{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1994-06-22", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-59-88--_1994-06-22.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002810.pdf?ID=150002810", "Checksum": "e98593b14ce2593b99a629367ac152b0"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.88 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 22.06.1994 JAAC 59.88 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 22.06.1994 JAAC 59.88 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 22.06.1994 JAAC 59.88 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:30:12", "Checksum": "f6c47fa06bace49eff7907f813802f7e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 22.06.1994 JAAC 59.88 \r\n\n 2\nAbgaben erheben (Art. 19a Bst. a des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1951\nüber die Förderung der Landwirtschaft und die Erhaltung des Bauernstandes;\nLandwirtschaftsgesetz; [LwG], SR 910.1). Für die Festsetzung der Höchstzahl\nist von einem Tierbestand auszugehen, der bei rationeller Haltung ein\nausreichendes Einkommen ermöglicht. Hält ein Betriebsinhaber verschiedene\nNutztierarten, so bestimmt sich die Höchstzahl für jede Nutztierart nach deren\nAnteil an der Gesamtproduktion (Art. 19b Abs. 1 LwG). Der Bundesrat kann\nAusnahmen vorsehen, unter anderem für bestehende Schweinemastbetriebe,\ndie auf dem Betrieb Metzgerei- oder andere Nahrungsmittelabfälle zu\nSchweinefutter verarbeiten und dort verfüttern (Art. 19b Abs. 3 Bst. c LwG).\nEin Betrieb, dessen Tierbestand die Höchstzahl bei Inkrafttreten der\nGesetzesänderung (1. Januar 1988) überschreitet, zahlt während einer\nangemessenen Frist, längstens bis zum 31. Dezember 1991, keine Abgabe\n(Art. 19b Abs. 4 LwG). Die Abgaben für Überschreitungen der Tierzahl\n(Art. 19 Abs. 1 Bst. b LwG), für Tiere über der Höchstzahl (Art. 19a Bst. a\nund 19b LwG) sowie für nicht bewilligte Tiere (Art. 19d und 19e LwG) sind\nso anzusetzen, dass die Haltung der überzähligen Tiere unwirtschaftlich\nwird. Die Abgabe entspricht mindestens der Höhe des berechneten\nStandardbetriebseinkommens für den betreffenden Betriebszweig (Art. 19f\nAbs. 1 LwG).\nDie zulässigen Höchstbestände hat der Bundesrat in den Art. 3 und 4 der\nVerordnung vom 13. April 1988 über die Höchstbestände in der Fleisch- und\nEierproduktion (Höchstbestandesverordnung [HBV], SR 916.344) festgelegt,\nwelche unter anderem für Betriebe mit Schweinezucht und Schweinemast\nAnwendung findet (Art. 1 HBV). Art. 2 Abs. 1 Höchstbestandesverordnung\nverweist für den Begriff «Betrieb» auf die Verordnung vom 26. April 1993\nüber landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen\n(Landwirtschaftliche Begriffsverordnung, SR 910.91, AS 1993 1598, 1994\n407). Für Betriebe, deren Tierbestand den höchstzulässigen Gesamtbestand\nüberschreitet, gilt die gesetzliche Übergangsfrist bis zum 31. Dezember\n1991 für den Abbau auf den höchstzulässigen Gesamtbestand oder auf\neine mit einer Ausnahmebewilligung festgelegte Höchstgrenze (Art. 25\nHBV). Das Bundesamt für Landwirtschaft (hiernach: Bundesamt) erhebt\nvom Betriebsinhaber (Art. 14 HBV) eine Abgabe, wenn nach Ablauf der\nÜbergangsfrist mehr Tiere gehalten werden, als dem höchstzulässigen\nGesamtbestand entspricht, oder mit einer Ausnahmebewilligung festgelegt\nworden ist (Art. 13 HBV). Die jährlich zu entrichtende Abgabe richtet sich nach\nArt. 15 Höchstbestandesverordnung.\nFür die Erteilung einer Ausnahmebewilligung ist das Bundesamt\nzuständig (Art. 5 Abs. 1 HBV). Eine solche wird erteilt, wenn ein Betrieb\naus bestimmten Gründen (Art. 7 bis 9 HBV) auf einen grösseren als den\nhöchstzulässigen Bestand angewiesen ist. Dazu gehören unter anderem\nSchweinemastbetriebe, die Fleischabfälle oder andere Nahrungsmittelabfälle\nverwerten. Die Voraussetzungen im einzelnen richten sich nach Art. 9\nHöchstbestandesverordnung (neue Fassung vom 3. Februar 1993, AS 1993\n920).\n3. Im vorliegenden Fall ist seitens der Parteien nicht bestritten, dass\nder Betrieb des Beschwerdeführers die Voraussetzungen zur Erteilung\neiner Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 19b Abs. 3 Bst. c\n\n"}