{"Signatur": "CH_VB_026", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-12-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_026_JAAC-67-57--_2002-12-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006047.pdf?ID=150006047", "Checksum": "c4965d282fc239480f6a7d60a9e6f265"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.57 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 16.12.2002 JAAC 67.57 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales 16.12.2002 JAAC 67.57 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento 16.12.2002 JAAC 67.57 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des professions médicales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la formazione medica e il perfezionamento"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours pour la formation de base et la formation postgrade des profession..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:03", "Checksum": "f1b5adf4c7488e74f6ea2d0f8295538f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für medizinische Aus- und Weiterbildung 16.12.2002 JAAC 67.57 \r\n\n 2\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nDer Beschwerdeführer hat anlässlich der ersten Vorprüfungen für Ärzte und\nZahnärzte im Jahre 2001 einen Misserfolg erlitten, nachdem er diese Prüfung\nbereits im Jahre 2000 nicht bestanden hatte.\nEine gegen die Prüfungsverfügung vom 20. Juli 2001 erhobene Beschwerde\nwies der Leitende Ausschuss für die eidgenössischen Medizinalprüfungen\n(im Folgenden: LA) ab. Gegen diesen Entscheid legte der Beschwerdeführer\nbei der Eidgenössischen Rekurskommission für medizinische Aus- und\nWeiterbildung (REKO MAW) eine Verwaltungsbeschwerde ein. Er machte\nunter anderem geltend, das Fachgebiet Parasitologie dürfe anlässlich der\nersten Vorprüfungen für Ärzte und Zahnärzte nicht geprüft werden, da hiefür\nkeine gesetzliche Grundlage bestehe. Zudem beanstandete er, die Prüfung\nim Fache Biologie I, Genetik, sei ungenügend protokolliert worden, und die\nFragen in diesem Fach seien nicht durch Los bestimmt worden.\nDie REKO MAW wies die Beschwerde ab. Auf eine gegen dieses Urteil erhobene\nVerwaltungsgerichtsbeschwerde trat das Bundesgericht nicht ein.\nAus den Erwägungen:\n1., 2. (…)\n3. Bereits im Beschwerdeverfahren betreffend die Prüfung im Jahre 2000\nhatte der Beschwerdeführer geltend gemacht, es sei rechtswidrig, das\nFachgebiet Parasitologie anlässlich der ersten Vorprüfung für Ärzte und\nZahnärzte als Teilbereich des Fachs Biologie I zu prüfen.\n3.1. In seinem Entscheid vom 27. Mai 2002, der noch nicht in Rechtskraft\nerwachsen ist[11], hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI)\ndiese Rüge als unbegründet abgewiesen. Es hielt im Wesentlichen fest,\ndie dem Beschwerdeführer im Fachgebiet Parasitologie gestellten Fragen\nbeträfen die Biologie der für den Menschen wichtigen tierischen Parasiten.\nDiese Fragen könnten dem Fachgebiet Biologie im Sinne der gesetzlichen\nRegelung zugeordnet werden (Art. 9 Abs. 2 Bst. c der Verordnung vom\n19. November 1980 über die Prüfungen für Ärzte, SR 811.112.2, im Folgenden:\nÄrzteprüfungsverordnung). Im Rahmen der gesetzlichen Regelung stehe es\nden einzelnen Fakultäten frei, den Prüfungsinhalt zu konkretisieren. Es sei\nnicht zu beanstanden, wenn an der naturwissenschaftlichen Fakultät der\nUniversität Freiburg das Gebiet der Biologie der für den Menschen wichtigen\ntierischen Parasiten bereits im ersten Studienjahr gelehrt und im Rahmen der\nersten Vorprüfung für Ärzte und Zahnärzte geprüft werde.\n3.2. Die REKO MAW sieht keinen Grund, im vorliegenden Verfahren von\ndieser überzeugenden Argumentation abzuweichen.\nGemäss Art. 9 Abs. 2 der Ärzteprüfungsverordnung besteht die erste\nVorprüfung aus vier theoretischen Einzelprüfungen, wozu auch zwei\nEinzelprüfungen in Allgemeiner und Humanbiologie gehören. Diese\nPrüfungen erfassen «die Molekular- und Zellbiologie, Genetik, Zytologie,\nallgemeine Histologie, Embryologie, vergleichende Anatomie, Ökologie und\nausgewählte Kapitel der Anatomie» (Bst. c der Bestimmung). Nach Auffassung\nder REKO MAW kann das Fachgebiet der Parasitologie, zumindest beschränkt\nauf die Biologie der für den Menschen wichtigen tierischen Parasiten,\nder Ökologie zugerechnet werden, zeigt sich doch in den Lebenszyklen\n\n"}