{"Signatur": "CH_VB_025", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-06-28", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_025_JAAC-61-23A-I--_1996-06-28.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003413.pdf?ID=150003413", "Checksum": "43f8ac899e391f275da1785f9e9f93b4"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.23A_I \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière d’encouragement de la recherche"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso per la promozione della ricerca"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière d'encouragement de la recherche, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:25", "Checksum": "40ef9cd2b410b2edc98124f78611bebd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Rekurskommission für Forschungsförderung 28.06.1996 JAAC 61.23A_I \r\n\n 8\nund Zivilschutz [EOG], SR 834.1). Art. 4 des BG vom 25. Juni 1982 über die\nobligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung\n(AVIG, SR 837.0) schreibt die Erhebung eines einheitlichen Beitragssatzes\nvor, ebenso Art. 18 des BG vom 20. Juni 1952 über die Familienzulagen in der\nLandwirtschaft (FLG, SR 836.1). In der obligatorischen Krankenversicherung\nbindet die Gesetzgebung die Versicherer bei der Prämiengestaltung insofern,\nals der Versicherer von seinen (nicht mehr in Ausbildung befindlichen)\nVersicherten die gleichen Prämien erheben muss (Art. 61 des BG vom\n18. März 1994 über die Krankenversicherung [KVG], SR 832.10). In der\nberuflichen Vorsorge regeln die Vorsorgeeinrichtungen - im Rahmen der\nVerfassung und der allgemeinen Rechtsgrundsätze - das Beitragssystem - wie\ndie UVG-Versicherer - autonom (Art. 65 des BG vom 25. Juni 1982 über die\nberufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG], SR 831.40);\ndass die Beiträge dem Risiko zu entsprechen haben, ist - abweichend vom\nUVG - gesetzlich nicht vorgeschrieben.\n7. In dem seit dem 1. Januar 1995 geltenden Tarif der SUVA für die\nNBU-Versicherung ist die Risikogemeinschaft A in die Klasse 5, die\nRisikogemeinschaft B in die Klasse 7, die Risikogemeinschaft C in die Klasse 9\nund die Risikogemeinschaft D in die Klasse 11 eingereiht.\nGrundlage der Klassenbildung sind statistische Erhebungen. Zur Beschaffung\nvon Unterlagen für die Prämienbemessung erstellen die Versicherer jährlich\neine Risikostatistik nach Betrieben oder Betriebsarten, nach Klassen der\nPrämientarife und nach Versicherungszweigen (u. a. in der obligatorischen\nNBU-Versicherung). Die Risikostatistik ist aufgrund der betriebsweise zu\nerfassenden prämienpflichtigen Lohnsummen und Nettoprämien sowie\nder fallweise zu erfassenden Pflegeleistungen und Kostenvergütungen,\nTaggelder, Rentenkapitalwerte, Integritätsentschädigungen, Abfindungen\nund Regresseinnahmen zu führen (Art. 105 Abs. 3 der V über die\nUnfallversicherung vom 20. Dezember 1982 [UVV], SR 832.202; V über die\nStatistiken der Unfallversicherung vom 15. August 1994, SR 431.835).\nDie Auswertung der genannten Statistiken hat gezeigt, dass die Gesamtheit der\nVersicherten der Branchen mit hohen Berufsunfallkosten in der Tendenz\nauch hohe Kosten im NBU-Bereich aufweist, während die Gesamtheit\nder Versicherten der Branchen mit geringeren Berufsunfallkosten in der\nTendenz auch tiefere Kosten im Freizeitbereich aufweist. Dass die positive\nKorrelation zwischen den Berufsunfall- und den NBU-Kosten einer Branche\nstatistisch nachgewiesen ist, kann etwa an folgendem Beispiel gezeigt\nwerden. Im Wirtschaftszweig B8 (chemische Industrie), der aus Betrieben, die\nGrund- oder Feinchemikalien, pharmazeutische oder kosmetische Produkte,\nBitumen- und Asphaltprodukte, Chemiefasern, Gummi, Lack und Farben\nherstellen, Explosivstoffe verarbeiten, sowie Seifen- und Waschmittelfabriken,\nbeliefen sich in der NBU-Versicherung die Unfallkosten der Jahre 1989 bis\n1993, ausgedrückt in Promillen der Lohnsumme, auf 13,6‰, was einen\nRisikosatz von 13,6‰ bedeutet. Pro Million Lohnsumme ereigneten sich\nin diesem Wirtschaftszweig im gleichen Zeitraum 2,17 Nichtberufsunfälle.\nDemgegenüber beliefen sich die NBU-Kosten im Wirtschaftszweig C6\n(Holzverarbeitung) mit Betrieben wie Sägereien, Imprägnierwerken,\nParkettfabriken, Bürstenfabrikation, Skifabrikation, Bauschreinereien,\nMöbelfabriken, Möbelschreinereien und Bootsbau auf 19,6‰, und es\nereigneten sich pro Million Lohnsumme 3,79 Nichtberufsunfälle. In der\n\n"}