{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2001-05-30", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-67-10--_2001-05-30.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005792.pdf?ID=150005792", "Checksum": "62d61c1cc1894588ef8e751b69968fc1"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.10 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 30.05.2001 JAAC 67.10 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 30.05.2001 JAAC 67.10 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 30.05.2001 JAAC 67.10 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:06", "Checksum": "506a2b25d5702b938312eb5a14591d40", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 30.05.2001 JAAC 67.10 \r\n\n JAAC 67.10\n\nAuszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen\nRekurskommission für Forschungsförderung vom 30.\nMai 2001\n\nExamen d’expertises dans le cadre de la procédure devant la\nCommission fédérale de recours en matière d’encouragement de la\nrecherche (CRER).\nArt. 13 al. 3 let. a LR\n- La CRER ne peut pas jouer le rôle d’un surexpert et fait par conséquent\npreuve de retenue dans l’examen des expertises commandées par\nl’autorité inférieure. Elle n’intervient qu’en cas de violation du droit,\nc’est-à-dire en cas d’excès ou d’abus, contraire au devoir, du pouvoir\nd’appréciation, conduisant à une décision arbitraire.\n- En l’espèce il n’existe aucune circonstance extraordinaire indiquant\nque les deux experts dont l’avis est négatif auraient agi arbitrairement.\n\nÜberprüfung von Gutachten im Rahmen des Verfahrens vor der\nEidgenössischen Rekurskommission für Forschungsförderung (REKO\nFF).\nArt. 13 Abs. 3 Bst. a FG.\n- Die REKO FF kann nicht die Funktion eines Oberexperten übernehmen\nund wendet daher bei der Überprüfung von Gutachten, die von der\nVorinstanz eingeholt worden sind, Zurückhaltung an. Sie schreitet nur\nbei Rechtsverletzungen ein, d. h. bei pflichtwidriger Überschreitung\noder pflichtwidrigem Missbrauch des Ermessens, die zu einer\nwillkürlichen Entscheidung führen.\n- In casu liegen keine aussergewöhnlichen Umstände vor, wonach zwei\nablehnende Gutachter willkürlich gehandelt hätten.\n\n1\nValutazione di perizie nel quadro della procedura davanti alla\nCommissione federale di ricorso per la promozione della ricerca.\nArt. 13 cpv. 3 lett. a LR.\n- La Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca\nnon può assumere la funzione di un esperto, per cui deve agire con\nprudenza quando si tratta di valutare perizie ordinate dall’autorità\ninferiore. La Commissione interviene solo in caso di violazioni del\ndiritto, cioé in caso di eccesso o abuso del potere di apprezzamento che\nporta ad una decisione arbitraria.\n- In casu non sussistono circostanze straordinarie indicanti un\ncomportamento arbitrario da parte dei due esperti che hanno espresso\nparere negativo.\n\nAus den Erwägungen:\n1. Die Kritik des Beschwerdeführers am angefochtenen Entscheid richtet sich\nhauptsächlich gegen das in den Akten liegende externe Gutachten, auf das der\nzuständige Referent seinen ablehnenden Antrag abgestützt hat.\nDie Rekurskommission hat sich immer wieder mit Fällen zu befassen, in\nwelchen die Qualität von Gutachten kritisiert wird. Sie hat in diesen Fällen\neine klare, konstante Praxis herausgearbeitet, die von Jacques Matile in\nseiner Arbeit «Die Rechtsprechung der Eidgenössischen Rekurskommission\nfür Forschungsförderung»[61], wie folgt zusammengefasst wurde: Die\nRekurskommission «[…] hat sich geweigert, die Rolle eines Oberexperten zu\nübernehmen und sich darauf beschränkt, die Gutachten und deren Würdigung\nauf offensichtliche Mängel wie Widersprüchlichkeit, Nichtbeachtung eines\nanerkannten wissenschaftlichen Standpunktes usw. zu überprüfen». Im\ngleichen Sinne hat sich die Rekurskommission in einem neueren Entscheid wie\nfolgt geäussert:\n«[…] Die Auswahl der unterstützungswürdigen Forschungsprojekte ist nicht\ngesetzlich geregelt. Sie liegt im pflichtgemässen Ermessen des Schweizerischen\nNationalfonds. In die diesbezüglichen Entscheidungen […] kann die\nRekurskommission daher nur eingreifen, wenn sie schlechthin unhaltbar\nsind und sich mit sachlichen Gründen nicht vertreten lassen. Die Beurteilung\nvon Forschungsprojekten lässt sich mit derjenigen von Examensleistungen\nvergleichen, bei welchen das Bundesgericht nach ständiger Praxis nur\nprüft, ob sich die entscheidenden Instanzen von sachfremden Erwägungen\nhaben leiten lassen […]. Damit wird der Erfahrung und den besonderen\nSachkenntnissen der beteiligten Organe des Schweizerischen Nationalfonds\nund der beigezogenen Experten, aber auch der Eigenständigkeit der vom\nSchweizerischen Nationalfonds verfolgten Forschungspolitik Rechnung\ngetragen. - Die Rekurskommission hat nicht die Funktion eines Oberexperten. Sie\nbeschränkt sich darauf, die Gutachten und deren Würdigung auf offensichtliche\nMängel wie Widersprüchlichkeit, Nichtbeachtung eines anerkannten\nwissenschaftlichen Standpunktes usw. zu überprüfen […].». (Entscheid vom\n27. April 1999 i. S. Dr. H. W.)\n\n"}