{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2001-05-30", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-67-10--_2001-05-30.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005792.pdf?ID=150005792", "Checksum": "62d61c1cc1894588ef8e751b69968fc1"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.10 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 30.05.2001 JAAC 67.10 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 30.05.2001 JAAC 67.10 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 30.05.2001 JAAC 67.10 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:06", "Checksum": "506a2b25d5702b938312eb5a14591d40", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 30.05.2001 JAAC 67.10 \r\n\n 2\nIn einem neuen Entscheid wurde diese Praxis wiederum bestätigt:\n«A cet égard, il peut s’avérer utile de rappeler qu’il n’appartient pas à la présente\nCommission de se prononcer sur le bien-fondé et la valeur du projet faisant\nl’objet d’une demande de subsides, dans la mesure où elle n’a pas été investie\nd’un rôle de surexpert en la matière. En effet, le pouvoir de la Commission\nde céans est limité et elle ne peut, par conséquent, intervenir que s’il existe,\ndans la procédure suivie, des violations caractérisées du droit fédéral ou si\nla décision incriminée est manifestement insoutenable et ne repose pas sur\ndes motifs objectifs. La présente Commission n’examine pas les griefs tirés de\nl’inopportunité d’une décision de refus de subside» (Entscheid vom 1. Mai 2000\ni. S. L. P.).\nIm vorliegenden Fall mag man der Haltung des Beschwerdeführers insofern\nVerständnis entgegenbringen, als er den Ausführungen der Expertise\nseine eigene, abweichende Meinung entgegenstellen und deren grössere\nÜberzeugungskraft nachweisen möchte. Aufgrund der zitierten Praxis\nder Rekurskommission kann dieses Bemühen aber nicht zum Erfolg der\nBeschwerde führen. Es ist nicht Sache der Rekurskommission, ein Gesuch\nselber auf seine Originalität und Wissenschaftlichkeit hin zu überprüfen. Die\nRekurskommission kann nur bei Rechtsverletzungen, d. h. bei pflichtwidriger\nÜberschreitung oder pflichtwidrigem Missbrauch des Ermessens, das zu\neinem willkürlichen Entscheid führt, einschreiten (Art. 13 Abs. 3 Bst. a\ndes Forschungsgesetzes vom 7. Oktober 1983 [FG, SR 420.1]). Sie kann nur\nschwersten Fehlern einen Riegel schieben, insbesondere, wenn sachfremde\nElemente entscheidungsbestimmend wurden. Solche groben Fehler sind\nvorliegend nicht ersichtlich. Namentlich erscheint die Meinung des Gutachters,\ndass der Beschwerdeführer die Wirkungen der demographischen Variablen\nauf die sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Strukturen überschätzen\nkönnte und dass das Forschungsprojekt, das auf unsicheren Szenarien und auf\neiner (zu) groben Einteilung der Welt in entwickelte und wenig entwickelte\nStaaten aufbaut, methodische Schwächen aufweist, als nachvollziehbar.\nEntscheidend ist für die Rekurskommission aber Folgendes: Zwar trifft\nes zu, dass sich die Begründung des angefochtenen Entscheides praktisch\nausschliesslich auf das Gutachten vom 1. Mai 2000 abstützt. Es ist jedoch\ndavon auszugehen, dass dem Forschungsrat bzw. dem Ausschuss nicht\nnur das Gutachten vom 1. Mai 2000, sondern auch die beiden anderen\neingeholten Gutachten vorlagen. Darunter befand sich das Gutachten vom\n23. Mai 2000, welches nach der Fertigstellung des Antrags des Referenten beim\nNationalfonds eintraf und in welchem das Gesuch des Beschwerdeführers\nebenfalls negativ beurteilt wurde. Es liegt somit die Situation vor, dass\nzwei von drei angefragten externen Gutachtern zur gleichen negativen\nSchlussfolgerung gelangten. Kommen aber zwei unabhängige Gutachten\nzu einem negativen Schluss bezüglich der Förderungswürdigkeit eines\nGesuchs, ist es kaum vorstellbar, dass den beiden Gutachtern die gleichen\noffensichtlichen Fehler oder Unsorgfältigkeiten vorgeworfen werden können.\nDer Vorwurf der Willkür gegenüber beiden Gutachtern liesse sich höchstens\ndamit begründen, dass sich die beiden Experten vorgängig miteinander\nabgesprochen hätten oder dass von beiden Experten bekannt wäre, dass sie\nanerkannte wissenschaftliche Standpunkte unbeachtet zu lassen pflegen. Für\ndas Vorliegen solcher aussergewöhnlichen Umstände liegen keinerlei Indizien\nvor. Die weitgehende Identität im Inhalt der kritischen Würdigung lässt\n\n3\nvielmehr den Schluss zu, dass die Gutachter sich ihre Meinung in Ausübung\ndes ihnen zustehenden Ermessens pflichtgemäss gebildet haben. Es liegt\ndaher keine Willkür vor, wenn die Organe des Nationalfonds sich auf die klare\nMeinung der beiden Expertisen abstützten. Daran ändert weder die dritte -\npositive - Expertenmeinung etwas, noch der Umstand, dass die Vorinstanz an\ndie Gutachten nicht im strengen Sinn gebunden war.\n[61] Die Arbeit ist publiziert in der Zeitschrift des bernischen Juristenvereins\n(ZbJV), 131. Band, 1995, S. 227 ff.\n\n4\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 67.10 - Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für\nForschungsförderung vom 30. Mai 2001\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2003\nAnnée\nAnno\n\nBand 67\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 005 792\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}