{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-07-07", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-65-90--_2000-07-07.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005342.pdf?ID=150005342", "Checksum": "89a8d2fc075772204740171ea67011ef"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.90 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 07.07.2000 JAAC 65.90 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 07.07.2000 JAAC 65.90 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 07.07.2000 JAAC 65.90 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:15", "Checksum": "62cb55069b8ae5ac9f68af7752c44906", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 07.07.2000 JAAC 65.90 \r\n\n 4\naufrecht zu erhalten (E. 8). Vorweg werden die für die Beantwortung dieser\nFragen massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze dargestellt\n(E. 4-6).\n4.a. Technische Einrichtungen und Geräte dürfen nur in Verkehr gebracht\nwerden, wenn sie bei ihrer bestimmungsgemässen und sorgfältigen\nVerwendung Leben und Gesundheit der Benützer und Dritter nicht gefährden.\nSie müssen den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen\nnach Art. 4 STEG entsprechen, oder, wenn keine solchen Anforderungen\nfestgelegt worden sind, nach den anerkannten Regeln der Technik hergestellt\nworden sein (Art. 3 STEG). Art. 4 STEG bestimmt, dass der Bundesrat die\ngrundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen festlegt und\ndabei das entsprechende internationale Recht berücksichtigt. Gemäss Art. 4a\nSTEG bezeichnet das zuständige Bundesamt im Einvernehmen mit dem\nBundesamt für Aussenwirtschaft (BAWI, heute Staatssekretariat für Wirtschaft\n[seco]) die technischen Normen, welche geeignet sind, die grundlegenden\nSicherheits- und Gesundheitsanforderungen zu konkretisieren (Abs. 1). Soweit\nmöglich bezeichnet es international harmonisierte Normen (Abs. 2). Es kann\nunabhängige schweizerische Normenorganisationen beauftragen, technische\nNormen zu schaffen (Abs. 3).\nGestützt auf Art. 4a STEG bezeichnet das seco (früher Bundesamt für\nWirtschaft und Arbeit [BWA] bzw. Bundesamt für Industrie, Gewerbe\nund Arbeit [BIGA]) die technischen Normen, welche geeignet sind, die\ngrundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen für Maschinen\nim Sinne von Art. 2 Abs. 1 STEV zu konkretisieren. Diese werden mit\nTitel sowie Fundstelle oder Bezugsquelle im Bundesblatt veröffentlicht\n(Art. 8 STEG). Es handelt sich dabei um europäische Normen, die im\nAuftrag der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (EG) sowie der\nEuropäischen Freihandelsassoziation (EFTA) - welcher auch die Schweiz\nangehört - erarbeitet und vom Europäischen Normungsausschuss (CEN)\nbzw. vom Europäischen Normungsausschuss für Elektrotechnik (CENELEC)\nangenommen wurden und als harmonisierte Normen gelten.\nGibt es keine spezifisch vom Bundesrat erlassenen grundlegenden Sicherheitsund Gesundheitsanforderungen, so sind die anerkannten Regeln der\nTechnik einzuhalten. Unter «anerkannten Regeln der Technik» sind alle\ntechnischen Festlegungen zu verstehen, welche nach national, möglichst\naber auch international herrschender Auffassung geeignet sind, unter\nverhältnismässigem Aufwand die Sicherheit eines bestimmten Geräts zu\ngewährleisten. In Frage kommen in erster Linie internationale oder nationale\ntechnische Normen, im Weiteren aber auch Empfehlungen oder andere\nFestlegungen aus Fachkreisen (vgl. den STEG-Kommentar, Ausgabe Mai 1998,\nhrsg. von der Eidgenössischen Kommission für technische Einrichtungen und\nGeräte [EKTEG][28], S. 10).\nb. In Anwendung von Art. 3 Abs. 1 STEV gelten für Maschinen die\ngrundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften nach Anhang\nI der EG-Richtlinie Nr. 89/392 vom 14. Juni 1989 zur Angleichung der\nRechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Maschinen (Maschinenrichtlinie;\nvgl. Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften [ABl.] Nr. L 183/9 vom\n29. Juni 1989, geändert durch die Richtlinien Nr. 91/368 vom 20. Juni 1991\n[ABl. Nr. L 198/16 vom 22. Juli 1991], Nr. 93/44 vom 14. Juni 1993 [ABl. Nr. L\n\n"}