{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1994-03-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-59-77--_1994-03-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002771.pdf?ID=150002771", "Checksum": "808e9d993fe4a04be5153dc15ce1e935"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.77 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 09.03.1994 JAAC 59.77 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 09.03.1994 JAAC 59.77 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 09.03.1994 JAAC 59.77 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:30:16", "Checksum": "2ff6c3314b249a9f6b04b35d3043c844", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 09.03.1994 JAAC 59.77 \r\n\n1. (Zuständigkeit)\n2. Gestützt auf das Bundesgesetz vom 19. April 1978 über die Berufsbildung\n(Berufsbildungsgesetz [BBG], SR 412.10; Art. 51 Abs. 2) und die gleichnamige\nBundesratsverordnung vom 7. November 1979 (Berufsbildungsverordnung\n[BBV], SR 412.101; Art. 45) hat der Schweizerische Kaufmännische Verband\n(hiernach: Verband) das Reglement 1982 über die Durchführung der\nEidgenössischen Berufsprüfung für Buchhalter (hiernach: Prüfungsreglement)\nerlassen, welches mit der Genehmigung durch das EVD vom 6. August\n1982 in Kraft trat. Danach führt der Verband Berufsprüfungen zum\nErwerb des Eidgenössischen Fachausweises für Buchhalter durch (Art. 1\nPrüfungsreglement).\nDie Prüfung umfasst die Fächer «Rechnungswesen, schriftlich und mündlich»,\n«Organisation des Rechnungswesens, schriftlich», «Steuern, schriftlich\nund mündlich» sowie «Recht» (Art. 19 Prüfungsreglement). Die Leistungen\nwerden mit den Noten 1 bis 6 bewertet. Die Noten 4 und höhere bezeichnen\ngenügende Leistungen, andere als halbe Zwischennoten sind nicht\nzulässig (Art. 22 Prüfungsreglement). Bei der Festsetzung der Schlussnote\n(Durchschnittsnote) wird die Note im Fach «Rechnungswesen, schriftlich»\ndoppelt gezählt. Die Summe der Fachnoten wird durch sieben geteilt und die\nSchlussnote auf eine Dezimale gerundet (Art. 23 Abs. 2 Prüfungsreglement).\nDie gesuchte Note wird auf zwei Dezimalen berechnet und auf eine Dezimale\nauf- oder abgerundet. Ergibt die zweite Dezimale fünf oder höher, so ist\ndie erste Dezimale aufzurunden (Art. 23 Abs. 3 Prüfungsreglement). Die\nBerufsprüfung gilt als bestanden, wenn in der Schlussnote (Durchschnitt) und\nim Fach «Rechnungswesen, schriftlich» je die Note 4,0 nicht unterschritten, in\nnicht mehr als einem der übrigen Fächer eine Note unter 4,0 und in keinem\nFach eine Note unter 3,0 erreicht wurde (Art. 26 Prüfungsreglement).\n3. Dem Beschwerdeführer wurde der Eidgenössische Fachausweis verweigert,\nweil er im Fach «Rechnungswesen, schriftlich» lediglich die Note 3,5 erreichte,\nin den Fächern «Organisation des Rechnungswesens, schriftlich» und «Steuern,\nschriftlich» jeweils mit der Note 3,5 und im Fach «Steuern, mündlich» mit der\nNote 3,0 die Note 4,0 unterschritt und eine Schlussnote von 3,6 erreichte.\nGegen den negativen Prüfungsentscheid erhob der Rekurrent Beschwerde\nbeim Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (hiernach: Bundesamt)\nund machte insbesondere Bewertungs- und Additionsfehler bei der Korrektur\nder ungenügenden schriftlichen Prüfungen geltend.\n3.1. Das Bundesamt brachte die Beschwerde der Prüfungskommission zur\nKenntnis und in der Folge äusserten sich die zuständigen Examinatoren. Der\nFachvorstand des Prüfungsfaches «Rechnungswesen, schriftlich» führte aus,\n\n"}