{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-07-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-42--_1995-07-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003074.pdf?ID=150003074", "Checksum": "cfc43419611abeb17996438c682b16ab"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.42 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 13.07.1995 JAAC 60.42 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 13.07.1995 JAAC 60.42 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 13.07.1995 JAAC 60.42 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:55", "Checksum": "ab0134813726435deec240f8c99cfae4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 13.07.1995 JAAC 60.42 \r\n\n 5\nauftreten können (mit Verweis auf Gertis & Erhorn, CCI 21 (1987), H.3, S. 56\nund Recknagel / Sprenger, Heizung und Klimatechnik, S. 67; letztere gehen\nin Städten von einer Konzentration von 0,04 Vol.-% aus). Im weiteren führt\ner aus, B. hätte aus dem von ihm selbst aufgezeigten Literaturzitat korrekt\nherauslesen können, dass die mittlere CO2-Konzentration für städtische\nGebiete 0,05 Vol.-% betrage. Aus der Stellungnahme der Prüfungskommission\nist ersichtlich, dass ihre Frage auf den Kohlensäuregehalt in der Stadt zielte\nund dass sie den Begriff «Stadt» gleichsetzt mit «städtischem Gebiet».\nDie Wahlantwort 5 enthält einen zirka CO2-Wert für «städtisches Gebiet».\nStrittig ist nicht die Höhe des jeweiligen CO2-Gehaltes in den drei\nvorgenannten Kategorien, sondern einzig, ob - wie die Prüfungskommission\ndavon ausgeht - mit dem Begriff «städtisches Gebiet» nur «die Stadt» gemeint\nsein kann, oder ob - wie der Beschwerdeführer geltend macht - dieser Begriff\nauch das Stadtzentrum, nämlich die sogenannten «Citykerne» umfasst. Würde\nletzteres zutreffen, hätte der Rekurrent diese Frage richtig beantwortet.\nAufgrund des vom Beschwerdeführer beigebrachten Literaturzitates ist\nersichtlich, dass bezüglich des CO2-Gehalts der Aussenluft drei Kategorien\nunterschieden werden, nämlich: Land, Stadt und Ballung. Auch die\nPrüfungskommission trifft in ihrer Stellungnahme die gleiche Unterscheidung\nund erklärt in Übereinstimmung mit dem Beschwerdeführer, dass mit\n«Ballung» die Citykerne gemeint seien. Dadurch, dass die Wahlantwort 5\nnicht die Formulierung Stadt oder Ballungszentren (bzw. Citykerne) enthielt,\nsondern lediglich den Kohlensäuregehalt in «städtischem Gebiet» erwähnte,\nerscheint es in der Tat nicht klar, ob nach dem CO2-Gehalt in der Stadt oder\ndemjenigen im Stadtzentrum (Citykern) gefragt wurde.\nDaraus folgt, dass B. die betreffende Frage - abweichend vom Lösungsschema\nder Prüfungskommission - so verstehen durfte, wie er sie tatsächlich aufgefasst\nhat. Aufgrund dieser Sachlage kommt die Rekurskommission EVD zum\nSchluss, dass der Beschwerdeführer die 5. Antwort zur Frage MC 3 bei seinem\nVerständnis richtig beantwortet hat. Damit ergibt sich, dass die Antworten\n2 und 5 zur Frage MC 3 als richtig zu erachten und dem Rekurrenten für die\nLösung der Frage MC 3 zwei Punkte mehr zuzusprechen sind.\nZusammenfassend sind dem Rekurrenten im Fach «Bauphysik» für die\nLösung der Frage MC 4 ein zusätzlicher Punkt und für die Frage MC 3 zwei\nweitere Punkte zu erteilen. Dadurch erhöht sich die ursprüngliche maximal\nerreichbare Punktzahl von 54(55) auf 57 Punkte. Der Beschwerdeführer\nerreicht nun ein Punktetotal von 12,75 Punkten, was der Note 3,1 entspricht.\nBei dieser Sach- und Rechtslage erübrigt es sich, auf die weiteren Einwände\ndes Rekurrenten einzugehen.\n(Die Rekurskommission EVD heisst die Beschwerde gut und hebt die\nEntscheide des Bundesamtes und der Prüfungskommission auf. Es wird\nfestgestellt, dass B. die höhere Fachprüfung für Energieberater vom Herbst\n1993 bestanden hat und die Prüfungskommission wird angewiesen, ihm das\nDiplom sowie ein neues Notenblatt zu erteilen)\n\n6\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 60.42 - Auszug aus dem Beschwerdeentscheid der Rekurskommission EVD vom 13.\nJuli 1995 in Sachen B. gegen Prüfungssekretariat EFS und Bundesamt für Industrie,\nGewerbe und Arbeit; 94/4K-009\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1996\nAnnée\nAnno\n\nBand 60\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 074\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}