{"Signatur": "CH_VB_026", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-11-30", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_026_JAAC-69-46--_2004-11-30.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006971.pdf?ID=150006971", "Checksum": "2c6f81017cb732062f10674c7cf28d71"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.46 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 30.11.2004 JAAC 69.46 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales 30.11.2004 JAAC 69.46 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento 30.11.2004 JAAC 69.46 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des profession..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:20", "Checksum": "0e42c919e014ae1b131dd97015ea9312", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 30.11.2004 JAAC 69.46 \r\n\n 4\ndie klaren verordnungsmässigen Bedingungen für die erleichterte Erteilung\ndes beantragten Weiterbildungstitels - die seit Oktober 2001 publiziert\ngewesen seien - nicht erfülle.\nAus den Erwägungen:\n1. (…)\n2. Die REKO MAW überprüft auf Beschwerde hin, ob die angefochtene\nVerfügung Bundesrecht verletzt, der rechtserhebliche Sachverhalt\nunrichtig oder unvollständig festgestellt wurde oder ob der Entscheid\nunangemessen ist (Art. 49 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über\ndas Verwaltungsverfahren [VwVG], SR 172.021).\n2.1. (…)\n2.2. Gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen\nist die REKO MAW nicht an die Begründung der Begehren der Parteien\ngebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Sie kann die Beschwerde auch aus anderen\nals den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den angefochtenen\nEntscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die von jener der\nVorinstanz abweicht (F. Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage,\nBern 1983, S. 212; A. Moser/P. Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen\nRekurskommissionen, Basel 1998, Rz. 1.8).\n3. Umstritten ist im vorliegenden Verfahren, ob der Beschwerdeführer\nAnspruch auf die Erteilung des eidgenössischen Weiterbildungstitels\n«Psychiatrie und Psychotherapie» unter den erleichterten Bedingungen gemäss\nArt. 11 Weiterbildungsverordnung hat - oder ob ihm dieser Titel nur erteilt\nwerden kann, wenn er die ordentlichen Voraussetzungen gemäss WBO erfüllt.\n3.1. Seit dem Inkrafttreten (1. Juni 2001) der Revision des FMPG vom\n8. Oktober 1999 setzt die selbstständige Ausübung des Arztberufs\ngrundsätzlich voraus, dass die betreffenden Ärzte im Besitze eines\neidgenössischen Weiterbildungstitels sind (vgl. Art. 11 Abs. 2 FMPG).\nAllerdings bedürfen nach dem Willen des Gesetzgebers jene Ärzte, die\nbei Inkrafttreten der Gesetzesänderung bereits zur selbstständigen\nBerufsausübung zugelassen waren, auch nach neuem Recht keinen\nWeiterbildungstitel. Da die Weiterbildungstitel auch Anknüpfungspunkt für\nFragen betreffend Tarife, die Fortbildung und die Abrechnungsberechtigung\ngegenüber den Sozialversicherern sind, besteht die Gefahr, dass\npraktizierende Ärzte ohne Weiterbildungstitel existentiell und in ihrer\nberuflichen Qualität bedroht werden könnten. Der Gesetzgeber hat daher\nvorgesehen, dass diese Ärzte unter bestimmten Voraussetzungen, die vom\nBundesrat festzulegen sind, nachträglich einen Weiterbildungstitel erhalten\nkönnen (vgl. zum Ganzen Botschaft vom 23. Juni 1999 zur Genehmigung\nder sektoriellen Abkommen zwischen der Schweiz und der EG, Revision\ndes Bundesgesetzes betreffend die Freizügigkeit des Medizinalpersonals in\nder Schweizerischen Eidgenossenschaft, BBl 1999 6368 ff. [Botschaft FMPG],\nS. 6390 f.).\nIn Art. 24 Abs. 3 FMPG wurde aus diesem Grunde die folgende\nÜbergangsbestimmung aufgenommen:\n\n"}