Die Messungen wurden im weiteren auch nur am Morgen, nie am Abend durchgeführt. Das Bundesamt hat dem Umstand, dass S. am Morgen 25 bis 30% mehr Milch melke als am Abend, wohl insofern Rechnung getragen, als es die errechneten Jahresmengen entsprechend kürzte. Um eine verlässliche Hochrechnung anstellen zu können, hätten die Behörden aber sowohl am Morgen wie auch am Abend Messungen durchführen müssen. Das von S. nachträglich eingereichte Stalltagebuch zeigt zudem auf, dass die Anzahl der in Laktation stehenden Kühe in den einzelnen Monaten sehr unterschiedlich ist. Die Behörden haben es auch unterlassen, Abklärungen über die Milchleistung der einzelnen Kühe durchzuführen. Ebenfalls haben