{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-12-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-69-73--_2004-12-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007061.pdf?ID=150007061", "Checksum": "73a9a27e8430dc96424309b4d15c9890"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.73 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 13.12.2004 JAAC 69.73 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 13.12.2004 JAAC 69.73 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 13.12.2004 JAAC 69.73 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:51", "Checksum": "b6538ec163360ff5a2c4d784ff2cf8b3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 13.12.2004 JAAC 69.73 \r\n\n 4\nMassgebend ist, ob das Ziel des Gesetzes erreicht werden kann und ob die\nVersicherung ihr Ermessen gemäss dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit\nausgeübt hat (vgl. zur Überprüfung von Verordnungen BGE 128 II 34 E. 3b,\nBGE 121 II 465 E. 2a, BGE 118 Ib 367 E. 4).\nb. Von den Tarifregeln, die Satzungscharakter haben (vgl. VPB 40.48\nE. 2 S. 100 ff.; unveröffentlichtes Urteil des EVG i.S. P. vom 8. Januar 1993\nE. 5; Alfred Maurer, Schweizerisches Sozialversicherungsrecht, Band I,\nBern 1979, S. 140 ff.), zu unterscheiden sind die versicherungsinternen\nWeisungen (Wegleitungen, Richtlinien usw.). Diese dienen der einheitlichen\nAnwendung des Tarifs, wenden sich in erster Linie - in verpflichtender Art\n(vgl. Zeitschrift für die Ausgleichskassen [ZAK; Publikation des Bundesamtes\nfür Sozialversicherung] 1990 E. 2b S. 255 ff., 1984 E. 3 S. 487 ff.) - an die\nMitarbeitenden der Versicherung und entfalten insofern keine direkte externe\nWirkung, können jedoch durchaus mittelbar gegen aussen wirken. Entgegen\nden Satzungen sind sie aufgrund dieser nur indirekten Drittwirkung im\nPrinzip nicht publikationspflichtig - das bedeutet andererseits keinesfalls,\ndass die Einsicht in diese Unterlagen von der Versicherung generell verweigert\nwerden darf (vgl. auch VPB 62.59 S. 548 ff. und BGE 125 II 473 E. 4). Indes sind\naber Weisungen für den Richter auch nicht verbindlich: Er soll sie bei seiner\nEntscheidung mit berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste\nund gerecht werdende Auslegung des anwendbaren Tarifs zulassen. Er weicht\nandererseits insoweit von den Weisungen ab, als sie mit den anwendbaren\ngesetzlichen Bestimmungen nicht vereinbar sind (BGE 127 V 57 E. 3a, BGE 126\nV 421 E. 3a, BGE 125 V 377 E. 1c, je mit Hinweisen; vgl. auch Ueli Kieser, Das\nVerwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 27 ff.).\nc. Die Rekurskommission überprüft ansonsten den angefochtenen\nEntscheid frei, dies unter Berücksichtigung der vorgebrachten Rügen. Die\nBeschwerdeinstanz hat mithin nicht zu prüfen, ob sich die angefochtene\nVerfügung unter schlechthin allen in Frage kommenden Aspekten als\nkorrekt erweist, sondern untersucht im Prinzip nur die vorgebrachten\nBeanstandungen. Von den Verfahrensbeteiligten nicht aufgeworfene\nRechtsfragen werden nur geprüft, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen\noder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender\nAnlass besteht (BGE 119 V 347 E. 1a; Alexandra Rumo-Jungo, Rechtsprechung\ndes Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die\nUnfallversicherung, 3. Auflage, Zürich 2003, S. 348).\n4. Im Folgenden werden die bei der Prämientarifgestaltung zu beachtenden\nwichtigsten gesetzlichen Bestimmungen und massgebenden Grundsätze\naufgeführt (vgl. zu diesen Grundsätzen im Detail VPB 62.67 E. 3 S. 625 ff.).\na. Nach den im UVG aufgestellten Regeln werden für die Bemessung der\nPrämien in der Berufsunfallversicherung die Betriebe nach ihrer Art und\nihren Verhältnissen in Klassen des Prämientarifs und innerhalb dieser in\nStufen eingereiht. Massgebend ist dabei insbesondere Unfallgefahr und Stand\nder Unfallverhütung (Art. 92 Abs. 2 UVG). Aufgrund der Risikoerfahrungen\nkann die Zuteilung bestimmter Betriebe zu den Klassen und Stufen des\nPrämientarifs jeweils auf den Beginn des Rechnungsjahres ändern (Art. 92\nAbs. 5 UVG).\n\n"}