{"Signatur": "CH_VB_026", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-08-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_026_JAAC-69-94--_2004-08-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007130.pdf?ID=150007130", "Checksum": "aeeb6af4f5692a305dc9eb207c2cbd34"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.94 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 24.08.2004 JAAC 69.94 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales 24.08.2004 JAAC 69.94 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento 24.08.2004 JAAC 69.94 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des profession..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:21", "Checksum": "038f3b221e4cf3c229e08e075429ba09", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 24.08.2004 JAAC 69.94 \r\n\n 4\nwerden (Art. 1 Abs. 2 Bst. e VwVG, vgl. Art. 68 der Weiterbildungsordnung\nvom 21. Juni 2000 der FMH [nachfolgend: WBO[30]], im Folgenden zitiert in\nihrer Fassung vom 11. Februar 2004; dazu im Einzelnen VPB 68.29 E. 1.1 und\n7.2.1). Entscheide über die Anerkennung von Weiterbildungsperioden werden\ndurch die TK getroffen (Art. 7 Bst. a WBO), welche für die FMH handelt und\nin deren Namen Verfügungen gemäss Art. 19 Bst. a des Bundesgesetzes vom\n19. Dezember 1877 betreffend die Freizügigkeit des Medizinalpersonals in der\nSchweizerischen Eidgenossenschaft (FMPG, SR 811.11) erlässt. Im Verfahren\nvor der TK ist daher der Anspruch der Gesuchstellenden auf rechtliches Gehör\nzu wahren (Art. 29 ff. VwVG, vgl. auch Art. 61 WBO).\nDas Verfahren vor der EK WBT bildet ein besonderes Einspracheverfahren\nautonomen Rechts, das von der erstinstanzlich verfügenden Behörde selbst\ngeführt wird, und das mit dem Erlass einer Verfügung endet, welche die\nVerfügung der TK ersetzt (vgl. VPB 68.29 E. 7.2.1). Auch wenn es sich bei\ndiesem Verfahren nicht um ein Beschwerdeverfahren im Sinne des VwVG\nhandelt, sind doch die Verfahrensregeln des VwVG zu beachten, und den\nParteien ist das rechtliche Gehör zu gewähren (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. e VwVG;\nArt. 61 und 68 WBO).\n3.3. Die Organe der FMH haben - unter Vorbehalt der Mitwirkungspflicht\nder Gesuchstellenden - von Amtes wegen den Sachverhalt abzuklären und\nzu würdigen (vgl. Art. 12 und 13 VwVG) sowie das Recht anzuwenden. Sie\nkönnen zu diesem Zweck insbesondere interne Abklärungen treffen oder\nAuskünfte Dritter und Gutachten externer Sachverständiger einholen.\nEine interne Abklärung ist die Einholung von Meinungsäusserungen\nvon Mitgliedern bzw. Mitarbeitern der entscheidenden Behörde selbst.\nAuskünfte beziehen sich auf Wahrnehmungen Dritter, die der Erstellung\ndes Sachverhaltes dienen; Sachverständigengutachten dagegen stellen\nBerichte über die Sachverhaltsprüfung und -würdigung dar, die aufgrund\neines bereits (teilweise) erhobenen Sachverhalts, während des Verfahrens\nund aufgrund besonderer Fachkenntnisse abgegeben werden (vgl. etwa A.\nKölz/I. Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes,\n2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 280; vgl. auch Entscheid des Bundesgerichts vom\n26. No­vember 2001 i.S. X. [2A.315/2001] E. 2.c.aa; BGE 99 Ib 57; VPB 52.9 E.1a).\nDie Unterscheidung zwischen blossen Auskünften und Gutachten ist\ninsbesondere im Zusammenhang mit der Gewährung des rechtlichen Gehörs\nvon Bedeutung: Während Auskünfte Dritter in der Regel erst nach ihrer\nEinholung den Parteien zur Stellungnahme zu unterbreiten sind, muss die\nMitwirkung der Parteien bei Gutachten bereits bei der Bestimmung des\nSachverständigen und bei der Fragestellung sichergestellt sein (vgl. Art. 19\nVwVG in Verbindung mit Art. 57 ff. des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947\nüber den Bundeszivilprozess [BZP], SR 273).\n3.3.1. Im Zeitpunkt der Einreichung ihrer Stellungnahme vom 9. No­vember\n2001 war Frau X. noch nicht Mitglied der TK. Sie äusserte sich auch nicht als\nVertreterin der FMH (als Behörde), sondern als Privatperson, eventuell als\nVertreterin einer ausserhalb ihrer reglementarischen Aufgaben im Rahmen\ndes Gesuchsverfahrens beigezogenen Fachgesellschaft (vgl. Art. 11 WBO). Die\nfragliche Eingabe ist daher als Sachverständigengutachten zu qualifizieren,\nbeinhaltet sie doch eine Meinungsäusserung von Frau X. zur Beurteilung und\nWürdigung des Sachverhaltes.\n\n"}