{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-08-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-45--_1995-08-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003083.pdf?ID=150003083", "Checksum": "3178c14bf244d514278a0451cb8bc72e"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.45 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 24.08.1995 JAAC 60.45 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 24.08.1995 JAAC 60.45 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 24.08.1995 JAAC 60.45 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:00", "Checksum": "728546b572ca758017fea7ad2e8f9b36", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 24.08.1995 JAAC 60.45 \r\n\n 4\n1994, Rz. 307; Andreas Auer, Die schweizerische Verfassungsgerichtsbarkeit,\nBasel 1984, Rz. 330; BGE 117 Ia 396 E. 1, 106 Ia 226 E. 2, 229 E. 3b). Erfolgt\njedoch die Rückweisung lediglich zum Vollzug, wurde demnach ein Entscheid\nin der Sache selbst getroffen, geht das BGer offenbar davon aus, dass\nkein Zwischenentscheid mehr vorliegt (BGE 116 Ia 442 E. 1b e contrario,\nmit Verweis), sondern vielmehr von einem End-, eventuell Teilentscheid\nauszugehen ist (so ausdrücklich: Spühler, a. a. O., mit Hinweis auf den\nangeführten Entscheid).\nWas die Beschwerdebefugnis angeht, bedarf es im Bereich des Staatsrechts\neines nicht wiedergutzumachenden Nachteils, um einen Zwischenentscheid\n(im Sinne von Art. 87 des Bundesrechtspflegegesetzes [OG], SR 173.110)\nanfechten zu können. Dieser Nachteil hat rechtlicher Natur zu sein und\nbesteht darin, dass er auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen\nEndentscheid nicht mehr behoben werden könnte. Eine bloss tatsächliche\nBeeinträchtigung wie beispielsweise die Verlängerung oder Verteuerung des\nVerfahrens genügt nicht (BGE 117 Ia 251 E. 1b, mit Hinweisen, 106 Ia 229 E. 1c;\nSpühler, a. a. O., Rz. 305).\n1.2.2. Der im verwaltungsprozessualen Verfahren verwendete Begriff\nder Zwischenverfügung ist weniger weit gefasst als die eingangs\ngebrauchte Formulierung «Zwischenentscheid» (Gygi, a. a. O., S. 142).\nDie Zwischenverfügung unterscheidet sich von der Endverfügung\ndahingehend, dass sie das Verfahren nicht abschliesst, sondern lediglich\neinen Schritt in Richtung Verfahrenserledigung unternimmt, gleichgültig,\nob sie eine Verfahrensfrage oder eine Frage des materiellen Rechts zum\nGegenstand hat (Alfred Kölz / Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren und\nVerwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 1993, Rz. 226; André Grisel,\nTraité de droit administratif, Neuenburg 1984, S. 868; René A. Rhinow / Beat\nKrähenmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungsband,\nBasel 1990, Nr. 35 VI b, jeweils mit Hinweisen). Eine nicht abschliessende\nAufzählung von Zwischenverfügungen enthält Art. 45 Abs. 2 VwVG.\n1.2.3. Der Rückweisungsentscheid stellt in der Verwaltungsrechtspflege einen\ninstanzabschliessenden Entscheid dar, welcher dann wie eine Endverfügung\nweiterziehbar ist, wenn in für die Vorinstanz verbindlicher Weise entschieden\nwird (Gygi, a. a. O., S. 143; Kölz / Häner, a. a. O., Rz. 304; Grisel, a. a. O., S. 869,\nmit Hinweisen). Eine Anfechtbarkeit besteht demnach nur insoweit, als\ndie Beschwerdeinstanz in der Rückweisung über den Streitgegenstand im\nSinne eines für die Vorinstanz verbindlichen Grundsatzentscheides urteilt\n(Gygi, a. a. O., S. 143; Rhinow / Krähenmann, a. a. O., Nr. 35 B VIb). Diese\nAnsichtsweise rechtfertigt sich aus zwei Gründen: Einerseits ist die untere\nInstanz an die Erwägungen des Rückweisungsentscheides gebunden und\nanderseits hat sich auch die Beschwerdeinstanz im Falle einer Anfechtung des\nneuen Entscheides der unteren Instanz an ihre Weisungen zu halten (Grisel,\na. a. O., S. 869).\nDas BGer hat sich im Rahmen der Verwaltungsrechtspflege schon mehrfach\nmit Rückweisungen befasst. Dabei ist es ebenfalls zum Schluss gekommen,\ndass ein Entscheid, mit dem die Sache zu neuer Beurteilung im Sinne der\nErwägungen an eine untere Instanz zurückgewiesen wird, das Verfahren in\nbezug auf die in den Erwägungen festgelegten Punkte beendet und demnach\ninsoweit, als der Entscheid verbindliche Weisungen enthält, nicht bloss eine\n\n"}