zu begründen. Weder die Firma Y noch\ndie übrigen Mitglieder des Vereins X werden nämlich durch die angefochtene\nVerfügung in der Ausübung ihres Berufes eingeschränkt. Auch erwächst\nihnen daraus keine deutlich spürbare Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen\nLage, da ihnen ihr Marktanteil aufgrund der Anerkennung des Diploms in\nkeiner Weise strittig gemacht wird. Zudem zieht die Anerkennung des Diploms\nvon S. keine automatische Anerkennung aller deutschen Fachausweise\nder Hörmittelbranche nach sich. Vielmehr handelt es sich vorliegend -\nwie das Bundesamt eindeutig festhält - um einen konkreten Einzelfall. Die\nBeschwerdeführer vertreten im Grunde ein allgemeines, öffentliches Interesse\nan der Wahrung des Qualitätsstandards der Hörmittelbranche. Würde dies\nals legitimationsbegründend anerkannt, wäre jeder Bürger, der die Dienste\nder Hörmittel-Akustiker bereits in Anspruch nimmt oder sie allenfalls einmal\nin Anspruch nehmen wird, zur Beschwerde legitimiert, da er ein Interesse\ndaran hat, von einem qualifizierten Hörmittel-Akustiker bedient zu werden.\nDamit würde aber der Kreis der Beschwerdelegitimierten derart erweitert,\ndass die Verwaltungsbeschwerde der Popularbeschwerde angenähert würde.\nSomit zeigen die vorgängigen Ausführungen, dass im vorliegenden Fall die\nerforderliche Beziehungsnähe fehlt.\n(Die Rekurskommission EVD tritt auf die Beschwerde nicht ein)\n\n3\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 60.46 - Auszug aus dem Beschwerdeentscheid der Rekurskommission EVD vom 25.\nAugust 1995 in Sachen A. und B. gegen S. und Bundesamt für Industrie, Gewerbe und\nArbeit; 94/4J-003\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1996\nAnnée\nAnno\n\nBand 60\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 086\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}