{"Signatur": "CH_VB_028", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1994-12-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_028_JAAC-59-113--_1994-12-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002402.pdf?ID=150002402", "Checksum": "9c18412638ed883fd3b52a024defd77d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.113 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 23.12.1994 JAAC 59.113 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie 23.12.1994 JAAC 59.113 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia 23.12.1994 JAAC 59.113 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission de recours du Département fédéral de l'economie"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso del Dipartimento federale dell'economia"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission de recours du Département fédéral de l'économie; anciennement: Commission de recours ..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:26", "Checksum": "b68c7d5bdb4de081925b4b8783f660c1", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement 23.12.1994 JAAC 59.113 \r\n\n 5\nsowie unter Berücksichtigung der Interessen der Gesamtwirtschaft\nallgemeine Richtlinien und umschreibt im vorgegebenen Rahmen die\nAufgaben und Befugnisse (Art. 10 Abs. 2 Milchbeschluss). Die Richtlinien des\nBundesrates haben dabei insbesondere vorzusehen, dass bei genügenden\nAbsatzmöglichkeiten zu angemessenen Preisen im In- und Ausland der\nKäseproduktion und der Herstellung von Dauermilchwaren der Vorrang\ngegeben wird gegenüber der Butterproduktion (Art. 11 Bst. c Milchbeschluss).\nDer ihm überbundenen Aufgabe ist der Bundesrat mit Erlass der\nVerordnung vom 30. April 1957 über die Verwertung der Verkehrsmilch\n(Verkehrsmilchverordnung [VmV], SR 916.353.1) nachgekommen. Diese\ngibt dem Zentralverband die Kompetenz, nach Anhörung der gemeinsamen\nOrganisation (Käseunion) und anderer für die zentrale Vermarktung\nbestimmter Käsesorten beauftragter Stellen, des Schweizerischen\nMilchkäuferverbandes, des Verbandes schweizerischer Käseexporteure,\nder Fabrikanten von Dauermilchwaren und der BUTYRA, periodisch ein\nMilchverarbeitungsprogramm aufzustellen, das der Zustimmung des\nBundesamtes bedarf. Dabei hat er seinen Sektionen Weisungen über\ndie Durchführung dieser Programme zu erteilen und deren Befolgung\nzu überwachen (Art. 8 Abs. 1 VmV). Das Milchverarbeitungsprogramm\nbezweckt die volkswirtschaftlich günstigste Verarbeitung der nicht\nzum Frischkonsum verwendeten Verkehrsmilch; in diesem Programm\nwerden deshalb die anzustrebenden Produktionsmengen an Käse und die\nMilchlieferungen an die Fabriken insgesamt und für die Einzugsgebiete der\neinzelnen Sektionen des Zentralverbandes festgesetzt (Art. 8 Abs. 2 VmV).\nBei der Aufstellung des Milchverarbeitungsprogrammes ist vorab auf die\nAbsatzmöglichkeiten für Käse im In- und Ausland abzustellen (Art. 9 Abs. 1\nVmV). Aufgrund des Milchverarbeitungsprogramms und nach Anhörung\nder Programmkommission erlassen die Sektionen des Zentralverbandes für\ndie einzelnen Käsereien Verfügungen über die Menge und den Zeitraum der\nHerstellung jeder Käsesorte (Art. 11 Abs. 1 VmV).\nNach den Grundsätzen, wie sie in der Verkehrsmilchverordnung enthalten\nsind, geht die Sicherung der Konsummilchversorgung grundsätzlich jeder\nMilchverarbeitung vor (Art. 4 Abs. 1 VmV). Nach Deckung des Bedarfs an\nKonsum- und Aushilfsmilch ist die noch verfügbare, eingelieferte Milch im\nSinne der Verarbeitungsprogramme nach den Anordnungen der zuständigen\nSektionen des Zentralverbandes zu verarbeiten oder an Verarbeitungsbetriebe\noder Fabriken zu liefern (Art. 7 Abs. 1 VmV). Dabei hat die Herstellung\nvon Käse und von Dauermilchwaren gegenüber der Butterproduktion\ngrundsätzlich den Vorzug (Art. 7 Abs. 2 VmV). Durch die angeführte\nzweckmässige Lenkung der Milchverwertung soll der Aufwand für die\nVerwertung der Milchprodukte möglichst niedrig gehalten werden. Dies führt\nbezüglich der Produktion zu folgender Prioritätenordnung (Siebter Bericht\nüber die Lage der schweizerischen Landwirtschaft und die Agrarpolitik des\nBundes vom 27. Januar 1992, hiernach: Siebter Landwirtschaftsbericht, BBl\n1992 II 130 ff., insb. 311):\n1. im Inland kostendeckend absetzbare Produkte\n2. zu Vorzugsbedingungen exportierbare Käsespezialitäten; Unionskäse\n(Emmentaler, Greyerzer, Sbrinz), Appenzeller, Tilsiter, Tête de Moine, Vacherin\nfribourgeois, Vacherin Mont d’Or\n\n"}