Die Gewichte werden mittels der Credibility-Theorie bestimmt. Diese Methode ist in der Statistik allgemein anerkannt und geht zurück auf die grundlegende Arbeit von Hans Bühlmann/Erwin Straub, «Glaubwürdigkeit für Schadensätze» (erschienen in den Mitteilungen der Vereinigung der Schweizerischen Versicherungsmathematiker [heute Schweizer Aktuar-Vereinigung], 1970/1, S. 111-133). Dieses Vorgehen ergibt einen ersten provisorischen Prämiensatz. Im Weiteren haben die UVG-Betriebsrechnungen der vergangenen Jahre gezeigt, dass die anhand des alten Tarifs erreichte Gesamtprämiensumme im Verhältnis zu den Gesamtkosten zu einem ausgeglichenen Ergebnis führte.