{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-05-19", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-60-41--_1995-05-19.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003071.pdf?ID=150003071", "Checksum": "c235504e16f7586aab20a4cd3b397b1b"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.41 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 19.05.1995 JAAC 60.41 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 19.05.1995 JAAC 60.41 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 19.05.1995 JAAC 60.41 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:46", "Checksum": "6b77ceab2a69bbd8c7e7a7b3306f2051", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 19.05.1995 JAAC 60.41 \r\n\n 7\nMarketingleiterprüfungen angewendet und zwar von allen Examinatoren\nin allen Fächern. Um dies sicherzustellen, habe die Prüfungsleitung eine\nAnzahl von Massnahmen getroffen. So würden die Examinatoren in einem\nSeminar speziell auf praktisches Verhalten, Fragetechnik und Taxonomie\ngeschult. Vor Beginn der mündlichen Prüfung würden die Examinatoren\ndurch die Prüfungsleitung «gebrieft». Neben weiteren Massnahmen während\nder Prüfung sei zusätzlich hervorzuheben, dass die eingesetzten Examinatoren\nüber eine lange Erfahrung als «Fachexperten» verfügen und beruflich\nintegere, hochqualifizierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Verwaltung und\nHochschulen sind.\n7.2. Das Prüfungsreglement sieht vor, dass die Note 4 erteilt wird, falls die\nLeistung als «den Mindestanforderungen entsprechend» beurteilt wird\n(Art. 19b Prüfungsreglement). Bei der mündlichen Prüfung haben die\nExaminatoren bei ihren Fragen an die Kandidaten die Anforderungen der\nPraxis zu beachten.\n(...)\nEs ist die Aufgabe der Examinatoren, den Gehalt von Antworten eines\nKandidaten differenziert zu würdigen und eine der Wichtigkeit der\nProblemstellung entsprechend abgestufte Bewertung vorzunehmen. Dies\nkommt auch dadurch zum Ausdruck, als das Prüfungsreglement bestimmt,\ndass die Note 4 erteilt wird, falls die Beurteilung der Leistung des Kandidaten\nals «den Mindestanforderungen entsprechend» bezeichnet werden kann\n(Art. 19b Prüfungsreglement). Das Prüfungsreglement führt denn auch nicht\nweiter aus, was als «den Mindestanforderungen entsprechend» bezeichnet\nwerden kann. Vielmehr muss auch hier den Examinatoren ein gewisser\nBeurteilungsspielraum zugestanden werden. Der Examinator B. führt in seiner\nStellungnahme vom 26. Februar 1994 aus, dass die Benotungsgrundsätze\neine konkrete und praktikable Synthese des Prüfungsreglements darstellen.\nDamit solle ausgedrückt werden, dass ein Kandidat, um auf die Note 4 zu\nkommen, die Fragen eher begrifflicher und theoretischer Natur korrekt\nbeantworten soll. Höhere Noten würden erreicht, indem der Kandidat\nzeige, dass er in betriebswirtschaftlichen Belangen so mitdiskutieren\nkann (mithin das erforderliche Verständnis hat), wie das heutzutage von\neinem Marketingleiter verlangt wird. Diese Interpretation kann mit den\nBestimmungen der Notengebung des Prüfungsreglements als vereinbar\nbezeichnet werden.\n(...)\n11. Im Teilfach «Rechtskunde» rügt W., dass sich der Examinator D. nicht\nmehr an den Prüfungsablauf erinnern könne. Er habe nach der Prüfung\n(November 1993) selbst ein Gedächtnisprotokoll verfasst, welches im Vergleich\nzu demjenigen des Examinators D. viel ausführlicher und genauer sei. (...)\n11.1. Was das «Gedächtnisprotokoll» des Beschwerdeführers anbelangt,\nso handelt es sich um blosse Parteivorbringen, die keinen Beweis dafür\nerbringen, dass an der Prüfung Leistungen erbracht worden sind, die eine\ngenügende Note rechtfertigen (VPB 50.54). Für den vorliegenden Fall bedeutet\ndies, dass sich W. weder in bezug auf den Prüfungsablauf noch dafür, dass\ner an der Prüfung Leistungen erbracht habe, die eine genügende Note\nrechtfertigen, auf sein eigenes «Gedächtnisprotokoll» berufen kann.\n\n8\n(Die Rekurskommission EVD weist die Beschwerde ab)\n\n9\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 60.41 - Auszug aus dem Beschwerdeentscheid der Rekurskommission EVD vom 19.\nMai 1995 in Sachen W. gegen Prüfungskommission Marketingleiter und Bundesamt für\nIndustrie, Gewerbe und Arbeit; 94/4K-016\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1996\nAnnée\nAnno\n\nBand 60\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 071\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}