{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1994-11-01", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-59-85--_1994-11-01.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002801.pdf?ID=150002801", "Checksum": "38a67dd3e9cfb2107406fa514fcd4019"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.85 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 01.11.1994 JAAC 59.85 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 01.11.1994 JAAC 59.85 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 01.11.1994 JAAC 59.85 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:30:00", "Checksum": "62877720490c58b5f2f0b154d784d341", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 01.11.1994 JAAC 59.85 \r\n\n 4\nzur Folge haben (Art. 38 VwVG). Daher hat die Beschwerdeinstanz auch\nnach Ablauf der Beschwerdefrist auf eine Beschwerde einzutreten, weil die\nVerfügung insoweit nicht in formelle Rechtskraft erwachsen ist (vgl. Kölz\nAlfred / Häner Isabelle, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege\ndes Bundes, Zürich 1993, Rz. 159).\n1.4. (...)\nAuf die Verwaltungsbeschwerde ist somit einzutreten.\n2. Nach Massgabe des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1951 über die\nFörderung der Landwirtschaft und die Erhaltung des Bauernstandes\n(Landwirtschaftsgesetz [LwG], SR 910.1) ist der Bundesrat befugt, unter\nRücksichtnahme auf die anderen Wirtschaftszweige die Einfuhr gleichartiger\nErzeugnisse mengenmässig zu beschränken oder für die Einfuhr gleichartiger\nErzeugnisse, die eine bestimmte Menge überschreiten, Zollzuschläge zu\nerheben, sofern der Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu Preisen, die\nnach den Grundsätzen dieses Gesetzes angemessen sind, durch die Einfuhr\ngefährdet wird (Art. 23 Abs. 1 Bst. a und b LwG).\nIn bezug auf den Rebbau hat der Bundesrat entsprechende wirtschaftliche\nMassnahmen im schon erwähnten Weinstatut geregelt. Dieses sieht die\nfolgenden Massnahmen vor: Zollkontingente (Art. 16), Einfuhrbeschränkungen\n(Art. 16a), Einfuhrverbote (Art. 16b), Einfuhrbewilligungen (Art. 17).\n3. Für die gewerbsmässige Einfuhr von rotem Naturwein der\nZolltarifnummern 2204.2112, 2119, 2911, 2913, und rotem Traubenmost der\nZolltarifnummer ex 2204.3000 (Rotweine) bedarf es einer Generallizenz der\nAbteilung für Ein- und Ausfuhr des Bundesamtes für Aussenwirtschaft. Die\nGenerallizenz ist eine zeitlich unbefristet gültige, generelle Einfuhrbewilligung,\nwelche Voraussetzung für die gewerbsmässige Einfuhr von Rotweinen ist\n(Art. 16 Abs. 1 und 3 i.V.m. Art. 18 Abs. 1 Weinstatut). Ausnahmen nach\nArt. 16 Abs. 4 Weinstatut sind in der Verordnung vom 7. Dezember 1993 des\nEVD über Ausnahmen bei der Einfuhr von Naturwein (SR 916.145.116, AS\n1993 3369) geregelt. Die Einfuhr von Rotweinen ist mengenmässig nicht\nbeschränkt, so dass der Inhaber einer Generallizenz, unter Entrichtung\nder entsprechenden Abgaben, beliebige Mengen einführen kann. Der Preis\ninländischer Erzeugnisse, deren Absatz durch die Einfuhr gefährdet ist, wird\ngestützt durch die Belastung der Einfuhren mit einer Einfuhrabgabe (Art. 41\nAbs. 1 Weinstatut) und, ab einer bestimmten Menge, mit einem Zollzuschlag\n(Art. 16 Abs. 1bis Weinstatut).\nDie Einfuhr von Weisswein dagegen ist mengenmässig beschränkt. So\nist die Einfuhr von kuranten weissen Naturweinen der Tarifnummern\n2204.2111, 2912, 2914 verboten (Art. 16b Abs. 1 Weinstatut), wobei das EVD\n(hiernach: Departement) Ausnahmen zulassen kann, wenn die Marktlage es\nerfordert (Art. 16b Abs. 2 Weinstatut). Weiter beschränkt das Departement\ndie Einfuhr von als Spezialitäten anerkannten weissen Qualitätsweinen der\nTarifnummern 2204.2111, 2912, 9214 (Art. 16a Abs. 2 Weinstatut i.V.m. der\nVerordnung vom 7. Juni 1972 betreffend das Verzeichnis der als Spezialitäten\nanerkannten weissen Qualitätsweine, SR 916.145.114). In der Verordnung\nvom 19. Dezember 1979 über die mengenmässige Beschränkung der\nEinfuhr von Weisswein in Flaschen (Flaschenweisswein-Verordnung, SR\n916.145.115) hat der Bundesrat die Einfuhr von weissen Qualitätsweinen\n\n"}