Dass die positive Korrelation zwischen den Berufsunfall- und den NBU-Kosten einer Branche statistisch nachgewiesen ist, kann etwa an folgendem Beispiel gezeigt werden. Im Wirtschaftszweig B8 (chemische Industrie), der aus Betrieben, die Grund- oder Feinchemikalien, pharmazeutische oder kosmetische Produkte, Bitumen- und Asphaltprodukte, Chemiefasern, Gummi, Lack und Farben herstellen, Explosivstoffe verarbeiten, sowie Seifen- und Waschmittelfabriken, beliefen sich in der NBU-Versicherung die Unfallkosten der Jahre 1989 bis 1993, ausgedrückt in Promillen der Lohnsumme, auf 13,6‰, was einen Risikosatz von 13,6‰ bedeutet.