{"Signatur": "CH_VB_026", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-08-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_026_JAAC-69-94--_2004-08-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007130.pdf?ID=150007130", "Checksum": "aeeb6af4f5692a305dc9eb207c2cbd34"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.94 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 24.08.2004 JAAC 69.94 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales 24.08.2004 JAAC 69.94 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento 24.08.2004 JAAC 69.94 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des profession..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:21", "Checksum": "038f3b221e4cf3c229e08e075429ba09", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 24.08.2004 JAAC 69.94 \r\n\n 2\nArt. 29 cpv. 2 Cost. Art. 19, art. 29 segg. PA. Art. 57 segg. PC. Art. 13\nlett. f LCPM. Art. 12, art. 28 cpv. 1, art. 33 RPP. Punto 2.3 cpv. 1 e 2, punto\n2.4.3 programma di perfezionamento professionale Specialista in\nprevenzione e salute pubblica.\n- Nella procedura dinanzi alla Commissione dei titoli della Federazione\ndei medici svizzeri (FMH) dev’essere accordato alle parti il diritto di\nessere sentite (consid. 3.2).\n- I pareri di esperti esterni, richiesti per la procedura dinanzi alla\nCommissione dei titoli della FMH, vanno qualificati come perizie.\nNegare alle parti qualsiasi partecipazione in questa fase costituisce una\ngrave violazione del diritto di audizione che non può essere riparata\nnella procedura di ricorso seguente (consid. 3.3).\n- Ai sensi delle prescrizioni della FMH, applicabili in conformità al\ndiritto federale, il perfezionamento in Svizzera teso al conseguimento\ndi un titolo di perfezionamento federale di specialista deve di norma\nessere svolto presso un centro di perfezionamento formalmente\nriconosciuto dalla FMH - a meno che il programma di perfezionamento\nprofessionale in vigore non preveda che a determinate condizioni\npossano essere fatte delle eccezioni per singoli casi. Questo\ndisciplinamento è conforme al diritto federale e risponde al criterio di\nproporzionalità (consid. 4.1 e 4.2).\n- Ai fini del conseguimento del titolo di specialista in «prevenzione\ne salute pubblica», i corsi di perfezionamento presso centri non\nriconosciuti in Svizzera non possono essere computati per il periodo\ndi perfezionamento richiesto se una relativa domanda non è stata\npreviamente accolta dall’autorità competente. L’autorità non dispone\ndi alcun poter di apprezzamento nell’applicare tali prescrizioni\n(consid. 4.3).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nDie Beschwerdeführerin hat am 9. Mai 1989 in Deutschland ihr Staatsexamen\nals Ärztin absolviert und am 1. März 1991 die Approbation erlangt. Im\nAnschluss daran bildete sie sich an diversen Institutionen ärztlich weiter.\nIm Jahre 1995 begann sie ein Nachdiplomstudium, welches sie mit einer\nWeiterbildung im Bereiche öffentliches Gesundheitswesen/Infektiologie\nergänzte.\nIn der Schweiz war die Beschwerdeführerin unter anderem vom 13. Januar\n1997 bis zum 31. Dezember 1997 in Lugano beim Institut A. und vom 1. Juli\n1998 bis zum 31. Dezember 2000 in Zürich beim Krankenversicherer B. tätig.\nAm 7. Dezember 2000 reichte die Beschwerdeführerin bei der Foederatio\nMedicorum Helveticorum, Verbindung der Schweizer Ärztinnen\nund Ärzte (FMH), ein Gesuch ein, in welchem sie beantragte, es sei\nihr ein Weiterbildungsplan zur Erlangung des Facharzttitels Sozialund Präventivmedizin, eventuell Allgemeinmedizin zu erstellen. Am\n15. November 2001 erliess die Titelkommission der FMH (im Folgenden:\n\n3\nTK) einen Weiterbildungsplan für den Facharzttitel Prävention und\nGesundheitswesen, in welchem festgehalten wurde, dass von den bisherigen\nTätigkeiten der Beschwerdeführerin insgesamt 2 Jahre und 6 Monate als\nWeiterbildungsperioden anerkannt würden. Nicht anerkannt wurden dagegen\ndie Tätigkeiten beim Institut A. und beim Krankenversicherer B.\nDiese Anordnung focht die Beschwerdeführerin am 12. Dezember 2001\nbei der Beschwerdekommission Weiterbildungstitel der FMH (heute:\nEinsprachekommission Weiterbildungstitel, im Folgenden: EK WBT) an.\nNachdem das Verfahren während längerer Zeit sistiert worden war, wies\ndie EK WBT die Einsprache am 23. Oktober 2003 vollumfänglich ab.\nGegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin am 31. Dezember\n2003 bei der Eidgenössischen Rekurskommission für medizinische Aus- und\nWeiterbildung (REKO MAW) Beschwerde. Sie beantragte, die ausgewiesenen\nTätigkeiten seien als Weiterbildung gemäss dem Weiterbildungsprogramm\nfür den Facharzttitel Prävention und Gesundheitswesen anzurechnen, und es\nsei festzustellen, dass sie die nötige Weiterbildungszeit zur Erlangung dieses\nFacharzttitels absolviert habe. Eventualiter sei die Angelegenheit zur neuen\nPrüfung an die Vorinstanz zurückzuweisen.\nIn ihrer Vernehmlassung vom 11. Februar 2004 bestätigte die EK WBT den\nangefochtenen Entscheid und beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen. In\neinem zweiten Schriftenwechsel bestätigten die Parteien ihre Anträge.\nDie REKO MAW weist die Beschwerde ab.\nAus den Erwägungen:\n1. (…)\n2. (…)\n3. Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Replik geltend, Frau X. sei im\nVerfahren vor der FMH als externe Expertin beigezogen worden, ohne\ndass ihr Gelegenheit gegeben worden sei, allfällige Ablehnungsgründe\ngeltend zu machen und Ergänzungsfragen zu stellen. Sinngemäss rügt die\nBeschwerdeführerin damit eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches\nGehör.\n3.1. In den Akten finden sich drei einlässliche Stellungnahmen von Frau X.\nEs handelt sich dabei um Meinungsäusserungen, welche sie zum einen auf\nAnfrage der TK als Fachfrau, eventuell als Vertreterin der Schweizerischen\nGesellschaft für Prävention und Gesundheitswesen (Schreiben vom\n9. November 2001), zum andern aber auf Anfrage der EK WBT als Mitglied\nder TK (Schreiben vom 4. April und 5. August 2003) abgegeben hat. Die\nunterschiedlichen Funktionen von Frau X. im vorliegenden Verfahren\nsind darauf zurückzuführen, dass sie erst nach dem Entscheid der TK\nvom 15. November 2001 in dieses Gremium berufen worden ist - was der\nBeschwerdeführerin spätestens seit Erhalt des Schreibens vom 14. April 2003\nbekannt war.\n3.2. Da die FMH als Ganzes als Behörde im Sinne von Art. 1 Abs. 2 Bst. e des\nBundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren\n(VwVG, SR 172.021) zu qualifizieren ist, hat sie sicherzustellen, dass die\nVerfahrensvorschriften des VwVG beim Erlass von Verfügung eingehalten\n\n"}