{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1994-09-07", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-59-81--_1994-09-07.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002789.pdf?ID=150002789", "Checksum": "9ccad6b5c259d5067a03de41f5181c65"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.81 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 07.09.1994 JAAC 59.81 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 07.09.1994 JAAC 59.81 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 07.09.1994 JAAC 59.81 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:54", "Checksum": "0353aae4118c7bf1a4563289bcd9fb75", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 07.09.1994 JAAC 59.81 \r\n\n 6\n1.5. (...)\n2. Unter den Leistungen für Massnahmen zur Verhütung und\nBekämpfung von Arbeitslosigkeit (Präventivmassnahmen) sieht\ndas Arbeitslosenversicherungsgesetz die sogenannten «weiteren\nMassnahmen» (Art. 72 ff. AVIG) vor. Danach kann die Versicherung die\nvorübergehende Beschäftigung von Arbeitslosen im Rahmen von Programmen\nöffentlicher oder privater, nicht auf Gewinn gerichteter Institutionen,\nzur Arbeitsbeschaffung oder Wiedereingliederung ins Erwerbsleben\ndurch finanzielle Beiträge fördern (Art. 72 Abs. 1 Satz 1 AVIG). Die Beiträge\nbelaufen sich auf 20 bis 50% der anrechenbaren Kosten. Der Bundesrat\nbestimmt die Einzelheiten, insbesondere die anrechenbaren Kosten und\ndie Beitragsabstufung. Zuständigkeit und Verfahren richten sich nach\nArt. 64 des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (Art. 75 Abs. 1 AVIG). Bei\nBeschäftigungsprogrammen für Arbeitslose, die ihren Anspruch auf\nArbeitslosenentschädigung noch nicht ausgeschöpft haben, kann der\nBundesrat die Beiträge nach Abs. 1 bis auf 85%, in Ausnahmefällen bis auf\n100% erhöhen (Art. 75 Abs. 1bis AVIG gemäss Bundesbeschluss vom 19. März\n1993 über Massnahmen in der Arbeitslosenversicherung, in Kraft seit 1. April\n1993, AS 1993 1066). Das Bundesamt hat den Beitragssatz im vorliegenden\nFall in Anwendung von Art. 5 der Verordnung vom 24. März 1993 zum\nBundesbeschluss über Massnahmen in der Arbeitslosenversicherung (AS\n1993 1268) zu Art. 75 Abs. 1bis des Arbeitslosenversicherungsgesetzes auf 85%\nfestgesetzt.\nDie Zusprechung von Beiträgen an Beschäftigungsprogramme kann mit\nAuflagen verbunden werden (Art. 96 Abs. 4 AVIV).\n3. Im vorliegenden Fall dreht sich die Streitfrage um die Höhe der\nangerechneten Praktikumslöhne. Der Beitragssatz sowie die übrigen nach\nArt. 97 der Arbeitslosenversicherungsverordnung angerechneten Kosten sind\nnicht bestritten.\n3.1./3.2. (...)\n3.3. Mit den Regelungen in Ziff. 2.3 Abs. c des Kreisschreibens vom 22. April\n1993 sowie in Ziff. 1.2 des Kreisschreibens Nr. 4 vom 1. Oktober 1993\nwollte die Vorinstanz die anzurechnenden Praktikumsgehälter in einen\ngesamtschweizerischen Rahmen stellen. Danach bestimmt sich der\nausbezahlte Lohn auf der Basis der Taggelder, die der Praktikant vor der\nMassnahme bezogen hat. Das Bruttogehalt soll sich dabei zwischen dem\nTaggeldanspruch und dem versicherten Verdienst bewegen. Für Versicherte,\ndie im Anschluss an eine Berufslehre Arbeitslosenentschädigung beziehen\nsowie für Personen, die von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, setzt\nder Bundesrat angemessene Pauschalansätze als Versichertenverdienst fest\n(Art. 23 Abs. 2 AVIG). Gemäss Art. 1 Bst. b der Verordnung vom 3. Dezember\n1990 über die Anpassung der Pauschalansätze in der Arbeitslosenversicherung\n(SR 837.023) beträgt der momentane Pauschalansatz für den versicherten\nVerdienst von Personen mit einer abgeschlossenen Berufslehre oder mit\ngleichwertiger Ausbildung an einer Fachschule oder einer ähnlichen\nLehranstalt Fr. 127.- pro Tag. Der monatliche versicherte Verdienst beträgt\nsomit Fr. 2756.- (Fr. 127 x 21,7 Tage; Art. 40 a AVIV) und der Taggeldanspruch\nFr. 2205.- (80%; Art. 22 Abs. 1 AVIG). Das durch die Arbeitslosenversicherung\nunterstützte Beschäftigungsprogramm richtet sich an Praktikanten\n\n"}