{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-12-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-67-12--_2000-12-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005858.pdf?ID=150005858", "Checksum": "d62f37d407bc4b413e8f3adb9706596f"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.12 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 13.12.2000 JAAC 67.12 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 13.12.2000 JAAC 67.12 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 13.12.2000 JAAC 67.12 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:51", "Checksum": "9f1c981fd70f69a45291261162dc83fe", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 13.12.2000 JAAC 67.12 \r\n\n JAAC 67.12\n\nAuszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen\nRekurskommission für Forschungsförderung vom 13.\nDezember 2000\n\nDécisions du Fonds national suisse (FNS) portant sur des subsides de\nrecherche. Devoir de motivation.\nArt. 13 LR. Art. 35 al. 1 PA.\n- Les institutions chargées d’encourager la recherche doivent motiver\nleurs décisions sur les demandes de subsides. La motivation est\ninsuffisante si elle se limite à constater que la liste des publications\nest «modeste», alors qu’il ressort du dossier qu’un expert a parlé d’un\n«excellent record of publications».\n- La motivation est également insuffisante lorsqu’elle utilise des termes\nimprécis (en l’espèce: prestations propres et prestations antérieures);\nen effet, elle ne permet pas au requérant du subside d’identifier les\narguments de fond pris en considération.\n\nVerfügungen des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) über\nForschungsbeiträge. Begründungspflicht.\nArt. 13 FG. Art. 35 Abs. 1 VwVG.\n- Die Institutionen der Forschungsförderung haben die Verfügungen\nüber Beitragsgesuche zu begründen. Die Begründung ist ungenügend,\nwenn sie sich auf der Feststellung beschränkt, es liege nur ein\n«bescheidener Publikationsausweis» vor, wenn sich gleichzeitig aus den\nAkten ergibt, dass ein beigezogener Experte von einem «excellent record\nof publications» gesprochen hat.\n- Die Begründung ist ferner ungenügend, wenn sie mit unklaren\nBegriffen (vorliegend Eigenleistungen und Vorleistungen) operiert;\ndamit wird den Gesuchstellern nicht wenigstens andeutungsweise klar,\nwelche fachlichen Erwägungen angestellt worden sind.\n\n1\nDecisioni del Fondo nazionale svizzero (FNS) inerenti sussidi alla\nricerca. Obbligo di motivazione.\nArt. 13 LR. Art. 35 cpv. 1 PA.\n- Le istituzioni del promovimento della ricerca devono motivare le\ndecisioni inerenti richieste di sussidi. La motivazione è insufficiente\nse si limita a constatare che vi sono poche prove di pubblicazioni e se\ncontemporaneamente emerge dagli atti che un esperto consultato al\nriguardo ha attestato un «excellent record of publications».\n- La motivazione è inoltre insufficiente se utilizza nozioni poco chiare\n(nella fattispecie prestazioni proprie e prestazioni precedenti), poiché\nquesto non permette ai richiedenti di capire quali siano state le\nconsiderazioni di ordine materiale.\n\nAus den Erwägungen:\n1. Im angefochtenen Entscheid wird die Ablehnung [des Beitragsgesuchs]\nunter anderem (…) damit begründet, «dass der Forschungsrat Ihren\nPublikationsausweis über die letzten fünf Jahre hinweg als recht bescheiden\ntaxiert und dass Eigenleistungen auf dem vorgeschlagenen Gebiet nicht\nexistent sind». Dieser Teil der Begründung basiert offensichtlich auf der\nvon einem Mitglied der Forschungskommission geäusserten Meinung,\ndie in einer Kurznotiz vom 25. September 1999 wie folgt formuliert\nwurde: «[…] Als ein weiterer Punkt muss angeführt werden, dass der\nPublikationsausweis der letzten 5 Jahre sehr mager ist und an Eigenleistungen\nauf dem vorgeschlagenen Gebiet nicht existent ist». Der Rekurrent wendet sich\nmit Recht gegen diese Argumentation.\na. Was die Frage der Publikationsliste anbelangt, fällt vor allem auf, dass\ndie Feststellung des Nationalfonds im angefochtenen Entscheid in einem\noffensichtlichen Widerspruch zur Auffassung des externen Gutachters steht.\nDieser hatte von einem «excellent record of publications» berichtet. Auch der\nReferent hatte sich in seinem Bericht vom 14. Juni 1999 zu den Publikationen\ndes Beschwerdeführers positiv geäussert.\nDer Schweizerische Nationalfonds (SNF) ist nicht dazu verpflichtet, der\nMeinung seiner Experten zu folgen. Es steht ihm das Recht zu, in Bezug auf\ndie Beurteilung der Publikationstätigkeit des Beschwerdeführers eine andere\nMeinung als der Gutachter zu vertreten. Indessen ergibt sich aus den Akten\ndes SNF in keiner Weise, weshalb der SNF die Ansicht seines Gutachters als\nunrichtig ansah. Wie der Vernehmlassung des SNF im Rekursverfahren zu\nentnehmen ist, will der SNF nur diejenigen Publikationen berücksichtigen,\nan denen der Beschwerdeführer als Erst- oder Letztautor mitgewirkt hat und\ndie in besonders angesehenen wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen\nsind. Es wird jedoch aus den Akten nicht klar, ob der Gutachter in dieser\nBeziehung eine andere Meinung vertreten hat. Denkbar ist nämlich auch,\ndass der Gutachter - im Unterschied zum SNF - auch die Arbeiten mitgezählt\nhat, die von den Mitgesuchstellern des Beschwerdeführers publiziert worden\n\n"}