{"Signatur": "CH_VB_026", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-12-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_026_JAAC-67-57--_2002-12-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006047.pdf?ID=150006047", "Checksum": "c4965d282fc239480f6a7d60a9e6f265"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.57 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 16.12.2002 JAAC 67.57 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales 16.12.2002 JAAC 67.57 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento 16.12.2002 JAAC 67.57 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des profession..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:03", "Checksum": "f1b5adf4c7488e74f6ea2d0f8295538f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 16.12.2002 JAAC 67.57 \r\n\n 3\nvon Parasiten ein «System miteinander verbundener, sich gegenseitig\nbeeinflussender und sich weiter entwickelnder ökologischer Kreisläufe und\nGleichgewichte» (Willibald Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 259. Aufl.,\nBerlin/New York 2002, Stichwort Ökologie).\nDie Prüfung über die Biologie der für den Menschen wichtigen tierischen\nParasiten anlässlich der Ersten Vorprüfung in Freiburg kann sich damit auf\neine ausreichende Rechtsgrundlage stützen und ist nicht zu beanstanden.\nHieran vermag auch nichts zu ändern, dass die Fakultäten anderer\nUniversitäten das Fachgebiet Parasitologie (oder Teile davon) erst in\nspäteren Examen prüfen. Weder der Ärzteprüfungsverordnung noch\nanderen einschlägigen Erlassen kann eine Pflicht der Fakultäten zur\ninhaltlichen Harmonisierung der Prüfungen entnommen werden, welche\nüber die Verpflichtung zur Beachtung der allgemeinen Umschreibung\nder Prüfungsfächer hinausginge. Es ist durchaus möglich, dass\nsich einzelne Fachgebiete nicht eindeutig den Umschreibungen der\nÄrzteprüfungsverordnung zuordnen lassen, so dass es im Ermessen der\nFakultäten steht zu entscheiden, in welcher Ausbildungsphase diese\nFachgebiete gelehrt und in welchem Examen sie geprüft werden sollen.\n4. (…)\n5. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, die Prüfung im Fachgebiet Biologie\nI, Genetik, sei ungenügend protokolliert worden, so dass der Prüfungsablauf\nund die Bewertung nicht nachvollziehbar seien.\nIm angefochtenen Entscheid stellt sich der LA auf den Standpunkt,\ndie Aufzeichnungen des Examinators oder des Koexaminators seien\nrechtsgenüglich und die Prüfungsvorsitzende sei nicht verpflichtet gewesen,\nein Protokoll zu erstellen. In seiner Eingabe vom 13. November 2002 führt\ner zudem aus, der Prüfungsablauf lasse sich aufgrund der nachträglichen\nschriftlichen Stellungnahme des Experten ausreichend nachvollziehen.\n5.1. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung genügt es den\nrechtsstaatlichen Mindestanforderungen an die Begründung von\nPrüfungsverfügungen, wenn das Ergebnis einer mündlichen Prüfung mit\nNoten bewertet wird, sofern neben dem Examinator noch weitere anwesende\nExperten über die Bewertung mitentschieden, so dass eine Objektivierung\nderselben möglich ist. Eine Pflicht zur förmlichen Protokollierung der Prüfung\nkann aus den Verfahrensgarantien der Bundesverfassung der Schweizerischen\nEidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) nicht abgeleitet werden (vgl.\nden unveröffentlichten Entscheid des Bundesgerichts vom 7. Februar 2002 i.S.\nX [2P.223/2001]).\nGemäss Art. 13 Abs. 2 der Verordnung vom 30. Juni 1983 über Einzelheiten des\nVerfahrens bei den eidgenössischen Medizinalprüfungen (SR 811.112.18, im\nFolgenden: Verordnung vom 30. Juni 1983) hat allerdings der Koexaminator\nbei der Bewertung von mündlichen Prüfungen die behandelten Themen,\ndie Begründung der Notengebung und allenfalls eine von der Bewertung\ndes Examinators abweichende Beurteilung kurz schriftlich festzuhalten.\nDiese Bestimmung verlangt kein detailliertes, während des Examens zu\nerstellendes Prüfungsprotokoll, sondern will einzig sicherstellen, dass der\n\n"}